Angehörigenberatung Demenz

Beratung für Angehörige Demenz

Die" Angehörigenberatung e. V. Nürnberg" bietet regelmäßig Gesprächsrunden für Angehörige von Menschen mit Demenz an. Zum Thema Pflegebedürftigkeit und Demenz/Alzheimer-Krankheit. Mit Handlungsempfehlungen informieren wir über die Krankheit Demenz und stärken die Angehörigen.

Demenzkranke Menschen sind zunehmend auf die Pflege anderer angewiesen. Die Behandlung von Menschen mit Demenz wird durch das Stadium der Demenz bestimmt.

Verwandte zu Partner in der Betreuung von Menschen mit Demenz in Krankenhäusern machen

Die Demenz ist eine Krankheit, die wie alle lebensbedrohlichen Krankheiten nicht nur das Verhalten des Betroffenen mitbestimmt. Aber auch die Familien und das gesellschaftliche Netz, dem Menschen mit Demenz angehören, sind davon berührt. Unter den geschätzten 1,5 Mio. Menschen, die in der Bundesrepublik an Demenz erkrankt sind, lebt die Mehrzahl zu Haus.

Abhängig vom Krankheitsstadium oder abhängig von den Restriktionen, die die Krankheit im Alltag mit sich bringen kann, sind die Menschen beispielsweise auf die Hilfe ihres gesellschaftlichen Netzwerks angewiesen. 2. Sie werden in der Regel von engen Verwandten, aber auch von Bekannten und Nachbarinnen unterstützt. Rund 70 Prozent der Patienten werden laut einer Untersuchung zu Haus von Verwandten betreut (Alzheimer-Forschungsinitiative e. V.).

Für die Verwandten kann die Behandlung, die Behandlung und die Behandlung eines Menschen mit Demenz zu einer schwierigen und zu bewältigenden Angelegenheit werden. Es gibt viele Studien über die Belastung durch pflegende Familienmitglieder, die belegen, dass diese einen Einfluss auf das physische und psychische Wohlergehen und die gesundheitliche Verfassung haben und auch die pflegende Familie wirtschaftlich beeinträchtigen oder gesellschaftlich isoliert werden können (Etters, Goodall, &Harrison 2008; Papastravrou, Calokerinou, Papacostas, Zangari, & Saurtiz, 2007; Taront, 2011).

Aber auch die Erfahrungen von Verwandten und Forschungsergebnissen belegen, dass die Betreuung demenzkranker Angehöriger nicht nur als stressig empfunden wird, sondern auch den pflegebedürftigen Verwandten ein befriedigendes und bereicherndes Erlebnis vermittelt (Andrén & Elmstahl, 2005). Zudem werden sie zu Spezialisten für die besondere Lage ihrer Mitmenschen.

Es besteht ein großes soziales Bedürfnis, dass Menschen mit Demenz so lange wie möglich zuhause betreut werden. Denn ohne das Bekenntnis der Verwandten wäre die hauswirtschaftliche Betreuung der meisten Menschen mit Demenz in der Bundesrepublik nicht möglich (von Kutzleben, Köhler, Dreyer, Heli, Holle, und Röschen, 2015). Zur Aufrechterhaltung der häuslichen Pflege sind jedoch vielfältige Bemühungen seitens der Verwandten erforderlich, zum Teil mit Hilfe von informellen und professionellen Helfern.

Bei einer akuten Krankheit, die zu einem Klinikaufenthalt führen kann, wird der normale Pflegeablauf für die ambulante Pflege immer unterbrochen, vielleicht auch ein krisenhafter Schnitt (Porock, Clissett, Harwood, and Gladman, 2015). Dies kann auch über den Klinikaufenthalt hinaus wirken, bis sich der Demenzkranke an sein gewohntes oder vielleicht auch an ein neues Umfeld gewöhnen kann.

Pflegebedürftige Verwandte, die oft den Großteil der häuslichen Pflege übernommen haben, erfahren oft, dass sie während der Behandlung im Spital auf einmal die Besucherrolle inne haben. Weil die Krankenhausversorgung nahezu ausschliesslich auf den Patienten zugeschnitten ist. Die Kenntnisse und Erfahrungen der betreuenden Verwandten werden dabei weitestgehend vernachlässigt (Gröning, Situationdroste, & Weißgel, 2015).

Untersuchungen belegen auch, dass einige Verwandte nicht an Entscheidungsprozessen beteiligt sind und keine Information oder seelische Betreuung bekommen (Moyle, Brombeere, Bauers, Brombeere, St iefmütterchen, & Beatties, 2015). Darüber hinaus kommt es in Krankenhäusern vereinzelt zu einer ungelösten Rollenvorstellung von Verwandten und Pflegekräften, wenn beispielsweise die Betreuung von Verwandten von den Pflegekräften als unqualifiziertes Eingreifen empfunden wird (Moyle u. a., 2015).

Umfragen des Pflegethermometers 2014 zur Versorgung von Menschen mit Demenz in Krankenhäusern haben unter anderem ergeben, dass mehr als die Haelfte der untersuchten Manager aus dem Pflegebereich angeben, dass sie Angehoerige an der Versorgung von Demenzpatienten beteiligen moechten. Nur etwa 7% der Familienangehörigen werden jedoch für die Lage im Spital demenzspezifisch beraten (Isfort, Klöster, Höhlen und Siedlungen, 2014).

Dabei scheint die Partizipation von Verwandten in erster Linie aus Sicht der Einrichtung beabsichtigt zu sein und den Verwandten nur die Aufgaben der Pflege und Behandlung von Personen im Spital beizumessen. Die Forschung zu den Erlebnissen und Perspektiven von Verwandten und Demenzkranken zeigt jedoch, wenn auch recht spärlich, die Notwendigkeit von Verwandten, die in umfassenderen Konzepten berücksichtigt werden sollten, die auch den Betreuungsbedarf von Verwandten und die Würdigung ihrer Fachkompetenz einbeziehen.

In der aktuellen Erarbeitung von Ansätzen zur besseren Betreuung von Menschen mit Demenz in Krankenhäusern in der Bundesrepublik wurde glücklicherweise die Bedeutung der Einbeziehung von Verwandten in die Krankenhausversorgung anerkannt. Betrachtet man die inzwischen vielfältige Tätigkeit der Kliniken im Rahmen der Erarbeitung Demenz-spezifischer Konzepte, findet man dort auch Ansatzpunkte für die Arbeit mit Verwandten.

Im Folgenden werden zwei Vorgehensweisen, die im Zuge von Modellversuchen in der Bundesrepublik erarbeitet und implementiert wurden, kurz erörtert. Im Jahr 2007 startete das Lübbecker Klinikum das Programm "Double helps better with dementia" vor allem aufgrund der schlechten Rückmeldung von Verwandten von Demenzkranken über ihre Behandlungserfahrungen im Spital. Die Partizipation von Familienangehörigen war neben vielen weiteren Maßnahmen wie der Zugangskontrolle und der Umsetzung von Bildungsmassnahmen eine wichtige Stütze des Vorhabens.

Vor allem wurden Vorschläge zur Patientenbetreuung durch Verwandte erarbeitet, wie z.B. Einquartierung, Besuche bei Verwandten und Gesprächsgruppen und Beratungen für Verwandte. Besonders die Unterbringung wurde von den Verwandten gut aufgenommen und gut beurteilt. Die Betreuerinnen und Betreuer betrachteten das angebotene Pflegeangebot auch als Entlastung für die Pflege, da die Verwandten konkret Hilfestellung bei der Pflege der Pflegebedürftigen boten.

Allerdings konnte die Ausbildung und Betreuung von Verwandten aufgrund knapper personeller Ressourcen nicht umfassend durchgeführt werden (Isfort, 2011). In der Albertinenklinik in Hamburgs werden zur Zeit Informations-, Beratungs- und Tauschangebote für Mitglieder erarbeitet und umgestellt. Sowohl die Resultate einer Mitarbeiterumfrage als auch eine Befragung von Verwandten zu ihren Bedürfnissen sind in die Angebotsentwicklung einfließen.

Ziel dieser Dienstleistungen ist es unter anderem, die Mittel der Verwandten zu identifizieren und gezielt zu integrieren, die Verständigung zwischen Klinikpersonal und Verwandten zu erleichtern und eine Belastung der Verwandten zu verhindern (Zastrau, 2015). Seit Ende der 90er Jahre erarbeitet das Institut für Altenpflege der Universität Zürich (Hartford Institut for Seniorenpflege ) in Berlin für Pflegekräfte kleine und praxisorientierte Unterlagen mit dem Namen "Try this" zu verschiedenen Themen rund um die Betreuung von älteren Menschen.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Demenzkranke wurde 2004 eine Reihe von Unterlagen zur Betreuung von Menschen mit Demenz veröffentlicht. Eine Sonderausgabe widmet sich der Arbeit mit der Familie von Demenzkranken ("D10") (http://hartfordign.org/practice/try_this/). Zur Informationsbeschaffung wurde ein einheitlicher Fragebogen erarbeitet, der als Basis für ein persönliches Beratungsgespräch zwischen Pflegepersonal und Angehörige diente.

Abhängig von den jeweiligen Chancen und Bedürfnissen der Verwandten sollten sie zur Teilnahme an der Pflege anregen. Verwandte sollten über die Krankheit selbst, aber auch über eventuelle Hilfeangebote nach der Behandlung im Spital informiert werden. Darüber hinaus werden sie in Krankenhäusern zu verschiedenen Fragen wie z. B. Beweglichkeit oder Medikamente unterwiesen. Wie wirksam Maßnahmen zur besseren Betreuung von Menschen mit Demenz in Spitälern sind, ist in bisherigen Untersuchungen kaum nachgewiesen (Dewing & Dojk, 2014; Moylé, Ölorenshaw, Wallis, u. Bourbasi, 2008).

Gleiches trifft auf die Herangehensweise an die Familienbeteiligung zu. Darüber hinaus könnte die Einbindung von Verwandten in die Betreuung von Menschen mit Demenz aus familiärer Sicht von großem Nutzen sein. Dabei haben sich unter anderem Familiendiskussionen und Familienbewertungen zu den Vorzügen und Bedürfnissen von Familie in der konstruktiven Kooperation zwischen Betreuern und Familie bewiesen (LeGrow u. Lossen, 2005; S. 13; S. 13; S. 13; S. 13).

Werden die Angehörigen nicht als Betroffene oder Kunden gesehen, sondern als kompetenter und gleichberechtigter Ansprechpartner im Rahmen des Pflegeprozesses, dann kann ihr Wissen um die Lebensgewohnheiten und Grenzen der Pflegebedürftigen einen wesentlichen Beitrag zur besseren Betreuung und patientengerechten Entscheidung leisten. Familie caregivers´ Eine subjektive Erfahrung der Zufriedenheit in der Demenzpflege: Aspekte der Belastung, der subjektiven Gesundheit und des Kohärenzgefühls.

Das Fardeau der Betreuer unter den Betreuern von Demenzkranken: Ein Literaturüberblick. Eine Demenz im Spital. Evaluierung von Studien zum Thema Demenz in Krankenhäusern im Pilotprojekt "Familienpflege unter den Voraussetzungen des G-DRG": UniBeteiligung. Zweimal ist besser für Demenz. Schlussbericht der Projektbegleitung: Neue Möglichkeiten in der Versorgung von Demenzkranken im Lübbecker Land.

Krankenpflege-Thermometer 2014 Eine landesweite Umfrage unter führenden Pflegefachkräften zur Krankenpflege und Patientenbetreuung von Menschen mit Demenz in Krankenhäusern: Das Deutsche Institut für Angewandte Pflegeforschung e. V. Störung, Kontrolle und Bewältigung: Reaktionen von und auf den Menschen mit Demenz im Spital. Familienpflege bei Demenz. Familienorientierte Pflege: Schulbuch für Familienbewertung und Interventionen (2. Hrsg.): Schweine.

Ökonomische Aspekte der Betreuung von Demenzkranken aus der Perspektive der Krankenhausverwaltung. http://www.alzheimergesellschaft-duisburg.de/resources/4+Ralph+Zastrau+-+An+neuer+Blick+auf+Demenz+15-02-11.pdf.

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