Aufgaben eines Betreuers

Die Aufgaben eines Vorgesetzten

Der Vorgesetzte hat seine Aufgaben aus den Zuständigkeitsbereichen, für die er vom Gericht durch Beschluss ernannt wird: Neben der Dauer der Rechtshilfe bestimmt das Gericht auch den erforderlichen Umfang. Welche Personen können als Vorgesetzte ernannt werden? Neben der Dauer der Rechtshilfe bestimmt das Gericht auch den erforderlichen Umfang. Das ambulante Betreute Wohnen darf keine Aufgaben an Pflegekräfte übertragen.


24 Stunden Pflege

Die Aufgaben des Vorgesetzten

Abhängig davon, welche Betreuung für die betroffene Person im konkreten Fall notwendig ist, kann der Helfer mit einem, mehreren oder allen Aufgabenbereichen betraut werden. Der Vorgesetzte hat die Funktion eines Rechtsvertreters für die ihm zugewiesenen Aufgaben (und nur für diese); dies trifft auch zu, wenn er ein Verfahren im Auftrag der beaufsichtigten Person durchführt (§ 1902 BGB).

In diesen Verantwortungsbereichen kann die unterstützte Person im Rechtsverkehr prinzipiell neben der unterstützenden Person weiter agieren (vgl. Unterstützungswirkung und Zustimmungsvorbehalt). Die Vertretungsberechtigung des Vorgesetzten erstreckt sich nur auf die Tätigkeiten innerhalb des ihm übertragenen Zuständigkeitsbereichs. Stellt er fest, dass der Begünstigte auch in anderen Gebieten Hilfe von einem Rechtsvertreter benötigt, darf er hier nicht nur eingreifen.

Stattdessen muss er das Pflegegericht informieren und seine Entscheidungen abzuwarten. Die Aufsicht darf die Briefe und die Telekommunikation der beaufsichtigten Person nur beaufsichtigen, wenn das zuständige Gericht diese Aufgabe ihm explizit übertragen hat (§ 1896 Abs. 4 BGB). Im Falle des Todes der unterstützten Person muss der Vormund dies dem zuständigen Pflegegericht mitteilen. Das Begräbnis des Toten ist nicht mehr Aufgabe des Betreuers, da sein Dienst mit dem Tode des Betreuers zuende ist.

Die Aufsichtsperson muss sich in ihrem Verantwortungsbereich selbst um die beaufsichtigte Person kümmern. Wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit ist eher der direkte Draht. Wenn die Hilfsperson so schwerstbehindert ist, dass ein Gespräch mit ihr nicht möglich ist, muss sie ihn dennoch besuchen, um sich einen Überblick über ihre Person zu machen unter: Be?nden Er muss in seinem Verantwortungsbereich dafür sorgen, dass die notwendige Unterstützung für den Pflegebedürftigen sichergestellt ist, dass seine verbleibenden Kompetenzen gestärkt und Rehabilitationsmöglichkeiten ausgenutzt werden.

Die Pflegeperson muss dem Pflegegericht über die persönliche Situation der zu betreuenden Person zumindest einmal im Jahr Bericht erstatten. Die Aufsicht hat die ihr zugewiesenen Aufgaben so auszuführen, dass sie dem Wohl der zu überwachenden Person entsprechen (§ 1901 Abs. 2 BGB). Stattdessen müssen die Menschen mit ihren Ideen ernst gemeint sein. Ihrem Wohlergehen dienlich ist, wenn ihnen nicht etwas aufgedrängt wird, sondern wenn sie nach ihren eigenen Bedürfnissen und Ideen im Sinne der noch verfügbaren Kapazitäten und der sachlich gebotenen Möglichkeit auskommen.

Durch regelmässige Gespräche über wichtige anstehende Entscheide muss sich der Vorgesetzte ein eigenes Urteil darüber bilden, was der Beaufsichtigte vorhat, was er möchte und was er nicht will. Er muss auch entsprechend handeln, es sei denn, dass dies dem Wohl der zu betreuenden Person widerspricht oder für den Helfer selbst zumutbar ist.

Die Pflegekraft darf ihre eigenen Ideen nicht ohne triftigen Anlass durch die der Pflegekraft ersetzen. Damit darf sie die Pflegenden nicht gegen ihren Willen zu einer knauserigen Lebensfhrung zwingen, wenn genügend Mittel da sind. Kann der Wunsch des Pflegebedürftigen nicht festgestellt werden, sollte der Helfer sein mutmaßliches Testament nachvollziehen.

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