Alzheimer und Demenz

Die Alzheimer- und Demenzkrankheit

Demenzformen - Ist sie heilbar? Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft kann jeder dritte Mann und jede zweite Frau im Laufe ihres Lebens eine Demenz entwickeln. Wichtige Informationen zu den verschiedenen Demenzen finden Sie hier. Demenz vom Typ Alzheimer (DAT) ist die bekannteste Form. Auch etwas Gutes: Das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung wird bei den Betroffenen reduziert.


24 Stunden Pflege

Sie und Alzheimer: Erkennung der Erkrankung

Die Erkrankung Alzheimer wurde vom deutschen Neurologen Alfred L. A. Alzheimer entdeckt. Die sich rapide verschlechternde Gedächtnisstörung sei eine Erkrankung. Sein bekanntester Patient war August Peter, den er lange Zeit nach ihrer Aufnahme in die Frankfurt am Main im Jahre 1901 untersuchte.

Der Patient war desorientiert, konnte die einfachste Hausarbeit nicht mehr alleine erledigen, fühlt sich verfolgte und verborgene GegenstÃ?nde. Alzheimer hat nach ihrem Tode das Hirn von Augustus Deter untersucht. Es wurden verklumpte und verschränkte Proteinablagerungen in der ganzen Großhirnrinde und vielen toten Nervenzelle gefunden. Damit hat Alzheimer den bedeutendsten Wirkmechanismus der Erkrankung entdeckt: Die Beläge verursachen das Absterben der Nervenzelle und das Verkleinern der ganzen Gehirninhalt.

Damit sind die vielen Billionen von Verbindungen zwischen den Nervenzelle, die alle Gedächtnisse ein ganzes Jahr lang aufbewahrt haben, untergegangen.

Die Alzheimer- und Demenzkrankheit

Die Menschen ändern sich im Verlauf ihres Daseins. Die mentalen Fertigkeiten, Charaktereigenschaften und die Essenz eines Menschen ändern sich durch sein professionelles und persönliches Milieu. Sorglose Studenten" werden zu Vätern und Müttern, Elektrikern und Ärzten, Großvater und Großmutter. Mit zunehmendem Lebensalter kann es zu einem Abbau der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit kommen. Sind Gedächtnisverlust, Verhaltensänderung ein Zeichen des Alters, eine physische Krankheit oder ist es eine typisch altersbedingte Krankheit, Demenz?

Was ist die Grundursache der Demenz? Alzheimer, eine Kreislaufstörung im Hirn oder eine Dysfunktion?

Demenz im Frühstadium: Ein Test zeigt das Alzheimerrisiko | Wissen | Schwerpunkte

Aus diesem Grund haben Ärzte schon seit einiger Zeit daran gearbeitet, Alzheimer zu erkennen, bevor die ersten Zeichen auftauchen. Je früher die Behandlung einsetzt, desto größer sind die Möglichkeiten, die Erkrankung so lange wie möglich aufzuschieben. In den Gehirnen von Menschen mit Alzheimer gibt es pathologische Ablagerungen: auf der linken Seite ein gesunder, auf der rechten Seite das Hirn eines Alzheimer-Patienten.

Damit ist ein wichtiger Schritt in der Frühdiagnostik der Blutuntersuchung gelungen, die jetzt von Forschern der Ruhr-Universität Ruhrgebiet (RUB) und des Deutschen Krebsforschungszentrums in Mannheim (DKFZ) vorzustellen ist. "Mit unserem einfachen und kostengünstigen Test können wir die Krankheit in einem asymptomatischen Krankheitsstadium nachweisen und Menschen mit einem besonders hohen Alzheimer-Risiko aufdecken.

Bei der Alzheimer Krankheit kommt einem bestimmten Eiweiss, dem Eiweiss des Typs ß, eine zentrale Rolle zu. Bei falscher Faltung können diese nicht richtig im Hirn zersetzt werden. Sie haben einen Detektor zur Messung fehlerhaft gefalteter Eiweißstoffe im Körper des Patienten und zur Alarmierung des Patienten gefunden. Das Ziel: Ein Test liefert eine schnelle und unkomplizierte Aussage darüber, ob jemand später an Alzheimer erkranken wird.

Im Rahmen einer mehr als fünfzehnjährigen Langzeituntersuchung mit rund 870 Probanden wurde die Zuverlässigkeit des Bluttests untersucht. In der Tat fand das Deutschen Krebsforschungszentrum heraus, dass in siebzig Prozentpunkten der Nachweis der Krankheit im Durchschnitt acht Jahre vor dem Erscheinen der ersten Anzeichen erfolgte. Für eine frühzeitige Diagnose ist der Nachweis jedoch noch nicht genau genug.

Neun Prozente der Befragten wurden als fälschlicherweise negativ eingestuft, obwohl sie in ihrem weiteren Verlauf nie an Alzheimer erkrankt waren. Daher wollen die Wissenschaftler den Testverlauf weiter verfeinern. Man sieht darin eine Möglichkeit, die Diagnostik und Behandlung der Alzheimer-Krankheit in Zukunft zu perfektionieren. "Zurzeit ist der Testverfahren wegen der falschen Positivbefunde noch nicht für die Früherkennung der Alzheimer-Krankheit allein geeignet."

Mehr zum Thema