Belastungsgrenze Krankenkasse

Lastgrenze der Krankenkasse

können Sie bei Ihrer Krankenkasse eine Zuzahlungsbefreiung beantragen. Von der Krankenkasse auszufüllen! Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach der Berechnung und den aktuellen Freibeträgen oder lassen Sie sich dort Ihr Limit berechnen! Wenn Sie bei einer anderen gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, erhalten Sie eine Bescheinigung der Krankenkasse.


24 Stunden Pflege

Grenze dessen, was jdn. ertragen kann

Gemäß 62 SGB V haben die Krankenversicherungen die während eines Kalenderjahrs anfallenden gesetzlich vorgeschriebenen Zusatzzahlungen zu entrichten, soweit sie die Belastungsgrenze überschreiten. Bei Erreichen des Limits stellt die Krankenkasse eine Bestätigung aus, dass für den weiteren Verlauf des Kalenderjahrs keine weiteren gesetzlich vorgeschriebenen Nachzahlungen mehr zu erbringen sind. Der Grenzwert liegt bei 2 Prozent des Bruttojahreseinkommens für den Unterhalt; für Menschen mit chronischen Erkrankungen, die wegen derselben schweren Erkrankung dauerhaft behandelt werden, bei 1 Prozent des Bruttojahreseinkommens für den Unterhalt.

Für jedes weitere Jahr muss die weitere Behandlungsdauer überprüft und ggf. vom Ärztlichen Service der Krankenkasse überprüft werden. Zu den Lebenshaltungskosten der Familienangehörigen des Versicherungsnehmers, die mit dem Versicherungsnehmer im gleichen Haus wie der Partner (im Sinn des LPartG) zusammenleben, kommen die Selbstbeteiligung und das Bruttoeinkommen hinzu. Das Bruttojahreseinkommen des Ehepartners oder Lebensgefährten der im Gemeinschaftshaushalt wohnenden Person ist bei der Festlegung der Belastungsgrenze um 15% (2018: EUR 5.481,00) und um 10% (2018: EUR 3.654,00) des Jahresreferenzbetrags gemäß 18 SGB IV für jeden weiteren im Gemeinschaftshaushalt wohnenden Verwandten zu reduzieren.

Ein Steuerfreibetrag wird für jedes versicherte Kinder nach 32 Abs. 6 StG abgezogen (2018: 7.428,00 Euro).

Soll-Limit für Zuzahlung

Für gewisse ärztliche Dienstleistungen müssen alle Versicherungsnehmer Nachzahlungen entrichten. Prinzipiell wird eine zusätzliche Zahlung von 10 vom Hundert der anfallenden Gebühren berechnet - minimal 5 EUR, maximal 10 EUR, jedoch nicht mehr als die Istkosten. Um die versicherte Person nicht durch die gesetzlich vorgeschriebenen Ergänzungsleistungen unangemessen zu belasten, schreibt der Versicherer vor, dass niemand mehr als zwei Prozentpunkte seines Bruttoeinkommens für die Lebenshaltungskosten pro Jahr zu zahlen hat (Belastungsgrenze).

Bei schwerstkranken Patienten liegt diese Obergrenze bei einem Prozentsatz. Das Belastungslimit muss für jedes Jahr erneut überprüft werden. Das Bruttoeinkommen wird bei der Festlegung der Obergrenze zu den Lebenshaltungskosten der versicherungspflichtigen Person und der mit ihr im selben Haus wohnenden Verwandten und Lebenspartner addiert. Entsprechendes trifft auf die geleistete Zuzahlung zu.

Mit Hilfe des Zuzahlungsrechners kann das individuelle Limit rasch und unkompliziert errechnet werden.

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