Antrag auf Verhinderungspflege

Anfrage für präventive Pflege

Für die Dauer von T. T. M. M. M.

M. wird eine Vorsorge- oder Kurzzeitpflege beantragt. Sie beantragen das Formular "Antrag auf Verhinderungspflege" bei Ihrer Pflegeversicherung und reichen es dort ein, bevor Sie eine Ersatzpflege beantragen. Sie finden sie auf Ihrer Gesundheitskarte. Ein Antrag auf Präventionspflege muss gestellt worden sein. Den ich hiermit für das Jahr bei der PROVITA GmbH beantrage, wird gestellt und in Rechnung gestellt. Wie kann ich vorbeugende Pflege beantragen?

Anfrage zur Vorsorge | Betreuung

Die häusliche Betreuung hat im deutschen Recht Priorität vor der stationären Aufnahme, so dass pflegerische Verwandte und die ambulanten Pflegeleistungen immer vorzuziehen sind. Erst wenn dies nicht möglich ist oder aus verständlichen Erwägungen nicht berücksichtigt werden kann, ist eine Stationärversorgung ratsam und wird dann auch von der Pflegekasse durch Pflegegelder und verschiedene Sachbezüge mitfinanziert.

Meistens übernimmt jedoch ein Familienmitglied die Pflege und Betreuung des Patienten. Dies hat für den Betreffenden mehrere Vorzüge, denn so kann er in seiner vertrauten Umwelt verbleiben und wird auch von Menschen, die zu seiner engsten Umwelt zählen, versorgt und versorgt.

Außerdem haben Sie den Vorteil, dass die Pflegebedürftigen in der Bundesrepublik einen Anspruch auf Pflegebeihilfe haben, die nach unterschiedlichen Leistungsniveaus (Pflegestufen der Pflegeversicherung) abgestuft ist. Die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger ist für viele Familienangehörige eine selbstverständliche Sache, besonders wenn sie nahe verwandt sind, wie z.B. ein Kleinkind oder ein Vater.

Gerade bei starkem Pflegebedarf ist die Stressgrenze recht rasch überschritten, denn der Patient ist rund um die Uhr pflegebedürftig. Das heißt für die pflegenden Angehörigen: permanenter Stress und keine Mußestunden. Sehr lobenswert ist es natürlich, wenn sich die Angehörigen opfernd um hilfsbedürftige Verwandte kümmern, aber trotz aller Sorgfalt darf man sich nicht selber vernachlässigen.

Denn auch dem Patienten wird nicht weitergeholfen, wenn die Pflegekraft kollabiert oder am Ende nervös ist. Deshalb gibt es die so genannte präventive Pflege als Vorteil der Krankenpflegeversicherung. Wird das betreuende Familienmitglied gehindert oder benötigt es nur eine Auszeit, wirkt die Vorsorge und gibt dem Betreuer eine gewisse Freiheit, die es ihm erlaubt, sich einmal Zeit für sich selbst zu lassen.

In der Zwischenzeit tritt eine Fachkrankenschwester ein, die von der Pflegekasse bezahlt wird und daher keine Mehrbelastung für die pflegebedürftige Person oder den Patienten ist. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Betreuung von Menschen, die an ihrer Betreuung gehindert werden, erstmalig nach sechs Monate möglich ist und ebenfalls auf höchstens vier Wochen pro Jahr beschränkt ist.

Dabei ist es gleichgültig, ob die Vorsorge sofort oder über das ganze Jahr hinweg erfolgt. Pflegebedürftige sollten die Möglichkeiten der Vorsorge in Anspruch nehmen und sich so erleichtern, denn die Betreuung eines Verwandten zu Hause ist Tag für Tag eine große Aufgabe. Die für die Krankenpflegeversicherung zuständige Krankenkasse ist ein leistungsfähiger Partner in Fragen der Prävention.

In der Regel können Sie sich an die Krankenkasse des Patienten wenden. In der Regel ist dies der Fall. Aber nicht nur die verantwortliche Pflegeversicherung steht ihren Versicherungsnehmern und Pflegekräften mit Beratung und Unterstützung zur Verfügung, sondern stellt natürlich auch die Gesuche vor. Der Antrag auf Vorsorge klärt alle damit verbundenen Sachverhalte, wie z.B. den Anlass für die notwendige Vorkehrung.

Außerdem kann hier angegeben werden, ob ein anderes Mitglied die Betreuung für die betreffende Zeit übernommen werden soll, ob ein Ambulanzdienst diese vorort übernimmt oder ob für die Zeit des Erholungsurlaubes der betreuenden Person ein stationärer Hausaufenthalt erwünscht ist. Der Antrag muss von der versicherungspflichtigen Person, d.h. dem Patienten, gestellt werden.

Der Erziehungsberechtigte oder Beauftragte kann aber auch die Vorsorge anstreben.

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