Beschäftigung von Demenzkranken

Einsatz von Demenzkranken

Arbeit in der Demenz / Arbeit mit Demenzkranken. mit Demenz, die sie uns bereichern und unterstützen. Mit dieser Ausgabe von Maintain:

Pflegehilfe für Senioren

Einsatz von osteuropäischen Hilfskräften

Bei der Betreuung und Behandlung von Demenzkranken stoßen viele Angehörige an ihre Grenzen. Oftmals werden dazu alternativ Haushalts- und Pflegehelferinnen, die seit Anfang 2011 ohne formelle Arbeitsgenehmigung in Deutschland tätig sein dürfen, herangezogen. Allerdings laufen oft die Angehörigen, die die Unterstützung osteuropäischer Haus- und Pflegekräfte in Anspruch genommen haben, Gefahr, ein Verbrechen zu begehen.

Aus meiner Praxis: Fr. Müller (Name und Personalien geändert) ist betreuungsbedürftig. Der Mann hat sich bisher um seine Ehefrau gekümmert, ist aber durch die mehrmonatige Betreuung am Ende seiner Zeit. Beispielsweise hat er eine polnische Vertretung, die ihm eine unabhängige Haushalthilfe anbietet, die zunächst für drei Monaten in seinem Haus ist.

Müller freut sich sehr über die rasche Platzierung und die Assistentin Maria passt gut in den Heim. Mit ihr versteht sie sich gut, unterstützt kleinere Tagesaufgaben und bekommt ihr Gehalt zeitgerecht. Müller vertraute der Behörde an, dass Maria selbstständig ist. Damit geht er davon aus, dass er die Arbeitnehmerin nicht bei der Krankenversicherung anzumelden hat, für sie keine Sozialabgaben zu entrichten hat und keine Lohnsteuern zahlen muss.

Mit der Zeit passiert ein Unfall: Mary fällt von der Treppe des Müller-Hauses und brach sich das Fuß. Müller weist darauf hin, dass pflegebedürftige Verwandte gegen Unfälle versichert sind und meint, dies gelte auch für Maria. Die Sekretärin stellt die Frage, wer Maria ist, woher sie kommt, etc. Maria wird bei der Krankenversicherung von Müller angezeigt und klagt wegen unrechtmäßiger Beschäftigung von Haushaltshilfen.

Nach verschiedenen Hin- und Herbewegungen bekommt Müller einen Ergänzungsanspruch auf Sozialabgaben und Einkommensteuer. Für Angehörige, die von osteuropäischen Haushalts- oder Pflegehilfsmitteln unterstützt werden wollen, empfehle ich, die Arbeitsvermittlungsangebote durch einen Fachmann prüfen zu lassen. 2. Das ist jedoch nur der Fall, wenn eine so genannte Entsendungsbescheinigung aus dem Herkunftsland des Arbeitnehmers vorlag.

Andernfalls müssen die Angehörigen erwarten, dass die deutsche Regierung den Arbeitnehmer als Arbeitnehmer und nicht als Selbständigen betrachtet. D. h. die Angehörigen des Demenzkranken oder der Demenzkranken selbst agieren als Arbeitsgeber - mit der Folge, dass neben der tariflichen Vergütung auch Sozialabgaben und Einkommenssteuer gezahlt werden müssen.

Wenn die Helfer nicht ordentlich bei der Krankenversicherung, der sozialen Sicherheit usw. registriert sind, kann dies zu einem Prozess der so genannten nicht angemeldeten Erwerbstätigkeit führen. Dabei haben die betreffenden Angehörigen nichts eingespart, sondern deutlich mehr bezahlt, haben viel Ärger und müssen sich auch um einen neuen Betreuer bemühen.

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