24 Std Pflegedienst

Bezahlbare Vollzeitpflege

Ein 24-Std-Pflegedienst muss kein Vermögen kosten. Das ist eine wichtige Information für alle, die mit einem Pflegedienst in der Familie konfrontiert sind. Sie können selbst eine Betreuung rund um die Uhr nicht leisten, scheuen sich aber gleichzeitig, zum Beispiel die eigenen Eltern in ein Heim abzuschieben. Die Gründe sind nachvollziehbar, ist doch die mangelhafte Pflegequalität in vielen Einrichtungen immer wieder Thema in der Öffentlichkeit. Solange keine umfassende medizinische Behandlung erfolgen muss, kommt man mit einem ambulanten Pflegedienst, Haushalts- und Pflegehilfen auch im eigenen Zuhause sehr gut zurecht.

Die Pflegeversicherung beteiligt sich an den Kosten.

Behandlungspflege kommt immer vom Profi

Pflege zu Hause

Ambulante Pflegedienste senden examiniertes Fachpersonal ins Haus, um alle Tätigkeiten aus dem Bereich der medizinischen Behandlungspflege durchzuführen. Dazu gehört nicht nur das Verabreichen von Medikamenten, auch per Infusion oder Spritze, sowie die Wundversorgung. Auch das Messen von Blutdruck und Zucker, sogar das Wechseln von Kompressionsstrümpfen fällt darunter. Spezialisten sind teuer, deshalb rechnen die Pflegedienste entweder pauschal oder nach festgelegen Richtzeiten mit der Pflegeversicherung ab. Der Topf dafür ist das Sachleistungsbudget.

24-Std-Pflegedienst
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Solange keine umfassende medizinische Behandlung erfolgen muss, kommt man mit einem ambulanten Pflegedienst, Haushalts- und Pflegehilfen auch im eigenen Zuhause sehr gut zurecht.

Für einfache Tätigkeiten reichen Hilfskräfte

So wichtig die fachmännische medizinische Betreuung auch ist, sie nimmt nicht den ganzen Tag in Anspruch. Für 24 Stunden Pflegedienste zu beanspruchen, scheitert nicht nur am knappen Personal, sondern ist auch wirtschaftlich sinnlos. Haushaltsführung wie Putzen, Waschen, Einkaufen und Kochen erfordert kein Examen. Auch die Grundpflege, also insbesondere Unterstützung bei Körperhygiene, Essen, Trinken und Mobilität, ist kein Hexenwerk. Sind die Angehörigen zeitlich, physisch oder psychisch nicht in der Lage, umfassende Unterstützung zu leisten, sind osteuropäische Haushalts- und Pflegehilfen die perfekte Ergänzung des Pflegedienstes. Eine Polin im rechtssicheren Angestelltenverhältnis zu fairen Arbeitsbedingungen ist ab etwa 2.000 Euro im Monat zu beschäftigen. Das Pflegegeld aus der Pflegeversicherung kann dafür verwendet werden, auch anteilig neben den Sachleistungen.

Pflege rund um die Uhr erfordert häusliche Gemeinschaft

Die einfachste Möglichkeit zur Kontaktaufnahme sind Pflegeagenturen vor Ort, die sich um den Kontakt zu seriösen Anbietern im Ausland bemühen, bei der Vertragsgestaltung und der praktischen Durchführung der Pflege tatkräftig unterstützen. Ist die Pflegehilfe als Arbeitnehmerin tätig, gilt für sie deutsches Arbeitsrecht, auch wenn sie aus dem Ausland entsendet wird. Das Arbeitszeitgesetz regelt Höchstarbeitszeiten, die einen 24-Stunden-Pflegedienst mit nur einer Kraft in der Regel nicht zulassen. Doch es gibt eine Ausnahme: Bei der Pflege in häuslicher Gemeinschaft gehen Arbeits-, Bereitschafts- und Ruhezeiten fließend ineinander über, so dass eine exakte Abgrenzung nicht möglich ist und das Gesetz deshalb nicht gilt. Durch die Aufnahme der Pflegerin in den Haushalt ihres Klienten entstehen zwar geringe Nebenkosten, gleichzeitig wird aber das persönliche Verhältnis über Sprachgrenzen hinweg gefördert. Das kommt der Pflegequalität sehr zugute.

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