Angehörige Parkinson Halluzinationen

Verwandte Parkinson-Halluzinationen

Der Psychologe kann in dieser Phase ein wichtiger Ansprechpartner für den Patienten und seine Angehörigen sein. In Halluzinationen wissen die Betroffenen meist selbst, dass die Dinge, die sie sehen. Eine gute Beobachtung ist besonders wichtig für Angehörige von Parkinson-Patienten. Die Lebensqualität von Patienten und Angehörigen. Verwandte), andere Tiere, seltene Gegenstände oder Muster.

Von psychiatrischen Symptomen am stärksten betroffene Angehörige

Bei der Parkinson-Erkrankung sind Beschwerden wie Depressionen, Angstzustände, Gleichgültigkeit, Unruhe usw. ein Thema - nicht nur für die Erkrankten. Die koreanischen Wissenschaftler untersuchten nun, wie neurologische Beschwerden die Verwandten von Parkinsonpatienten belasten. Bei den 48 mit L-Dopa, Dopamin-Agonisten etc. erstmalig therapierten Parkinsonpatienten (durchschnittlicher MMST-Wert: 19,8) waren sie im Schnitt 75 Jahre jung, hatten 3,9 Jahre Parkinson, waren im H&Y-Stadium 2,4 und hatten einen Wert von 28,1 ( 12,4) nach OBDRS Part III.

Mit Hilfe des Neuropsychiaterischen Inventars mit 12 Positionen (NPI) wurde die Frequenz und der Schweregrad des ganzen Spektrums der Neuropsychiatrie - und Verhaltenssymptome erforscht. Alle Verwandten - emotionale, körperliche, soziale etc. - waren nach dem Belastungsinterview (BI) und dem Pflegekräfteinventar (CBI) leicht bis mäßig angespannt (BI: 37,8 Zähler, CBI: 35,7 Zähler).

Mit Ausnahme eines einzelnen Teilnehmers hatten alle Beteiligten zumindest ein, in der Regel mehrere neurologische Beschwerden. Zu den drei wichtigsten gehören Gleichgültigkeit (70,8%), Ängstlichkeit (70,8%) und Depressionen ( "68,7%), danach nächtliche Verhaltensprobleme (58,3%) und Appetitänderungen (47,9%). Das Vorkommen von Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Unruhe und Aggressivität, Hemmungslosigkeit, Reizbarkeit, affektive Instabilität und motorische Verhaltensstörungen lag bei etwa 20-40%.

Wieder einmal zeigt diese Untersuchung, dass Parkinson-assoziierte Neuropsychiatrien und Verhaltensstörungen sehr verbreitet sind - und dass sie die Verwandten über die motorische Einschränkung der Betroffenen hinaus beanspruchen können.

Schweizer Parkinson-Vereinigung: Allgemeine Fragen - und was zu tun ist

Erkrankungen der Darmaktivität und neurologische Erkrankungen der Urologie sind typische Krankheitssymptome der Parkinson-Krankheit. Bei den meisten Erkrankten kommt es zu häufigem und starkem Wasserlassen, zur Leerung verhältnismäßig geringer Mengen von Urin und zum gelegentlichen unerwünschten Urinaustritt (Harninkontinenz) - vor allem, wenn die Toilette nicht zeitgerecht erreicht werden kann. Auch der häufig auftretende Drang, nachts zu urinieren, wird als sehr stören.

Das Fassungsvermögen der Urinblase beträgt in der Regel 400 bis 500 ml. Der Drang zum Wasserlassen kann von gesunden Menschen für 3 bis 5 min unterdrückt werden, auch wenn die Luftblase voll ist, d.h. bis sie eine Toilettenanlage haben. Mit zunehmendem Lebensalter müssen Blasenspeicher, Muskelstärke und hormonelle Veränderungen die Blasen ein- bis zwei Mal pro Nacht abgelassen werden.

Außerdem können Organveränderungen zu urologischen Erkrankungen führen. Eine Vergrößerung der Prostata hat beim Mann oft eine Schwächung des Harnflusses, einen häufigen "befehlenden" Drang zum Wasserlassen und das Empfinden einer lückenhaften Entleerung der Blase zur Folge. Darüber hinaus können Arzneimittel auch die Harnblasenfunktion und die Harnproduktion beeinflussen. Mit diesen Angaben und einer Auflistung aller eingenommenen Arzneimittel erhält der behandelnde Arzt wichtige Informationen über die Beschaffenheit der Symptome.

Es muss sichergestellt werden, dass die Versorgung von Blasenproblemen auf die Versorgung der Parkinson-Krankheit ausgerichtet ist. Die Wechselwirkung von Bewegungseinschränkung und einem starken, nicht unterdrückbaren Drang zum Wasserlassen führen häufig zu einem unfreiwilligen Harnverlust (Inkontinenz). Das Miktionstagebuch kann zur Beurteilung der Speicherkapazität der Blase und zum Training der Toilette verwendet werden. Die Blase wird nach Ablauf der Zeit (z.B. alle zwei Stunden) und noch vor Beginn des unverzögerten Harndrangs geleert.

Außerdem sollten übermäßige und ungewöhnlich niedrige Trinkgewohnheiten unterlassen werden. Durch ein zielgerichtetes Beckenboden-Training können auch die Bauchmuskeln und damit mittelbar der Blasenschließmuskel gestärkt werden (fragen Sie Ihren Physiotherapeuten!). Gegen Blasenprobleme gibt es Arzneimittel. Die Elektrostimulierung der Blase mit Hilfe von Haut-Elektroden kann ebenfalls helfen. Außerdem können Arzneimittel unmittelbar in der Blase wirken.

Die Injektion von Botulinumtoxin in den Harnblasenmuskel während einer Blasenuntersuchung wurde in den vergangenen Jahren auch zur Befeuchtung der überschüssigen Blase verwendet. Auch gibt es Hilfen, mit denen sich der Drang zum nächtlichen Wasserlassen nicht verhindern läßt, aber die Notwendigkeit, auf die Toilette aufzubrechen. Ist das Handling einmal unter Kontrolle, sorgen sowohl das Kondom-Urinal als auch die Pibelle für große Linderung und ein deutlicher Schlaf.

Es ist auch hygienisch: Besondere Polymer-Kristalle im Innern wandeln den Harn um. Diese sind auch bei Parkinson aufgrund neurologischer Erkrankungen oft sehr stark ausgeprägt. 2. Um die Darminhalte nach vorne zu transportieren, ist eine störungsfreie Versorgung des Gehirns und des peripheren Nervensystems notwendig. Bei Parkinson-Patienten kommt es zu Degenerationsveränderungen - oft Jahre vor der tatsächlichen Erkrankung.

Einer von vier Parkinson-Patienten hat zum Zeitpunkt der Diagnose eine Obstipation. Die Erkrankung befällt im Laufe der Zeit alle für die Darmtätigkeit im Zentral- und Peripherie-Nervensystem zuständigen Organe, so dass die Tätigkeit des ganzen Magen-Darm-Traktes unterbrochen wird und es viele Symptome wie Speichelfluss, Schluckbeschwerden, Magen-Entleerungsstörungen und Obstipation gibt. Parkinson-Patienten produzieren etwa so viel Speicher wie Menschen.

Wirkungsvolle Arzneimittel gibt es - aber sie haben oft beträchtliche Nebeneffekte, weshalb sie mit Zurückhaltung angewendet werden. Diese entstehen sowohl beim Konsum von festen und flüssigen Lebensmitteln als auch bei der Einnahme von Medikamenten und beinhalten die Möglichkeit des Schluckens, was zu einer Entzündung der Luftröhre und Ösophagus oder sogar einer Pneumonie führen kann.

Verspätete Magenentleerung: Ein Problemfall mit Nachwirkungen! Das oft verspätete Entleeren des Magens (es kann zwei oder mehrere Arbeitsstunden bis zum Transport des Mageninhalts dauern) nach den Essen verursacht ein Gefühl von Druck auf den Bauch und ein frühes Gefühl von Sättigung. Außerdem kommt es durch die verspätete Entleerung des Magens zu einer Störung der Medikamentenaufnahme - da diese erst in den Verdauungstrakt gelangt und dort in den Blutstrom gelangt - und damit zu einer Verschlechterung der Kontrollierbarkeit der Behandlung, da die Arzneimittelwirkung erheblich zeitversetzt ist.

Studien belegen, dass Parkinson-Symptome oft besser bekämpft werden können, wenn die Anti-Parkinson-Mittel nicht mündlich, sondern unmittelbar auf den Verdauungstrakt aufgebracht werden - z.B. mit einer Zwergpumpe. Der aktive Inhaltsstoff Domperidon (Motilium) ist ein nützliches Mittel zur verzögerten Entleerung des Magens. Dadurch werden nachteilige Auswirkungen auf die Parkinson-Symptome umgangen. Gehirnmedikamente, die für Menschen mit allgemeinem Brechreiz und verspäteter Entleerung des Magens empfehlenswert sind, sollten bei Parkinson nicht verwendet werden, da sie die Symptome von Parkinson stark anheben.

Bei etwa einem Viertel der Parkinson-Patienten liegt bereits zum Diagnosezeitpunkt eine relevante Obstipation vor. Gewisse Medikationen, Bewegungsmangel, Flüssigkeitsmangel und fehlerhafte (ballaststoffarme) Nahrung verschärfen das Phänomen noch. Danach müssen Drogen genommen werden.

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