Betreutes Wohnen zu Hause

Seniorenbetreuung in vertrauter Umgebung

Betreutes Wohnen zu Hause ist die Alternative zur Unterbringung in einem Seniorenwohnheim, die viele ältere Menschen der Aufgabe ihrer eigenen Wohnung vorziehen. Osteuropäische Pflegekräfte sorgen dafür, dass die erforderlichen Leistungen bezahlbar bleiben und Angehörige nicht über Gebühr belastet werden. Versorgung in den eigenen vier Wänden spart Kosten Wer von betreutem Wohnen spricht, meint meist die Übersiedlung eines alten oder behinderten Menschen in eine zu einem Pflegeheim gehörende Wohnanlage. Dort lebt der Betreute weitgehend selbstbestimmt, kann aber je nach Bedarf auf Leistungen des Heims wie Hausnotruf, Gemeinschaftsverpflegung und Haushaltshilfe zurückgreifen. Betreutes Wohnen zuhause funktioniert nach demselben Konzept, nur dass eben kein Umzug in ein Heim erforderlich ist.

Das erhält nicht nur die vertraute Umgebung, sondern ist auch finanziell interessant. Eine günstige Miete der bisherigen Wohnung bleibt bestehen, vielleicht steht sogar mietfreies Wohneigentum zur Verfügung. Und während das Pflegeheim für die gebuchten Betreuungsleistungen teures Fachpersonal beschäftigt, kann der Senior bei der ambulanten Versorgung selbst entscheiden, wie er Angehörige, Pflegedienste und Hilfskräfte bedarfsgerecht einsetzt.

Betreuung und Pflege sinnvoll abgrenzen

Pflege zu Hause

Beim betreuten Wohnen zu Hause besteht nur ein kleiner Teil des Tagesablaufs aus medizinischen Pflegeleistungen. Klar, für eine Injektion oder einen Verbandswechsel braucht es qualifiziertes Personal. Aber dafür reicht vielleicht eine halbe Stunde am Tag. Um allgemeine hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu verrichten oder ein wenig Hilfestellung beim Aufstehen, Waschen und Ankleiden zu leisten, braucht man kein Examen – und als Auftraggeber muss man deshalb auch nicht den Preis einer examinierten Fachkraft bezahlen. Ein Großteil der Tätigkeit beim betreuten Wohnen besteht, wie der Name schon sagt, nicht aus echten Pflegeleistungen, sondern aus einer Beaufsichtigung, Anleitung und einer Eingreifmöglichkeit im Notfall. Dieses Tätigkeitsspektrum ist die Domäne ausländischer Pflegedienste, während Angehörige Zeit gewinnen für den sozialen Kontakt zu ihrem pflegebedürftigen Familienmitglied.

Angestellte Pflegekräfte legal beschäftigen

Die gute Nachricht für alle Betroffenen: Pflegehilfe aus Polen, Rumänien, Ungarn, Estland und anderen östlichen EU-Staaten ist völlig legal und auch einfach zu organisieren. Europäisches Recht erlaubt das Arbeiten im Ausland. Niemand muss auf Schwarzarbeiter zurückgreifen und in ständiger Angst leben, erwischt zu werden. Die Frauen aus Osteuropa sind bekannt für ihre engagierte und aufopfernde Arbeit, kommen aber auch wegen der guten Arbeitsbedingungen gern nach Deutschland. Als Arbeitnehmerinnen genießen sie exakt denselben Schutz wie ihre deutschen Kolleginnen, und zwar unabhängig davon, ob sie direkt in einem Haushalt angestellt sind oder ein Arbeitgeber im Heimatland zwischengeschaltet ist. Für sie bedeutet das Mindestlohn oder sogar mehr, Urlaubsanspruch und gesetzlich verbriefte Höchstarbeitszeiten. Für den Auftraggeber besteht – anders als bei selbstständigem Pflegepersonal – hohe Rechtssicherheit. Spezialisierte Pflegeagenturen vor Ort ermitteln gemeinsam mit dem Auftraggeber den Pflegebedarf, vermitteln geeignete Auftragnehmer und sorgen für eine reibungslose Abwicklung des Vertrages.

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