Betreuung 87b 2017

Unterstützung 87b 2017

Der Anspruch aller pflegeversicherten Bewohner von stationären Altenpflegeeinrichtungen auf zusätzliche Pflege und Aktivierung gemäß § 87b SGB XI. Nach der Qualifizierungsmaßnahme vertiefen die Betreuer ihr Wissen mindestens einmal im Jahr in einer zweitägigen Fortbildungsmaßnahme. Jänner 2017 einen PSG II-Zuschlag von X.XX. Am 1.


24 Stunden Pflege

Januar 2017 trat die neue Richtlinie in Kraft. SGB XI Vergütungszuschläge für zusätzliche Pflege und Aktivierung in stationären Pflegeeinrichtungen.

Basalstimulation für Pflegekräfte nach 87b SSG II (ab 01.01.17 SSG II)

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Kolpingwerk ¤tte Mühlbach

Individuelle Unterstützung für Pflegebedürftige Menschen. Die Weiterbildung richtet sich nach den Erfordernissen für Arbeitnehmer in der Sozialfürsorge von Betreuungsbedürftigen und Menschen mit Behinderung gemäß 45b und 87b BGB Nr. 6 und ab dem 01.01.2017 nach § 43b BGB Nr. 6. Konzept: Individuelle Betreuer sehen sich oft vor die Aufgabe gestellt, die Pflege zu konzipieren, ohne dass die Menschen selbst in der Lage sind, ihre konkreten Bedürfnisse zu formulieren.

Es kann auch schwer zu ertragen sein, wenn es wenig oder kein Feedback vom Patienten gibt. Hier ist es sinnvoll, mit der basalen Stimulierung zu arbeiten: Die Basalstimulation schafft zu diesen Menschen auch ohne Wörter Zutritt und sorgt für etwas mehr Wohlergehen und Leben. Es geht im Rahmen des Seminars darum, im einzelnen Unternehmen sicher zu werden und ein breit gefächertes Angebot für unterschiedliche Pflegebedürfnisse zur Hand zu haben.

Wie geht man damit um, wenn der Insasse kein spürbares Feedback gibt? Methodik: Mit Info-Inputs, Selbstwahrnehmung, Demonstrationen und einer Vielzahl von Praxisübungen wird das eigene Tätigkeitsfeld erweitert. Außerdem bearbeiten wir Fallstudien und Fälle aus dem täglichen Leben der Teilnehmenden.

Gesetzliche Innovationen für weitere Pflegekräfte

Nach § 43 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Nr. 1 SGB II (bisher: 87 b Abs. 1 Nr. 1 SGB II ) haben seit 2017 alle Personen, die in Einrichtungen der ambulanten Pflege pflegebedürftig sind, ein Anrecht auf Zusatzpflege und Inanspruchnahme. Die Betreuerinnen und Betreuer haben die Pflicht, alltägliche Tätigkeiten wie Spaziergänge, Brettspiele, Lesungen, Kunsthandwerk etc. zu betreuen und zu fördern. Hierfür hat der Zentralverband der Gütegemeinschaft Deutscher Kammern (GKV) Leitlinien festgelegt (Vormundschaftsrichtlinie).

Die Leitlinien wurden auf der Basis der neuen Bestimmungen des am 1. Jänner 2017 in Kraft tretenden und seit dem 1. Jänner 2017 geltenden Zweiten Betreuungsstärkungsgesetzes geändert. Die neue Verordnung stellt klar, dass weitere Pflegekräfte nicht regelmässig oder systematisch an körperbezogenen Pflegemassnahmen oder Haushaltstätigkeiten beteiligt sein dürfen. Außerdem wurde hinzugefügt, dass die Befolgung dieser Leitlinien in der Verantwortung des zuständigen Pflegepersonals liegt.

Das zusätzliche Pflegepersonal darf keine Benachteiligungen erleiden, wenn es auf die Beachtung dieser Richtlinien aufmerksam gemacht wird. Zu beachten ist auch, dass die Ausbildungspflicht nur für Betreuerinnen und Betreuer im Beruf besteht. Bei einer vorübergehenden Arbeitsunterbrechung ist keine Schulung erforderlich. Zudem heißt die Störung nicht, dass die Betreuer ihre Qualifikationen verlieren.

Interessierte müssen in angemessener Form auf die Leitlinien aufmerksam gemacht werden. Die Vorgesetzten sind im Aufbaukurs (Modul 3) über die Leitlinien zu informieren. Den aktuellen Leitfaden für Pflegekräfte können Sie beim GKV-Spitzenverband herunterladen.

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