Angehörige Pflegen Geld

Familienmitglieder kümmern sich um Geld

bieten bessere Bedingungen für pflegende Angehörige. Für sie gibt es kein echtes Urlaubsgeld. Und drei davon sind für die Pflege der Familie finanziell wertvoll." Verantwortung und Erwerbsarbeit in Einklang zu bringen, und zwar gleichermaßen für. Die Hauptprobleme: Zeit und Geld werden knapp.

Zahlreiche fürsorgliche Angehörige erlauben es, dass Geld verfällt.

Zweidrittel der Menschen mit demenziellen Erkrankungen werden zu Haus von Verwandten versorgt. Bei diesen 75 prozentigen Demenzkranken suchen jedoch nur 25 prozentige Angehörige fremde Unterstützung. "Das Geld, das ihnen zur Verfuegung steht, verwenden sie nicht", sagt Birgitta Neumann, Geschaeftsfuehrerin des Brandenburgischen Demenz-Kompetenzzentrums.

Seit zwei Jahren ist sie mit ihren Kollegen in den Landkreisen unterwegs und informiert über die Chancen, die die Betreuungsreform für Demenzkranke bietet. In der vergangenen Handelswoche hat Neumann im gut frequentierten Gemeindezentrum des DRK in Meyenburg das neue Evaluierungssystem für die fünf Versorgungsebenen vorgestellt. Vor gut einem Jahr ersetzten diese die drei bisherigen Versorgungsstufen.

Eine ganz wesentliche Neuerung: Mit dem neuen Beurteilungssystem werden auch Menschen mit demenziellen Erkrankungen als pflegebedürftige Menschen registriert. Jeder, der zuhause einen Angehörigen mit demenzkrankheit hat, kann eine Geschichte schreiben. Birgitta Neumann kümmerte sich auch um ihren Väterchen: Sie war zu Hause: Neben dem allmählichen Unabhängigkeitsverlust sind Angst und Verhaltensprobleme die Symptome der Demenz: "Mein Papa stand abends auf und ging durchs ganze Heim, räumte mein Regal aus.

Aus Neumanns Blickwinkel ist es entscheidend, das Wohlgefühl der Patientinnen und Patienten wiederherzustellen. "Es gibt ein mehrstufiges Evaluierungssystem, um den Pflegebedarf zu klassifizieren." Der Ärztliche Dienst der Krankenkasse (MDK) testet die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Dementis. "Demenzkranke Menschen wurden bisher nicht so bewertet, wie sie es heute sind", sagt Neumann.

"Und wenn jemand sagt:'Ich muss nach Hause' und seinen Gepäck packen, obwohl er zu Haus ist." "Das Kompetenz-Zentrum Demenz ist seit Jänner 2016 Mitglied der Allgemeinen Medizinischen Hochschule Brandenburg. Unterstützt wird sie durch die Pflege-Offensive des Bundesministeriums für Soziales und der Verbände der Pflegeversicherung sowie des Verbandes der Privatkrankenkassen im Lande.

Einer der Schwerpunkte ist der Auf- und Ausbau der Ausbildung "Help with Helping" für Angehörige, die sich um Menschen mit Behinderung kümmern. "Verhaltensstörungen und psychologische Probleme sind eingeschlossen - das ist ein großer Schritt nach vorn", sagt Neumann. So werden beispielsweise Alltagskompetenzen, Motorik, Mobilität, Kognitions- und Kommunikationsfähigkeiten oder Autarkie erhellt. Familienmitglieder können auch alleine mit dem MDK sprechen.

Je nach Pflegestufe gibt es ein Pflegebeihilfe für Pflegebedürftige, Pflegeleistungen, die von einem Pflegeservice in Rechnung gestellt werden können, oder Beihilfen für Teilstationärpflege. Die Pflegedienstleiterin Marko Fischer vom Deutschen Roten Kreuz wies darauf hin: "Wer nur einen Teil der Sachbezüge zahlt, hat weiterhin Anrecht auf einen Teil des Krankenpflegegeldes.

"Darüber hinaus bieten kurzfristige oder präventive Pflegemöglichkeiten für Angehörige die Chance, sich zu regenerieren. Keiner kann sich 24 Std. um einen Verwandten kümmern. "Pflegefamilien sind die Patienten von morgen", sagt Birgitta Neumann. Die Betroffenen können umso früher zu Haus wohnen, je früher eine Gastfamilie das Geld für Hilfe verwendet.

Je besser die Betreuer sind. "Ohne fremde Unterstützung werden die Gehilfen bald krank", sagt Neumann. In Meyenburg und der näheren und weiteren Region versorgt der DRK-Pflegedienst nun 125 Patientinnen und Patienten, von denen 62 in unterschiedlichen Phasen an Altersdemenz erkrankt sind. Mit den regulären Diensten im Gemeindezentrum bieten sie Arbeit an oder gehen mit den Betreffenden zu Haus und gehen mit ihnen Spaziergänge, Gespräche oder Partys.

Laut Birgitta Neumann werden in diesem Jahr im Competence Center Demenzen 60 Trainingskurse angeboten, wie zum Beispiel in Meyenburg. Neumann glaubt jedoch, dass die Bausubstanz in Meyenburg vorzüglich ist.

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