Alte menschen

Ältere Menschen

Ältere Menschen sollten natürlich ein aktiver Teil unserer Gesellschaft bleiben. Es ist uns bewusst, dass alte Menschen lange am Leben teilnehmen können, wenn sie mit ihrer Mitwelt in Kontakt bleiben und etwas von ihnen verlangt wird. Caritas hat eine lange Tradition in der Beratung, Unterstützung, Förderung und Begleitung von Menschen im Alter. Mehr denn je sind ältere Menschen und ihre Familien heute mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert, die Beratung und Hilfe erfordern. In China verändert sich die Lebenssituation älterer Menschen sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten grundlegend.

Weshalb alte Menschen leicht fallen

Worauf es ankommt: Stolpergefahren im Haushalt erkennen und ausmerzen. Falls erforderlich, die Torschwellen nivellieren. Hilfreich: Kontrollieren Sie Ihre Sehkraft in regelmässigen Zeitabständen. für Augenerkrankungen. Besonders Drogen, die Schwindel oder Schläfrigkeit als Nebenwirkung verursachen können, können zu Stürzen führen. Dazu gehören Sedativa, Arzneimittel gegen Prostatabeschwerden und gewisse Antihypertensiva.

Diese können zu Unbehagen führen, besonders wenn die Betroffenen zu rasch aus dem Sessel aussteigen. Hilfreich: "Einmal im Jahr sollte der Haus- oder Pharmazeut die verordneten Arzneimittel überprüfen", empfiehlt er. Hierbei kann festgestellt werden, ob es sich um eine Nebenwirkung handelt und alternativ eine andere Dosis oder ein anderes Mittel erforderlich ist.

Wichtiger Hinweis: Hören Sie nicht auf, Ihre Medizin selbst einzunehmen, sondern konsultieren Sie zuerst einen Spezialisten. Besonders Menschen, die einen solchen Sturz erlitten haben, haben Angst vor dem Sturz. Das Wichtigste: Sturzpräventionskurse können das Selbstbewusstsein stärken. Lass dich von anderen bei Aktivitäten helfen, die du nicht mehr wagst.

Senioren in den Medien: das alte Foto - Diskussion - Meinung

Altersbilder. Auf den Bänken im Garten, füttern und nachdenklich in den Abend schauen; die Altvorderen hinter dem Ofen, füllen die Tabakpfeife; die Altvorderen schlurfen mit Spazierstöcken und kleinen Stufen über den Bürgersteig; die Altvorderen lachen mit ihren Enkeln aus zahnlosem Mund. Dabei handelt es sich um Aufnahmen aus vergangenen Tagen, die oft nicht mehr die Realität von heute wiedergeben.

Zu diesen Altersklischees kommen also ganz andere, aktuelle hinzu: die Älteren, die trotz Fältchen und Rillen der Sinnbild für Lebendigkeit und Lebenslust zu sein scheint; die Älteren, die auf Segelschiffen eine heitere, unternehmerische Majorität ausmachen; die Älteren, die das Vermögen des sozialen Einsatzes in ehrenamtlichen Funktionen und Verbänden repräsentieren; die Älteren, die der jungen Menschen ein nicht in Milliardenhöhe, sondern in Billionenhöhe in einem immer reicheren und reicheren deutschen Land hinterlassenes Nachlaßmaterial.

Diese Zeitbilder kommen natürlich der Realität sehr nahe. Aber vor allem: Woher kommen diese Fotos überhaupt? Wovon spricht man, wenn man über das Alter spricht? Aus der Realität oder aus dem, was über das Alter in der Öffentlichkeit gesagt wird, aus der Mediation in den Massenmedien, im Film, in der Fachliteratur? Die eine ist das Alter selbst, die andere die Geschichten des Alters, die Erzählung.

Image der Alten- und Seniorenpflege in den Medien". Die Berichte in den bedeutendsten Tageszeitungen und Magazinen sowie im TV hat das schweizerische Institut für Forschung und Entwicklung MEDIA ENERGY TECHNOLOGIES untersuchte. Es gibt sehr unterschiedliche Resultate, aber in einem Aspekt kommen die Arbeiten zu einem einheitlichen Schluss: Ältere Menschen sind in der Berichtserstattung eindeutig, ja sogar stark unterschätzt.

Die Prominenz der Alten ist in den Massenmedien gut repräsentiert, z.B. der 96-jährige Helmuth Schmid, aber die normale Ältere bleibt als Hauptakteur oder als Gruppierung ein marginales Thema, die Information über sie liegt unterhalb der Wahrnehmungsgrenze; im TV zum Beispiel machen sie nur 0,1 Prozentpunkte des Gesamtnachrichtenvolumens aus. Diese Diskrepanz wird noch grösser, wenn man sich den Inhalt der Berichte etwas näher anschaut.

Bei der Macht der Älteren, die die öffentliche Meinung in der Diskussion um die Renten mit 63 Jahren immer wieder behauptet hat, da sie ein beträchtliches Potenzial der Wähler darstellt, erscheint die Berichterstattung in den Massenmedien so gut wie unmöglich, und diese Macht kann daher deutlich kleiner sein, als allgemein vermutet wird.

Weitere Fragen wie Seniorengesundheit, Wohnen, Strassenverkehr und Mobilitätsfragen sind von untergeordneter Bedeutung. Die demographische Entwicklung, die sich über Jahrzehnte in der gesamten westlichen Gesellschaft vollzogen hat, hat auch die Massenmedien in ihrer fundamentalen, ja sogar gesellschaftlich veränderlichen Brisanz kaum erreicht. Dass das seit Tausenden von Jahren überlieferte vertraute Altersbild der drei Lebensalter (Kindheit, Erwerbstätigkeit, Alter) heute um ein viertes Alter, die Zeit zwischen 65 und 80 Jahren, in der viele der Älteren noch bei guter gesundheitlicher Verfassung sind, verlängert wurde, wird in der Berichtserstattung sehr wenig mitberücksichtigt.

Ältere Menschen, die sich aus dem Erwerbsleben zurückgezogen haben, werden in den Massenmedien kaum differenzierter gesehen, sondern über den gleichen Kanzellenkörper hinweg und kaum wahrnehmbar. Im Fachjargon der Öffentlichkeitsarbeit werden sie oft beschönigend "Best Ager" oder "Silver Ager" genannt. Eher sind es Fotos von Älteren, die keineswegs am Rand des Alltags sind.

Es scheint vor Vitalität, Lebenslust und Bewegung zu platzen, sie wirken wunderschön mit ihren weissen Härchen, sind wunderschön gegerbt, hartnäckig gut drauf und scheinbar zu allem fähig. Das hat die Werbewirtschaft seit vielen Jahren verstanden und fängt gerne die Altfische. Nach Angaben der nationalen Presse steht die Problematik und das Defizit im Vordergrund: Missachtung pflegebedürftiger Patienten, Behandlungsfehler, manchmal sogar Gewalttätigkeit.

Doch in den Lokalmedien herrschen oft positive Meldungen, Beiträge über Ereignisse in Altenheimen, Tanznachmittagen, Vorträge, Turnkurse, Sängerabende. Dieser Unterschied - und die Untersuchung macht diese inhaltlich nicht aus - steht jedoch im Zusammenhang mit den verschiedenen Aufgaben der nationalen und regionalen Kommunikation. Dies ist mit der Schutzfunktion der Presse und elektronischer Datenträger verbunden und für sie konstitutiv.

Diese Meldung wird für die Betreuer von Betreuungseinrichtungen oft lästig. In der schlechten Fachpresse werden viele Jugendliche davon abgehalten, den Altenpflegerberuf anzunehmen. In der Pflegebranche ist es seit vielen Jahren weit verbreitet, die Schuld bei den Massenmedien zu suchen, wobei die wirklichen Gründe für die Beschwerden nur zu oft verdeckt werden.

Auf jeden Fall ist darauf hinzuweisen, dass die Fotos der älteren Menschen, der Häuser, des Pflegepersonals natürlich nur zum Teil von den Medien gespendet werden. Die vermittelte Realität wird nämlich mit der erlebten Realität konfrontiert. Der Effekt ist viel größer, wenn solche Aufnahmen gemacht werden. Jeder, der schon einmal ein schlecht gelaufenes Haus mit eigenen Augen sah, der die vielen unterschiedlichen Bedürfnisse in der Krankenpflege sowohl bei den Bewohnern des Hauses als auch bei den Betreuern selbst erfahren hat, wird aus der Direktheit der Sichtweise heraus ein Bild sehen, das von grösserer Macht ist als alle, die von den Medien vermittelt werden.

Realität ist auch für sich selbst Realität, nicht nur ihre Geschichte.

Mehr zum Thema