Alzheimer Demenz Therapie

Die Alzheimer Demenz-Therapie

Demenztherapie besteht aus verschiedenen Komponenten. Alzheimer und Demenz: Therapie. Die Alzheimer Demenz: Auf der Suche nach Therapie. Krankheiten im Allgemeinen und Alzheimer Demenz im Besonderen. Die Demenztherapie: Was hilft Alzheimer am besten.


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Alzheimerkrankheit

Bei der Demenzbehandlung stehen zwei Pfeiler im Vordergrund: die Arzneimitteltherapie und die nichtmedikamentöse Therapie. Beide Therapien zielen nicht nur darauf ab, den psychischen Abbau zu verlangsamen, sondern sollen auch ein Höchstmaß an seelischem Wohlergehen trotz der Krankheit gewährleisten.

Nebenwirkungsquoten und auch die Rücklaufquoten der derzeit erhältlichen Arzneimittel erschweren die Therapiemöglichkeiten. Sie sind zwar nur für die Therapie der Alzheimer-Krankheit geeignet, können aber auch für andere Formen der Demenz eingenommen werden. Bei der Therapie der Gefäßdemenz können zusätzliche Arzneimittel zur Vorbeugung weiterer Gefäßschädigungen verwendet werden.

Darüber hinaus ist die Eliminierung von Gefahrenfaktoren ein wesentlicher Bestandteil der Therapie. Darüber hinaus kann es notwendig sein, Begleitkrankheiten - zum Beispiel Depression - mit Medikamenten zu therapieren. Die Verhaltens-Therapie ist eine nichtmedikamentöse Therapie, die besonders in der Anfangsphase der Demenz erfolgreich ist. Hinzu kommen weitere nichtmedikamentöse Therapieformen wie Gedächtnis-, Kunst- oder Musiktherapie, Ergo- oder Physiotherapie, die dem Patienten ein Gefühl von Wohlgefühl und Sicherheit geben sollen.

Verfahren, die darauf abzielen, die Symptome der Krankheit zu bekämpfen - zum Beispiel das so genannte Realitätsorientierungstraining oder Hirnjogging - sind in der Praxis meist überfordert und daher als therapeutische Maßnahme nicht sinnvoll. Neue Arzneimittel werden in den kommenden Jahren zu erwarten sein. Neue Wirkstoffe sollen zum Beispiel auf die Proteinkörper wirken, die für die Entwicklung der Alzheimer-Demenz zuständig sind (Amyloid-Plaques und Tau-Proteine).

Die Arzneimittel sind bereits in der zweiten Stufe des Zulassungsprozesses, aber ein großer Fortschritt steht noch aus.

Alzheimertherapie

Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehören die beiden Hemmstoffe der Cholinesterase namens Donezil, Gantamin und Rentigmin zur Therapie der leichten und mittelschweren Alzheimer-Demenz (MMSE 10-26). Therapie-Unterbrechungen sollten verhindert werden. Bei Intoleranz und/oder vermuteter mangelnder Wirkung wird ein Wechsel von einem auf einen anderen Hemmstoff der Cholinesterase angeraten. Als Erstlinientherapie ( "MMSE-Richtlinie 3-10") für Patientinnen und Patienten mit einer schweren Alzheimer-Krankheit wird der Glutamatrezeptor-Antagonist Memantine eingenommen.

Falls der vermutete Effekt von Chlinesterasehemmern bei einer leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz nicht gegeben ist, wird ein Austausch auf Memantine angeraten. Memantine wird auch für Patientinnen und Patienten mit einer leichten Alzheimer-Demenz und einer Intoleranz gegenüber den Hemmstoffen der Cholinesterase angeraten. Für Patientinnen und Patienten mit einer schweren oder mittelschweren Alzheimer-Demenz (MMSE-Richtlinie 5-14) sollte eine Kombinationsbehandlung mit Membran- und Cholinesterase-Inhibitoren angestrebt werden.

Sie können bei leichten und mittelschweren Demenzen und Unverträglichkeiten oder bei vermuteter Ineffektivität von Hemmstoffen der Cholinesterase und Memantine eingesetzt werden. Der Einsatz von Hydergine, Nicergoline, Piracetam und Pyrinit bei Patientinnen mit chronischer Herzinsuffizienz wird zur Zeit nicht angeraten. Obwohl die Ergebnisse der Untersuchungen gezeigt haben, dass einige dieser Stoffe eine Auswirkung haben, ist die Studienqualität nicht so hoch wie die, in denen die Hemmstoffe der Cholinesterase und Memantine getestet wurden.

Prinzipiell soll die Therapie für einen Zeitraum von 3 Monaten nach der Anpassung an ein Arzneimittel fortgesetzt werden, sofern keine Intoleranz eintritt. Am Ende dieser Zeit sollten die Wirkungen der Kognition und der nicht-kognitiven Funktion des Kranken und seiner Familie sorgfältig bewertet und verändert werden.

Zeigt das Mittel nach 3-monatiger Anwendung keine signifikante Wirkung, sollte eine Therapie mit einem Alternativstoff eingeleitet werden. Hier ist das ÖAG-Konsensuspapier zur Behandlung von Alzheimer zu lesen.

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