Aok Einlagen

Aok-Sohlen

und Hilfsmittel für die Kompressionstherapie, Stoma-Artikel und Einlagen. Rheinland/Hamburg mit Vereinbarung für Stoma-Artikel. Die AOK Sachsen-Anhalt streicht die Ausschreibung von Einlagen, erklärt Johann Zellner von der AOK Bayern. Einlagen und orthopädische Schuhe).

Pflegehilfe für Senioren

Pauschalbeträge für Beihilfen

Bereits seit 2005 gilt deutschlandweit ein einheitlicher Festbetrag für Beihilfen. Diese sind nicht für jedes einzelne Erzeugnis festgelegt, sondern beziehen sich auf eine Festpreisgruppe mit unterschiedlichen, aber in ihrer Funktionsweise ähnlichen und äquivalenten Erzeugnissen. Zurzeit werden sechs solcher Produktegruppen unterschieden: Seh-, Hör- und Inkontinenzgeräte sowie Geräte für die Kompressionsbehandlung, Stoma-Artikel und Einlagen. Es werden nur solche Präparate in das Hilfsmittelprogramm der Krankenkasse eingetragen, die den hohen medizinisch-technischen Qualitätsanforderungen entsprechen oder diese übertreffen.

Die Festpreise für absorbierende Inkontinenzprodukte wurden angehoben.

In Sachsen-Anhalt gefaehrdet die AOK die Qualitaet der Einlagenversorgung.

Der Branchenverband Eurocom hat an die AOK Sachsen-Anhalt appelliert, sich nicht um Einlagen zu bewerben. Laut Angaben von Eurostat sind die orthopädischen Einlagen per se nicht für die Ausschreibung geeignet. Darüber hinaus wird derzeit der Qualitätsstandard für die Warengruppe 08 "Einlagen" der Liste der medizinischen Hilfsmittel aktualisiert. Wenn die AOK Sachsen-Anhalt an ihren Plaenen festhielte, muessten die Betroffenen daher auf erhebliche Qualitaetseinbussen bei der Einlagenversorgung vorbereitet sein.

Wie die AOK Sachsen-Anhalt kürzlich bekannt gab, wird sie ab dem kommenden Jahr die Bereitstellung von Einlagen an ihre Versicherungsnehmer ausschreiben. Das Ausschreibungsverfahren findet in drei territorialen Parzellen der Stadt Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau statt. Im AOK-Brief an die AOK Sachsen-Anhalt weist die eurocom darauf hin, dass die orthopädischen Einlagen aufgrund ihrer beachtlichen Verarbeitungsqualität und des großen Anteils an Dienstleistungen nicht ausgeschrieben werden können.

Das war bereits in den 2009 zwischen dem GKV-Zentralverband und den Dienstleisterverbänden abgestimmten Gemeinschaftsempfehlungen zur Angemessenheit der Angebote festgelegt. Außerdem würde die Offerte zu einem vollkommen ungünstigen Termin kommen. Vor dem Hintergrund der enormen Ausschreibungsprobleme im Bereich Inkontinenz beschäftigt sich der Gesundheitsausschuß des Bundestags derzeit mit einem Gesetzgebungsprojekt, das eine höhere Versorgungsqualität bei medizinischen Hilfsmitteln, vor allem bei der Vergabe, anstrebt.

"Man kann davon ausgehen, dass dieses Gesetz den Rahmen für zukünftige Angebote bildet", sagte Dr. Ernst Holen, Managing Director von EuroCom. "Deshalb ist es unverständlich, warum die AOK Sachsen-Anhalt gerade jetzt eine Bewerbung ausspricht. "Ein weiteres Problemfeld des Branchenverbandes besteht darin, dass eine bundesweite Betreuung des Leistungserbringers unter Umständen nicht möglich ist.

"Das Präqualifikationskriterium sieht vor, dass Einlagen nur in anerkannten Orthopädietechnik- und Orthopädieschuhtechnik-Unternehmen mit Masterpräsenz verkauft werden dürfen", unterstreicht Dr. Eberhardt. Es ist unwahrscheinlich, dass viele Ausschreibungssieger die Lieferungen ausreichend sichern können. "Nach Ansicht von Eurostat ist die Bereitstellung von Einlagen auch ohne Ausschreibung für die Krankenkasse ökonomisch machbar.

Die Einlagen unterliegen seit vielen Jahren festen Beträgen, die sich in der täglichen Arbeit bewähren. Das und die Wahlmöglichkeit für die Versicherungsnehmer, eine höherwertige Behandlung gegen Zahlung der daraus resultierenden Zusatzkosten zu wählen, würde eine bestmögliche Behandlung sicherstellen. eurcom wird sich auch in den nächsten Wochen in politische Diskussionen einbringen, damit die AOK Sachsen-Anhalt ihre Ausschreibungen zurückziehen kann. eurcom ist die Herstellergemeinschaft für Kompressionstherapien und Orthopädiehilfsmittel e. V.

Die Vereinigung sieht sich als Designer und Gesprächspartner auf dem Gesundheitswesen und engagiert sich für die Verbreitung von Wissen über den gesundheitlichen Nutzwert, die Effektivität und die Wirtschaftlichkeit von Kompressionstherapien und Orthopädiehilfsmitteln. Darüber hinaus erarbeitet eurcom Konzepten, wie die Versorgung mit Hilfsgütern heute und in der Zukunft sichergestellt werden kann. Fast alle europaweit auf dem dt. Versicherungsmarkt tätigen Firmen in den Fachgebieten Kompressionsbehandlung und Orthopädietechnik sind Mitglied des Verbandes.

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