Betreuer Bestellen Demenz

Pfleger bestellen Demenz

Das Hauptargument ist immer die "senile Demenz" und damit die Unfähigkeit zur Alzheimer-Krankheit oder anderen Demenz. Drogensüchtige und Alkoholiker können daher nicht eingestellt werden, solange sie süchtig sind. Das Gericht ernennt einen Berater. In der Regel wird nur eine Person vom Gericht als Berater bestellt.

Die Demenz-Buch: Caughey Das Demenz-Buch praktisch und persönlich.... Angela Caughey

Es ist eine große Aufgabe, sich um ein dementielles Mitglied der Familie zu kümmern - Tag für Tag, Momentaufnahmen. Mehr und mehr Menschen kommen in die Lage, ein krankes Angehöriges oder einen kranken Lebensgefährten betreuen zu müssen oder selbst betreuen zu wollen. Der Autor hat beschlossen, sich selbst um ihren kranken Mann zu kümmern. In den 12 Jahren der Fürsorge hat sie ein packendes, sehr praxisnahes Werk ohne Pathos der Betroffenheit inszeniert.

Sie adressiert alle denkbaren Alltagssituationen mit dem Verrückten auf würdige und zugleich schmucklose Weise: Was kann man mit den Krankheitssymptomen der Demenz wie Aggressivität, Halluzinationen und verminderter geistiger Leistungsfähigkeit tun? wie kann man in Notsituationen reagieren? wie kann man Probleme beim Fressen, Alkoholkonsum, Duschen oder auf die Toilette? was kann ein Demenz-Patient tun, um psychisch erregt zu werden? und das nicht zuletzt:

Sie umfasst auf einzigartige Weise den ganzen Krankheitszyklus: von den ersten Zeichen und der Diagnostik bis hin zu allen Momenten des täglichen Lebens und der Intensivmedizin.

Demenzkranke können auch einen Betreuer empfehlen.

Benötigen behinderte Menschen eine Pflegekraft, können sie selbst eine Bezugsperson anregen. Der BGH hat entschieden, dass das Gericht den Antrag nur dann zurückweisen kann, wenn es unwahrscheinlich ist, dass die vorgesehene Pflegekraft zum Wohle der betreffenden Personen arbeitet. Er verdeutlichte weiter, dass das Recht, jemanden als Betreuerin oder Betreuer zu benennen, nicht von der Rechtsfähigkeit der betreffenden Personen abhängig ist.

Der Demenzkranke, der später als erwerbsunfähig klassifiziert wird, kann trotzdem eine Pflegeperson anregen. Da das Pflegegericht den Antrag nur zurückweisen kann, wenn die vorgesehene verantwortliche Stelle ihre Tätigkeiten zum Wohle der Betreffenden nicht ausübt, hat der BGH in Karlsruhe in einem am 18. 4. 2018 publizierten Beschluß (Az.: XII II 589/17) entschieden.

Bei einem solchen Antrag geht es weder um die Rechtsfähigkeit noch um die "natürliche Einsicht" der zu überwachenden Person. Es ging um die Pflege einer 74-jährigen Demenzkranken. Die Schwiegertochter und ihre Schwester hatten dem Pflegegericht ihre Fürsorge vorgeschlagen, da die Dame ihre Geschäfte nicht mehr selbst erledigen konnte.

Der Mann kümmerte sich bis dahin um den 74-Jährigen. Der Amtsgerichtshof Augsburg hat einen Berufsberater ernannt. Hiergegen hatte die Ehefrau beim Augsburger Landesgericht unterlegen. Ihr Mann sollte zum Vormund ernannt werden. Der Mann habe sich verlässlich um sie gekümmert, gab das Landesgericht zu. Trotzdem wird er nicht als Hausmeister betrachtet.

Er hatte die junge Dame in der vergangenen Zeit bei einem Investment begleitet, einem riskanten Aktienportfolio im Gesamtwert von 45.000 EUR. Außerdem konnte der Mann die Gesundheitssituation der 74-Jährigen nicht richtig beurteilen, was auch dem Wohlbefinden der Ehefrau zuwiderlief. Obwohl die 74-jährige eine Beraterin gesucht hatte, entschied das LG, dass sie wegen fehlender Rechtsunfähigkeit nicht in der Lage sei, selbst zu entscheiden.

Der BGH hat jedoch, um einen Vorschlag für einen Vorgesetzten machen zu können, weder Rechtsfähigkeit noch "natürliche Einsicht" benötigt, in seiner Entscheidung entschieden. Das Testament der betreffenden Personen kann nur dann missachtet werden, wenn die Ernennung der betreffenden Personen ihrem Wohlergehen zuwiderlaufen. Das muss eine reale Bedrohung sein. Der BGH hat auch klargestellt, dass familiäre Verhältnisse bei der Ernennung von Betreuern zu berücksichtigen sind.

Das gilt umso mehr, wenn die betreffende Person ihren Mann als Betreuer anregt. Jedoch kann die Geeignetheit der vorgesehenen Personen begrenzt sein, wenn sie den gesundheitlichen Zustand ihrer Ehefrau nicht richtig beurteilen können. Das Landesgericht musste dies noch untersuchen und den Mann hören. Sollten sich diese Befürchtungen bestätigen, könnte der Gesundheitsbereich von einer anderen Seite betreut werden.

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