Basale Stimulation Demenz

Grundlegende Stimulation Demenz

Die Pflegeberaterin Beate Truckses ist eine Beraterin für basale Stimulation in der Pflege. Es ist schwierig, mit Menschen mit schwerer Demenz zu kommunizieren. Händemassage bei Demenz und Palliativmedizin: Nehmen Sie meine Hand. Die" Basale Stimulation" ist eine der Methoden der Wahl, wenn es darum geht, das Lebensgefühl von Menschen mit Demenz zu verbessern. Pädagogische Angebote zum Thema Demenz>;


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Basalstimulation bei Demenz

Basale Stimulation wendet sich an alle menschlichen Sinne: Empfindungen auf der Außenhaut, das Gefühl der eigenen Muskelmasse, die Lage des Organismus im Weltraum werden als grundlegende Erfahrungen des Organismus betrachtet, die er bereits vor seiner Entbindung gemacht hat. Sie werden für Menschen mit Demenz im Verlauf der Erkrankung zunehmend wichtig. Die basale Stimulation ist ein Betreuungskonzept, das die Wahrnehmbarkeit, Beweglichkeit und Verständigung von immobilen, stark abhängigen, desorientierten, demenzkranken oder depressiven Menschen fördert.

Das Verfahren wurde von dem Sonderschullehrer Herrn Dr. Andreas Bröhlich ab 1975 erarbeitet und später von der Krankenpflegewissenschaftlerin Frau Dr. med. Christel M. A. M. H. M. A. in Kooperation mit Herrn M. H. M. H. M. H. M. H. M. D. M. D. M. Fröhlich auf den Pflegebereich übertragen. Die basale Stimulation ist gerade im Demenzbereich von großer Bedeutung und erfolgt daher auch in der Beschäftigungstherapie (sowie in der Einzel- und Gruppentherapie).

Im Frühstadium der Demenz wird es immer wichtiger, tätig zu sein und zu sein. Mit fortschreitender Demenz sinkt die Selbsthilfefähigkeit und es entsteht eine stärkere Selbstabhängigkeit. Doch auch in dieser Zeit ist es wichtig, ein Nutzungsgefühl durch Tätigkeiten zu erzeugen, die dem Alltag so nahe wie möglich kommen.

Die basale Stimulation nimmt in der Endphase der Demenz besonders stark zu. Die Patientin oder der Patient bemüht sich auf verschiedenen Wegen, sich selbst zu reizen, um sich wieder besser zu fühlen, z.B. indem sie ständig die selben Geräusche macht oder auf sich oder seiner Bekleidung "nistet". Pflegebedürftige können den Betreffenden auf vielfältige Art und Weisen ansprechen und seine Sinnesorgane stimulieren:

Die Verwendung von Duftstoff-Essenzen unmittelbar auf der Gesichtshaut kann zu Intoleranzen fÃ?hren, daher empfiehlt es sich, einen Schuss des Lieblingsduftstoffes auf ein Tuch zu spritzen und den Demenz-Patienten daran schnuppern zu lÃ?ssen. Bei der Auswahl der Bekleidung können auch Stimuli eingestellt werden. Der Betreffende sollte nicht zu lose, sondern eng anliegende Kleider anziehen - so kann er sich besser fühlen.

Der Geschmacks- und Geruchsinn wird aktiviert, wenn verschiedene Obst- und Gemüsearten zum Knabbern angeboten, Bohnen gemahlen oder Zwiebel gebraten werden. Basale Stimulation kann als Lernprozeß für beide Parteien gesehen werden, da die Krankenschwester von und durch die Krankenschwester erlernt. Mit Empathie und Beweglichkeit kann sich daraus eine ganz spezielle Kommunikationsform ergeben, die ganz ohne Wörter zurechtkommt und dem Demenzkranken Zuversicht und Achtung gibt.

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