24h Pflegeservice

Betreuung im eigenen Zuhause

Ein 24h-Pflegeservice muss kein unbezahlbarer Wunschtraum bleiben. Ganz abgesehen davon, dass stationäre Pflege die teuerste Lösung ist, wünschen sich die meisten Senioren den Erhalt ihrer Privatsphäre und Selbstbestimmtheit in der eigenen Wohnung so lange wie möglich. Haushalts- und Pflegehilfen aus Osteuropa machen die häusliche Betreuung bezahlbar, zumal dafür bei einem anerkannten Pflegegrad auch Leistungen der Pflegeversicherung abgerufen werden können.

Der Heimaufenthalt ist teuer

Pflege zu Hause

Können alternde Verwandte nicht mehr unbetreut bleiben, gilt der erste Gedanke einem Heimplatz. Im Schnitt kostet ein Monat stationärer Pflege in Deutschland 3.200 Euro. Natürlich hängen der exakte Betrag und die Erstattung der Pflegeversicherung vom jeweils festgestellten Pflegegrad ab, aber ein Schnäppchen ist das Wohnen im Seniorenheim keinesfalls. Reichen Versicherungsleistung und Rente nicht aus, werden die Kinder zum Elternunterhalt herangezogen. Zwar gibt es Freibeträge, aber ab rund 5.000 Euro Einkommen muss sich ein Single bereits an den Kosten beteiligen. Welche Qualität der Pflege man für das viele Geld bekommt, ist sehr unterschiedlich. Bei Untersuchungen der Krankenkassen gab es zwar in der Summe positive Ergebnisse, in wichtigen Kriterien wie medizinische Versorgung, Essen und Trinken fielen aber bis zu 60 % der geprüften Heime durch. Personalmangel lässt Zeit nur für die nötigsten Handgriffe, bemessen nach Minuten. Ein freundliches Wort ist oft nicht mehr drin.

24h-Pflegeservice
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Ein 24h-Pflegeservice muss kein unbezahlbarer Wunschtraum bleiben.

Pflegehilfen führen den Haushalt

Die meisten Tätigkeiten im Haushalt des Pflegebedürftigen sind zeitaufwändig, ohne aber besondere Fachkenntnisse vorauszusetzen. Putzen, Waschen, Einkaufen und Kochen müssen wie in jeder anderen Familie erledigt werden. Hinzu kommt die sogenannte Grundpflege. Abhängig vom körperlichen und geistigen Zustand des Seniors reicht die Leistung einer Pflegehilfe von der reinen Beaufsichtigung und Anleitung bis zur vollständigen Übernahme von Ankleiden, Körperpflege, Zerkleinern der Nahrung, Trinküberwachung und Mobilitätsunterstützung. Während professionelle Pflegedienste die medizinisch geprägten Aufgaben übernehmen, entlasten Hilfskräfte im Pflegefall vor allem die Angehörigen, die einen 24h-Pflegeservice aus familiären und beruflichen Gründen schlichtweg nicht leisten können.

Osteuropäerinnen arbeiten in mehreren hunderttausend deutschen Haushalten

Das oft gescholtene EU-Recht hat auf dem Arbeitsmarkt für Pflegehilfen eine echte Win-win-Situation geschaffen. Frauen aus Osteuropa schätzen die guten Arbeitsbedingungen in Deutschland. Der gesetzliche Mindestlohn ist für sie attraktiv, dem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen ermöglicht er die Beschäftigung einer Vollzeit-Pflegerin zu Tagessätzen ab etwa 60 Euro. Meist wohnt die Pflegerin beim 24h-Pflegeservice im Haushalt, was einerseits den Kontakt intensiviert und andererseits eine Ausnahme vom Arbeitszeitgesetz ermöglicht, weil Arbeit und Freizeit nicht sinnvoll zu trennen sind. Zwar können für Hilfskräfte keine Sachleistungen bei der Pflegekasse abgerechnet werden, aber das Pflegegeld zur freien Verfügung unterstützt die Finanzierung. Eine Kombination aus Sachleistungen für einen Pflegedienst und Pflegegeld ist ausdrücklich erlaubt und in vielen Fällen sinnvoll.

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