24h Pflege zu Hause

Betreuung rund um die Uhr zuhause

Kann ein älterer oder kranker Mensch nicht mehr allein bleiben, stellt sich für ihn und seine Angehörigen die Frage nach einer 24h-Pflege zu Hause oder in einer stationären Pflegeeinrichtung. Das Pflegeheim ist für die Beteiligten meist eine abschreckende Vorstellung, zumal immer wieder Horrorgeschichten über die Zustände in manchen Heimen öffentlich werden. Dennoch ist die stationäre Versorgung manchmal schon aus medizinischen Gründen alternativlos. Eine Vielzahl von Menschen kann sich dennoch den Traum vom Lebensabend in den eigenen vier Wänden erfüllen – ohne bedeutendes Vermögen und ohne übermäßige Belastung der Familie. Pflegehilfen aus Osteuropa leisten sehr gute Arbeit und ergänzen die Tätigkeit ambulanter Pflegedienste.

Grundpflege und Hauswirtschaft sind günstig zu haben

Pflege zu Hause

Medizinische Behandlungen dürfen nur von entsprechend ausgebildetem Fachpersonal ausgeführt werden. Das ist gut und richtig so, schließlich geht es um die Gesundheit. Profis in der Pflege sind aber knapp und auch zu teuer, um sie mit einfachen Arbeiten zu beschäftigen. Die Lücke zwischen dem Pflegedienst und dem – oft überforderten – pflegenden Angehörigen schließen osteuropäische Haushaltshilfen. Neben der Hauswirtschaft übernehmen sie auch die Grundpflege vom Aufstehen über Körperhygiene und Ankleiden bis zum Sicherstellen der Mobilität in der Wohnung, bei Arztbesuchen oder sogar Spaziergängen. Je nach Pflegegrad und Art der Einschränkungen reicht das Spektrum von Beaufsichtigung und Anleitung bis hin zur teilweisen oder vollständigen Übernahme der Arbeiten. Für eine 24h-Pflege zu Hause sollten Sie mit Tagessätzen um 60 Euro rechnen. Das Pflegegeld von der Pflegekasse kann für die Finanzierung verwendet werden, auch in Kombination mit Sachleistungen.

24h-Pflege zu Hause
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Häufig bieten selbstständige Pflegekräfte aus dem Ausland ihre Arbeit in Deutschland an.

Beschäftigung per Entsendung ist rechtssicher

Häufig bieten selbstständige Pflegekräfte aus dem Ausland ihre Arbeit in Deutschland an. Das ist innerhalb der EU erlaubt, denn es besteht Dienstleistungsfreiheit. Finanziell ist dieses Modell attraktiv für den Haushalt, denn bei Selbstständigen greift kein Arbeitnehmerschutz und damit auch kein Mindestlohn. Allerdings besteht das Risiko einer Scheinselbstständigkeit, wodurch erhebliche Nachzahlungen fällig werden können. Sicherer ist es, Haushaltshilfen als Arbeitnehmer abhängig zu beschäftigen. Wer selbst als Arbeitgeber auftritt, hat nicht nur eine Menge Pflichten zu beachten, sondern auch hohe Lohnnebenkosten zu tragen. Deshalb wird meist eine Vertragskonstruktion gewählt, bei der die Pflegerin bei einem Arbeitgeber mit Sitz in ihrer Heimat beschäftigt ist. Die Entsendung von einem EU-Mitgliedsstaat nach Deutschland ist legal und unproblematisch, wenn der Haushalt vom Arbeitgeber eine sogenannte A1-Bescheinigung erhält. Das zweisprachige Formular belegt, dass eine ordnungsgemäße Sozialversicherung im Ausland erfolgt und eine Anmeldung in Deutschland nicht mehr nötig ist. Deutsches Arbeitsschutzrecht findet Anwendung und verhindert eine Benachteiligung der osteuropäischen Kräfte gegenüber deutschen Arbeitnehmern. Damit die Tätigkeit mit deutschen Regelungen zur Höchstarbeitszeit vereinbar ist, lebt die Pflegerin bei einer 24h-Pflege zu Hause üblicherweise im Haushalt des Pflegebedürftigen. Sie ist zwar anwesend, arbeitet aber nicht permanent. Bei der Vermittlung geeigneter Kräfte helfen Pflegeagenturen in Deutschland. Sie kennen zuverlässige Vertragspartner und sorgen für die Abwicklung von der Entlohnung bis hin zur Abholung am Zug oder Bus.

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