24 Stunden Altenpflege

Beste Erfahrungen mit osteuropäischen Pflegehilfen

24 Stunden Altenpflege können Angehörige keinesfalls leisten, egal ob sie berufstätig sind oder nicht. Pflege ist körperlich anstrengend und auch psychisch belastend, wenn es um nahestehende Menschen geht. Das Zusammensein rund um die Uhr erzeugt zudem Spannungen, die das Verhältnis zwischen Pflegendem und Gepflegtem trüben. Für menschliche Wärme bleibt da oft kein Platz. Und doch sollen Eltern oder Großeltern nicht ins Heim „abgeschoben“ werden.

Ein verständlicher Wunsch angesichts der Missstände, die die Prüfer der Krankenkassen in vielen stationären Pflegeeinrichtungen feststellen. Es muss nicht beim Wunschtraum bleiben – Betreuung in der vertrauten Umgebung ist realisierbar, nicht nur für vermögende Familien.

Haushalt und Grundpflege sind die wesentlichen Zeitfresser

Pflege zu Hause

Medizinische Behandlungen sind in der Seniorenbetreuung meist nicht das Problem. Oft sind die alten Menschen fit genug, dass sie selbst noch einen Arzt aufsuchen können, eventuell mit Hilfe eines Fahrdienstes. Geht das nicht, kommt ein ambulanter Pflegedienst ins Haus, setzt Spritzen, legt Infusionen, wechselt Verbände oder misst Blutwerte. Das dauert nicht lange und muss vielleicht auch nicht jeden Tag sein. Ist ein Pflegegrad anerkannt, zahlt die Pflegeversicherung für die Behandlungspflege. Das größere Problem ist der Alltag des Seniors. Möglicherweise sind die kognitiven Fähigkeiten durch Demenz eingeschränkt. Pflege heißt dann nicht unbedingt Waschen, Ankleiden und Füttern. Die Betreuung kann auch in Beaufsichtigung und Anleitung bestehen, zum Beispiel indem die Pflegekraft Waschutensilien und Kleidung für den Tag bereitlegt. Natürlich darf auch der Haushalt nicht verkommen – jemand muss regelmäßig putzen, einkaufen, kochen und für frische Wäsche sorgen.

24-Stunden-Altenpflege
1/1

Viele hunderttausend deutsche Haushalte beschäftigen Pflegehilfen aus Osteuropa.

Beste Erfahrungen mit osteuropäischen Pflegehilfen

Viele hunderttausend deutsche Haushalte beschäftigen Pflegehilfen aus Osteuropa, vor allem aus Polen, aber zunehmend auch aus Ungarn, Rumänien, dem Baltikum und anderen Ländern, die mit der EU-Osterweiterung 2004 und 2007 Mitglied der Gemeinschaft wurden. Trotz sich angleichender Sozialstandards ist das Preisgefälle immer noch so groß, dass die Arbeit in Deutschland für beide Seiten attraktiv ist. Die Hilfskräfte verdienen, wenn sie angestellt arbeiten, den deutschen Mindestlohn als Untergrenze und genießen auch ansonsten volle Arbeitnehmerrechte. Der Auftraggeber muss mit rund 2.000 Euro im Monat für Vollzeitpflege rechnen – deutlich weniger als die durchschnittlichen Kosten eines Heimplatzes. Die Pflegehilfen kommen für mehrere Monate nach Deutschland, geben hier aber kaum Geld aus, sondern schicken es in ihre Heimat, wo es eine viel höhere Kaufkraft hat.

Arbeitszeitgesetz beachten

Das Arbeitszeitgesetz begrenzt die Arbeit in Deutschland auf 10 Std. am Tag und 48 Std. in einer Sechs-Tage-Woche. 24 Stunden Altenpflege scheinen deshalb nur mit mehreren Kräften und einem teuren Schichtsystem realisiert werden können. Es gibt aber Möglichkeiten, die Betreuung rund um die Uhr anderweitig zu organisieren. Einerseits können sich Pflegedienste, Angehörige und Hilfskräfte abwechseln. Auch ehrenamtliche Seniorenbetreuer bieten willkommene Abwechslung in der Tagesstruktur. Zieht man Bereitschafts- und Ruhezeiten ab, bleibt die Arbeit möglicherweise schon im gesetzlichen Rahmen. Ansonsten zieht eine Ausnahmevorschrift. Wohnt die Pflegerin nämlich in der Familie ihres Klienten, sind Arbeits- und Freizeit nicht sinnvoll abgrenzbar. Das Arbeitszeitgesetz wird deshalb auf die Pflege in häuslicher Gemeinschaft nicht angewendet.

Mehr zum Thema