Betreutes Wohnen Jugendliche

Gefördertes Wohnen für Jugendliche

Betreutes Wohnen für Jugendliche. Junge Menschen und junge Erwachsene finden in der betreuten Jugendherberge die nötige Unterstützung und Begleitung in einem neuen selbstständigen Leben. Betreutes Wohnen bietet hier eine Lösung. Betreutes Wohnen für Jugendliche. Betreutes Wohnen für junge Menschen ist eine davon.


24 Stunden Pflege

Betreutes Wohnen für Jugendliche schließt die Lücke zwischen häuslicher Bildung und Selbstständigkeit.

Betreute Wohnungen

"Die Unterstützung der Ausbildung in einer Institution Tag und Nacht oder in einer anderen Form des assistierten Lebens sollte....... Unterstützen Sie junge Menschen in ihrer Entfaltung, indem Sie den Alltag mit Bildungs- und Therapieangeboten verbinden. Das Jugendamt Stralsund stellt dem öffentlich-rechtlichen Jugendhilfswerk die Unterkunft von fünf jungen Menschen ab 15 Jahren in zwei Appartements gemäß 27 ff, 35a, 41 und 13, Abs. 3 GJHG zur Verfügung.

Das Hilfsangebot wird vom Sponsor nach dem Grundsatz der "One-Stop-Hilfe" in der Jugendhilfe angeboten. Für die Jugend steht eine 3-Zimmer-Wohnung und eine 2-Zimmer-Wohnung zur Auswahl. Jedes Appartement hat Einbettzimmer für die Jugend, eine gemeinsame Küche und ein gemeinsames Bad: Das schafft einen alltagsnahen Stand, da die Jugend in der Regel bereit sein soll, in eine Einzimmerwohnung zu ziehen.

Auf Wunsch ist auch eine eigene Einrichtung durch die jungen Leute möglich. Sie haben die Mýglichkeit, ihr individuelles Einzimmerzimmer zu entwerfen. Der Raum sollte jedoch nach dem Ausziehen so belassen werden, dass ein anderer Jugendlicher einziehen kann. Im Falle der Zuwiderhandlung ist das Jugendamt berechtigt, die vom jungen Menschen beim Einziehen bezahlte Unterhaltsreserve für von ihm selbst verursachte Beschädigungen entsprechend den Reparaturkosten in Rechnung zu stellen.

Dem Pflegepersonal steht im Einstiegsbereich der Jugendwohnanlage ein eigener Raum in Gestalt einer 1-Zimmer-Wohnung zur VerfÃ?gung. Im fränkischen Bezirk liegen die Appartements im zweiten und dritten Stock in direkter Verbindung zur Jugendhilfe. Im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß sind Büros und funktionale Räume der Jugendhilfe untergebracht.

Die nutzbaren Hofflächen stehen Ihnen zusätzlich zur Verfuegung. In der Umgebung finden Sie verschiedene Arten von Schulen, Jugendzentren, das Kinosaal, Sozialeinrichtungen und Dienstleistungen (Jugend-, Familien- und Sozialamt, Pensionskasse, Gerichtsgebäude). Das Zusammenleben in der sozialpädagogisch geförderten Wohngemeinschaft soll auch in Zukunft den Erhalt bzw. Ausbau von Sozialkompetenzen ermöglichen und eine nachteilige (!) Entwicklung der jungen Menschen in ihrem früheren gesellschaftlichen Milieu verhindern.

Soziale Entwicklungsförderung schafft bessere Möglichkeiten der Mitwirkung. Die Ziele im einzelnen Fall werden im Rahmen des Hilfeplanverfahrens ausgearbeitet und im Hilfsplan festgelegt und orientieren sich an den Bedürfnissen des betreffenden Teilnehmers. Sie ist ein Leistungsangebot für 5 Jugendliche und Jugendliche, in der Regel zwischen 15 und 21 Jahren, jedoch in gerechtfertigten Ausnahmefällen darüber hinaus, gemäß §§ 35a, 41 KJHG bis 27 Jahre.

Junge Männer und Frauen können zur gleichen Zeit eingelassen werden. Die Jugend-Wohngemeinschaft eignet sich für Jugendliche, die aufgrund von Konflikten nicht mehr im Haus ihrer Eltern oder im früheren gesellschaftlichen Milieu wohnen wollen oder sollen, aber aufgrund von individuellen Problemen oder Entwicklungsstörungen noch nicht in ihrem eigenen Lebensraum zurechtkommen. Ein Minimum an Eigenverantwortung und Unabhängigkeit des jungen Menschen ist vonnöten.

Auch für Jugendliche, die im Zuge der Selbstständigkeit von der häuslichen Erziehung verdrängt werden sollen, bietet das Programm den Vorteil, dass der Übergang von der häuslichen Erziehung in den eigenen Lebensraum oft eine zu große Aufgabe für die jungen Menschen darstellt. Dadurch werden für Jugendliche möglichst frühe, geschützte Transitionen ermöglicht. Auch für Jugendliche oder Jugendliche, die eine sozialpädagogisch unterstützte Betreuungsform benötigen, um ihre Beteiligung an einer Bildungs- oder Ausbildungsmaßnahme zu sichern, ist dieses Bildungsangebot interessant.

Das Wohnen junger Menschen in unserer Jugend-Wohngemeinschaft orientiert sich am Alltag und der Welt, in der sie leben, und befähigt sie, sich von ihrem früheren gesellschaftlichen Milieu oder von ihrem Zuhause zu distanzieren und ihre eigene Persönlichkeit zu ergründen. Durch sozialpädagogische Begleitung werden die jungen Menschen an einen eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebensstil heran geführt. Hier haben Sie die Gelegenheit, alle Grundvoraussetzungen zu erproben, denen Sie auch später in Ihrem eigenen Lebensraum begegnen werden.

Unserer Meinung nach ist dieser schmalere Versorgungsrahmen notwendig, da die Erfahrung gezeigt hat, dass junge Menschen nicht in der Lage sind, ihre eigene Verantwortung in konventionellen Formen des Wohnens mit einem niedrigeren Versorgungsgrad zu übernehmen. Unterstützung während der "Spitzenbetreuungszeiten" bieten die Fachkräfte des Ambulanzteams der Jugendhilfe (inkl. Betreuer) durch Kontakt vor Ort. in der Praxis. Die direkte Verbindung zur Jugendhilfe sorgt in der Regel dafür, dass auch außerhalb von Spitzen- und Risiko-Zeiten ein Kontaktperson vor Ort ist.

Je nach Inhalte und Leistungsumfang beträgt die Mindeststundenzahl 8,2h/Woche. Durch die Orientierung des Hilfeplans an den Bedürfnissen des jungen Menschen ist es möglich, Struktur und Ausmaß der Hilfen im Falle einer veränderten Problem- oder Lebenssituation individuell an den jeweiligen Hilfsbedarf anzugleichen. Wenn sich die Form der Unterstützung ändert (z.B. Nachsorge im eigenen Wohnraum), wird dies meist von Betreuern vorgenommen, die sich bisher auch um die jungen Menschen in der Jugend-Wohngemeinschaft gekümmert haben und mit denen sie ein Vertrauensverhältnis aufbauen.

Durch die Art und Weise, wie die Jugendhilfe arbeitet und die Hilfe eines Teams anbietet, werden Beziehungsausfälle umgangen. Grundbedingung für dieses Hilfsangebot ist die freiwillige und kooperative Kooperationsbereitschaft des jungen Menschen. Im Vordergrund steht der Jugendliche in der Wohngemeinschaft, in seinem Wohnumfeld, und im Einzelfall wird er in Fragen wie Schule, Ausbildung oder Beschäftigung, Büroangelegenheiten, Freizeit, Geldverarbeitung, praktische Fähigkeiten und Fähigkeiten, Suche und Vertiefung von Gestaltungselementen des Tages, Eigenverantwortung, Kontakt zur Familie der Herkunft gefördert und mitgestaltet.

Die gruppendynamischen Verfahren werden z.B. in den nachfolgenden Gebieten als stärkende Werkzeuge im Rahmen des Sozialkompetenztrainings eingesetzt: Wir nutzen ein Positivverstärkerprogramm, mit dem eine konstante Leistungsbereitschaft bei den jungen Menschen erlangt wird. Der Support ist in 3 Stufen unterteilt - die erste Phase (Aufbau von Beziehungen, Festlegung von Aufgaben), die zweite Phase (Erprobung und Implementierung diverser Handlungsregeln im Hinblick auf das Ziel ) und die letzte Phase (Vorbereitung auf den Umzug, erhöhte Eigenverantwortlichkeit).

Im Jugendwohnungsbau wird ein sozialpädagogisches Konzept der Einzelfallförderung und ein gruppenpädagogisches Konzept mit niedriger Schwelle geübt. Das sozialpädagogische Personal begleitet und betreut im Zuge der Einzelfallbetreuung unter anderem die Jugendlichen: Man muss die Umwelt und das Handeln und die Stellung der jungen Menschen darin kennen lernen. Jedem jungen Menschen wird ein Betreuer zugewiesen, der ihn bei seinen täglichen Aktivitäten beratend begleitet und praxisnah unterhält.

Das Betreuungspersonal arbeitet in erster Linie von Fall zu Fall mit den entsprechenden jungen Menschen zusammen. Die Betreuerinnen und Betreuer sind zugleich für die gesamte Unternehmensgruppe als Kontaktpersonen und für Gruppenaktionen verfügbar. Ist der Betreuer aufgrund von Ferien oder Erkrankung abwesend, nimmt in dieser Zeit ein anderer Angestellter des Jugendamtes die Pflegeaufgaben wahr. Möglich wird diese Darstellung, weil alle Beschäftigten in den Pflegeprozess der WG eingebunden sind und so die dort aufgenommenen jungen Menschen und ihre Probleme erkennen.

Die Mannschaft der leitenden Angestellten besteht aus unterschiedlichen didaktischen Qualifikation. Nach dem Grundsatz der "One-Stop-Hilfe" werden auch die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe, darunter die Bildungs- und Familienberatung (Sozialpädagogin, Diplom-Psychologin), unterstützt. Die konkreten Pflegezeiten und -inhalte, besonders in der individuellen Fallarbeit, werden je nach Problemsituation und Bedürfnissen zwischen jungen Menschen und Betreuern unterschiedlich geregelt.

Zusätzlich zur Tätigkeit im gesellschaftlichen Bereich sind sämtliche räumlichen und materiellen Möglichkeiten der Jugendhilfe verfügbar. Der Referenzbetreuer erstellt vierteljährlich einen Fragebogen, in dem Zielvorgaben, angewendete Verfahren, Bemerkungen und Änderungen und, falls erforderlich, Aussichten auf Unterstützung oder Änderung der Zielvorgaben festgelegt werden. Bei den regelmäßigen Fach- und Hilfeplanungsgesprächen werden der Verlauf der Pflege und die Zielvorgaben an die jeweiligen Bedürfnisse angepaßt.

In der Jugendhilfe dokumentieren die Helferinnen und Helfer den Verlauf der Hilfe anhand ihrer Personalakten (Falldokumentation), die die Basis der EME-Blätter bilden. Wöchentlich stattfindende Teambesprechungen sowie regelmässige Falldiskussionen und Supervision sind für die Mitarbeitenden möglich. Die Kosten für die Unterkunft setzen sich zum einen aus dem Fachstundensatz und zum anderen aus den Übernachtungskosten zusammen.

Der Mehrbelegungspreis ( "Unterkunft") wird in Tagessätze umgewandelt (Belegungskosten - 5 Jugendliche pro Platz/Tag), genau wie der Fachstundensatz. Es werden die aktuellen Vermietungskosten für das laufende Kalenderjahr an das zuständige Jugendämter übermittelt.

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