Betreuung 24 Stunden

Seniorenbetreuung aus Osteuropa

Eine Betreuung für 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, können Angehörige nicht leisten. Stellen Kinder fest, dass sie die Eltern nicht mehr allein zu Hause lassen können, ohne einen Unglücksfall zu riskieren, ist schnelles, aber dennoch umsichtiges Handeln gefragt. Muss ein Heimplatz gesucht werden? Oder ist eine Betreuung in den eigenen vier Wänden denkbar?

Auch medizinische Behandlungen können zuhause erfolgen

Pflege zu Hause

In den weitaus meisten Fällen ist eine stationäre Pflege nicht nötig. Drei Viertel der Pflegefälle werden ambulant durch Pflegedienste betreut. Damit erfüllt sich der Wunsch vieler Senioren, die die vertraute Umgebung so lange wie möglich behalten möchten. Auch die Verwandten sind in Sorge, wenn sie aus der Presse von Missständen in Pflegeheimen erfahren. Selbst die Prüfer der Krankenversicherer decken immer wieder erhebliche Mängel in wichtigen Bereichen wie medizinische Versorgung, Essen und Trinken auf. Ein Großteil der Betreuung kann ebenso gut zu Hause erfolgen. Ein ambulanter Pflegedienst setzt Spritzen oder legt Infusionen, wechselt Verbände und sorgt dafür, dass Wundliegen möglichst erst gar nicht auftritt. Gleichzeitig werden Blutwerte wie Puls, Blutdruck und Zucker kontrolliert. Notfalls, wenn die Pflege anders nicht zu leisten ist, wird im eigenen Haus ein Pflegebett aufgestellt.

Betreuung für 24 STunden
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Eine Betreuung für 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, können Angehörige nicht leisten.

Grundpflege belastet die Angehörigen

Kein ambulanter Pflegedienst bleibt für die Seniorenbetreuung 24h im Haus. Dafür sind examinierte Fachkräfte viel zu knapp und zu teuer. Die Stiftung Warentest hat berechnet, dass eine medizinische Betreuung für 24 Stunden täglich nicht unter 10.000 Euro im Monat zu haben ist. Dabei geht es aber um schwerste Pflegefälle. Zum Glück kommen die meisten Senioren in der Wohnung aber noch ganz gut allein zurecht. Der wesentliche Aufwand liegt in der Haushaltsführung, also Putzen, Waschen, Einkaufen und Kochen. Das geht im Alter 80+ nicht mehr so leicht von der Hand. Nach einem arbeitsreichen Leben hat sich der Mensch in seiner dritten Lebensphase hier durchaus etwas Hilfe verdient. Angehörige können diese Aufgabe nicht immer übernehmen, selbst wenn keine Elemente der Grundpflege hinzukommen. Vielleicht wohnen sie nicht mehr am selben Ort, vielleicht sind sie durch Beruf und ihre eigene Familie zu stark belastet. In keinem Fall können sie rund um die Uhr vor Ort sein und aufpassen.

Seniorenbetreuung kommt aus Osteuropa

Ein Hausnotruf, der manuell ausgelöst werden kann und auf Stürze automatisch reagiert, leistet gute Dienste, hilft aber nicht bei der Haushaltsführung. Eine menschliche Ansprechpartnerin aus Polen, Tschechien, Rumänien und vielen anderen östlichen Ländern der EU gewährleistet Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit. Menschliche Betreuung ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen. Die in Deutschland tätigen Haushalts- und Pflegehilfen sind für ihre liebevolle Zuwendung bekannt. Auch wenn sie die deutsche Sprache nicht gut beherrschen, entwickelt sich schnell ein Vertrauensverhältnis. Gefördert wird dies durch die Aufnahme der Pflegerin in den Haushalt. Die häusliche Gemeinschaft hat zudem einen rechtlichen Hintergrund: Das Arbeitszeitgesetz gilt in diesem Fall nicht, Arbeitszeiten, Bereitschaft und Ruhepausen lassen sich also wesentlich flexibler kombinieren.

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