Aktivierende Pflege bei Demenz

Demenzaktivierende Pflege

Mobilisierung von Menschen mit Demenz nach Hüftfrakturen: Kommunikation, Einsatz von Hilfsmitteln, aktivierende Pflege und therapeutische Maßnahmen und die Konturierung eines Leistungskomplexes "aktivierende Pflege". Es wird schwieriger, etwas Neues mit dem Demenzkranken auszuprobieren. Die Aromatherapie kann auch bei der Versorgung von Demenzkranken sehr hilfreich sein. Mobilisierung von Menschen mit Demenz nach Hüftfrakturen.


24 Stunden Pflege

Aktivierende Pflege - Betreuung durch Verwandte

Bei der häuslichen Pflege tun viele Verwandte dies vollautomatisch, ohne darüber nachzudenken: Sie bieten so genannte "aktivierende Pflege". Manchmal stellen Sie sich eine ganz konkrete Frage: Was ist " aktivierende Pflege "? Unter " aktivierende Pflege " versteht man mehr als nur Pflegetätigkeiten - es geht darum, das Selbstvertrauen und die Selbstständigkeit des Betreuten so lange wie möglich zu stärken.

Verwandte können dies sehr gut in den eigenen vier Wänden tun und müssen nicht nur auf die Errungenschaften eines Altenheims oder eines Krankenpflegedienstes zurÃ?ckgreifen. Beim Aktivieren der Pflege achten die Verwandten darauf, was der Ältere noch kann oder ihn dabei unterstützt. Zum Beispiel können Sie beim Wäschewaschen im Badezimmer daneben sitzen und darauf achten, dass der Betreute nicht fällt.

Die aktivierende Pflege ist ein wesentlicher Teil der Pflege, insbesondere für Demenzkranke. Demenzkranke Menschen verlieren mit der Zeit ihre mentalen und physischen Möglichkeiten und müssen daher sehr sensibel betreut werden. Einerseits müssen sie natürlich die notwendige Unterstützung erhalten, andererseits aber auch in der Lage sein, das zu tun, was sie noch können.

Die meisten Verwandten bleiben dann mit Ungeduld an ihrer Seite und können nicht warten, bis die Aktion (z.B. Zähne putzen, fressen oder anziehen) abgeschlossen ist. Man argumentiert, dass es viel mehr Zeit für den Menschen brauche, um allein zu handeln, als wenn er sie unterstützt. Wenn ein Demenzkranker immer weniger in der Lage ist, die Arbeit selbst auszuführen, wird er immer mehr vergessen und umso mehr wird er auf die Unterstützung seiner Verwandten angewiesen sein.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie gern Ihre pflegenden Verwandten nachfragen. Manche wollen physische Verbundenheit und handfeste Begleitung bei den Tätigkeiten, andere noch weniger. Die Verwandten auch. Dies muss auch von sich selbst und von anderen akzeptiert werden und ggf. muss man sich bei einem Krankenpflegedienst oder einer angestellten Krankenschwester helfen lassen.

Die Aktivierung der Pflege erfordert immer Zeit und Ausdauer, aber der Patient allein entscheidet über das Zeittempo. Welche Leitlinien können Verwandte unter anderem bei der Aktivierung der Pflege beachten? Gelingt dies, ist eine gut funktionierendere Versorgung des Betreuten sicher noch bis ins häusliche Altern möglich.

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