Arbeit als Pflegerin

Betreuungsarbeit

Abgeschlossene Berufsausbildung zum Physiotherapeuten, Freude an der Arbeit mit älteren Menschen. Unterstützung bei allen Arbeiten im Haushalt ist Voraussetzung. GuKG, Interdisziplinäre/multiprofessionelle Zusammenarbeit Wir erwarten: Freude an der Arbeit mit älteren Menschen. Auf Jasminka Bajri? ist es eher das Bedürfnis zu Hause, dass sie in Deutschland arbeitet: "Ich habe Angst um die Zukunft meines Sohnes".

Lob gab es vor allem für die Arbeit von Anja Vejwoda.

Jeder dritte Krankenpfleger beendet seine Arbeit in Österreich.

Der Staat will die Familienzulagen für Kinder im Auslande kuerzen. Die Einkünfte sind gering, die Familienzulage ist ein Lohnzuschuss für sie. Diese Einschnitte werden ihr Monatseinkommen um bis zu 20 Prozentpunkte senken. Jeder dritte Krankenpfleger will dann in Österreich aufgeben. Über 10000 Menschen in Pflegebedürftigkeit können ihre Krankenschwester aufgeben.

Raoul ist 5 Jahre und Sabina 3 Jahre jung. Sie geht alle zwei Wochen nach Wien und kümmert sich dort für zwei Wochen um den 91-jährigen Josef. Im Gegenzug erhält sie 980 EUR und ist offenbar selbstständig. Das meiste von dem, was Josef zahlt, kriegt die Vermittlungsagentur. Sie erhält nun für ihre beiden Töchter ein monatliches Familiengeld von 258 EUR.

Zusätzlich gibt es einen Kinderabzug von je 58,40 EUR. Im Anschluss an die geplante Kürzung stehen nur noch 124 EUR an Familienzulagen und 56 EUR an Abzügen zur Verfügung. Zukünftig werden beide Werte für die rumänischen Krankenschwestern um den Faktor von 0,48 gesenkt. Dadurch verringert sich ihr monatliches Einkommen um 14 Prozent: von 1.355 auf 1.161 EUR. Alle zwei Wochen betreut sie in Wien für weniger als 1000 EUR den Leopoldinen.

Sie hat mit Kindergeld und Kinderabzug ein Gehalt von mindestens 1.178 EUR - für eine 70-Stunden-Woche. Sie wird ab Januar 2019 mit 1.095 EUR zurechtkommen. Sie ist 44 Jahre und hat drei ungarische Kinder: Kristóf ist 10, ?oltan 7 und Dora drei. Sie erhält zur Zeit 437 Euros pro Tag für ihre Nachkommen.

Zuzüglich Kinderabzug von 175 EUR. Mit der Ermäßigung durch ÖVP und FPÖ hat sie nur noch 342 EUR für alle drei Nachkommen. Mit einem Gehalt von 920 EUR ergibt sich ein Einnahmeverlust von 18 %. Nun wurden die Krankenschwestern befragt, was sie tun werden, wenn ihre Familienzulagen gestrichen werden.

Die Folge: Mehr als die Haelfte von ihnen wird sich nicht mehr um pflegebeduerftige Menschen in Oesterreich kuemmern. Jeder dritte 24-stündige Krankenpfleger aus dem In- und Ausland beendet seine Arbeit in Österreich. Die Krankenschwestern müssen 26% mehr bezahlen. Der Abbau der Familienzulagen betrifft das Kernstück einer Industrie, die große Anteile der 24-Stunden-Betreuung in Österreich einnimmt.

Sie betreffen nicht nur die Betreuer, sondern auch die Betreuer. Wenn die Familienzulage für Betreuer reduziert wird, müssen 80 % der Betreuer eine Wirkung hinnehmen. Sie verlieren entweder den Helfer - oder die Betreuung wird deutlich kostspieliger. Derzeit sind in Österreich rund 65.000 24-Stunden-Betreuerinnen und -Betreuer tätig.

Rund jede dritte Krankenschwester erhält Familienzulagen für ihre Nachkommen. In Österreich können die Schüler nicht bleiben. Krankenschwestern und Krankenpfleger haben in der Regel während ihrer Arbeit einen direkten Kontakt zu den Betreuern und haben keine eigene Unterkunft. Sollte - wie die Studie belegt - jede zweite Krankenschwester ihre Arbeit in Österreich einstellen, würden mehr als 10000 Menschen ihre Krankenschwester verloren gehen.

Durch die regelmäßige Arbeit (z.B. zwei Dienstwochen - zwei freie Wochen) können die Krankenschwestern ihre Beziehungen zu den in ihrem Herkunftsland wohnenden Schülern - trotz der häufigen Abwesenheiten - aufrechterhalten. Während der Abwesenheitszeit müssen die Betreuer jedoch eine Betreuung der Kleinen einrichten. Wenn sich ein Elternteil um die Kleinen sorgt, kann er keinen Vollzeitjob übernehmen - denn seine Mama ist beinahe die halbe Zeit weg.

Familienzulagen als eine Form der Lohnzuschüsse für sehr schlecht verdiente Krankenschwestern sind nicht ohne Gegenleistung. Erhöhte Grundgehälter für Pflegekräfte können beispielsweise durch einen erhöhten Pflegefond und ein erhöhtes Krankenpflegegeld bezahlt werden - ohne die pflegebedürftige Bevölkerung wirtschaftlich zu entlasten. ÖVP und FPÖ erwarten 114 Mio. EUR aus der so genannten "Indexierung", also der Reduzierung der Familienzulagen.

Unter den Krankenschwestern wurde die Befragung von der Vereinigung "AIW - Aging in Dignity" durchführt.

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