Bewegungsspiele für Senioren mit Demenz

Übungsspiele für Senioren mit Demenz

Ein Spiel für Demenzkranke - wenn der Kopf nicht mehr will. Einsatz & Aktivierung für Senioren mit Demenz oder im Altenheim d. Bausteine zur Aktivierung von Demenzkranken Frühjahr. Spezielle Anforderungen im Umgang mit Menschen mit Demenz. Sport & Hobby für Senioren und Verrückte.


24 Stunden Pflege

Fun - das ideale Spiel für Senioren und Demenzkranke.

Übung bei Demenz

Der Caritasverband Schaumberg-Blies e. V. Regelmäßiges Training sorgt für körperliches Wohlergehen und Anregung. Nicht nur für Jugendliche. Senioren sollten auch regelmässig Sport treiben. Darüber hinaus stimuliert regelmäßiges Training den Metabolismus im Hirn. Regelmäßiges körperliches Training schult Muskulatur, Skelett und Gelenk, die Gefässe und den Metabolismus und nicht zu vergessen das Gehirnnerv.

Auf diese Weise behalten Menschen mit Demenz, und nicht nur Demenzkranke, ihre mentalen Möglichkeiten für längere Zeit und können bis zu einem gewissen Grad wiederhergestellt werden. Neben dem Verlust der Leistungsfähigkeit leiden Menschen mit Demenz im hohen Lebensalter unter den selben physischen Verlusten wie alle anderen. Physische Errungenschaften wie Gehen, Stehen vom Sessel aus oder Treppensteigen sind der Weg zur Selbstständigkeit.

Wenn zum Beispiel das Gehen schwierig ist, ist ein selbständiges Leben sofort in Gefahr. Neben der Krankheit selbst ist die Ursachen für den Leistungsabfall die fehlende Bewegung der Betreffenden. Die Sturzgefahr ist bei Menschen mit Demenz dreimal so hoch wie bei Menschen, die nicht betroffen sind. Bei vielen alltäglichen Situationen müssen Bewegung und mentale Ansprüche aufeinander abgestimmt sein, z.B. ein Gespräch während eines Spaziergangs.

Bei Demenz ist dies jedoch deutlich reduziert. Dies kann zu Fehlern in der Beweglichkeit (Stürzen) führen. Alte Menschen, aber auch Demenzerkrankte, können von regelmässiger sportlicher Aktivität leben. Neben der tatsächlichen Fortbewegung werden auch die Hör-, Seh- und Empfindungsgefühle in einer Reihe von Bewegungsabläufen adressiert. Indem sie die Bewegungsabläufe demonstrieren, werden die Beteiligten ermutigt, sie zu imitieren.

Ist dies schwierig, kann der Ablauf der Bewegungen durch die Führung der Hände, des Beins, untermauert werden. Bewegungen machen mehr Spass, wenn sie von einer musikalischen Begleitung getragen werden. Beachten Sie dabei, dass das Bewegungsbedürfnis von Person zu Person sehr verschieden sein kann. Bewegungs- und Bewegungsspiele motivieren und mobilisieren - die Lust steht im Mittelpunkt!

Der Tanz ist nicht nur eine Art von Fortbewegung, sondern auch eine soziale Erfahrung. Die Geschichte der Bewegungen ist der Anlass für eine Reise der Phantasie. Bewegungsmeldungen sind spannend und sorgen für Aufmerksamkeit. Bewegungsstorys sind eine beiläufige Art der Fortbewegung. Sitzende Gymnastik kann ein sanftes Mittel für Senioren sein, um die Muskulatur zu trainieren, die Mobilität zu erhöhen und sich zu erholen.

Bei vielen Aufgaben sind keine Helfer erforderlich, andere benötigen Helfer wie Bälle, Stöcke, Lappen oder kleine Taschen. So mancher Senioren kann Taschen besser fassen und festhalten als Bälle. In der Sitzturnen wird immer ein standfester Sitz gebraucht. Je nachdem, wie gut der Kursteilnehmer sitzt, hat der Rollstuhl eine Armlehne.

Der Sessel ohne Armlehne sorgt für mehr Bewegungsspielraum. Das Sitzturnen kann mit dem Gedächtnistraining kombiniert werden. Die Bälle sind ideal für die Sitzturnen. Menschen mit Demenz, die zur Flucht neigen, brauchen oft einen Anreiz zum Sitzen. Eine Kugel könnte diesen Impuls hervorrufen. Der Turnball ist ein ausgezeichnetes Mittel zur sportlichen Betätigung, besonders für Menschen mit grober motorischer Disposition.

Die große Kugel ist von weither zu sehen und hat auch eine belebende Wirkung auf Menschen, die kleine Objekte nicht erkennen können. Eine Kugel dieser Grösse zieht die Blicke auf sich und fordert Sie auf, aktiv zu sein. Die Gymnastikbälle können in allen Phasen der Demenz eingesetzt werden, da sie keine Feinmotorik erfordern. Aufgrund ihres geringen Gewichts eignen sich Ballons ideal als Gymnastikgerät für die Aktivierung bei Demenzerkrankungen.

Mit Luftballons zu spielen ist besonders für Menschen mit Demenz gut durchführbar. Dies kann die Mobilität der Hand auf spielerische Weise fördern. Wenn nicht genügend Raum für einen Kreis von Stühlen vorhanden ist, können auch viele Gymnastikübungen am Spieltisch mitgenommen werden. Auch für sehr bewegungseingeschränkte Personen ist das Überrollen von Kugeln über einen Spieltisch noch lange möglich.

Bei der Ausführung von Baseballspielen am Spieltisch ist darauf zu achten, dass verschieden tätige Personen neben einander saßen. Sonst kann der Spielball oft herunterfallen. Dadurch wird die Fortbewegung und Tätigkeit gestoppt und es gibt keinen Durchfluss. Wenn Sie den Spielball über den Spieltisch rollen, sehen Sie, dass auch diejenigen ohne Antrieb den Spielball mitnehmen.

Manchmal halten sie den Spielball in der Hand und schauen ihn an, bevor sie ihn auf die weitere Fahrt mitnehmen. Manche haben eine Vorliebe dafür, an wen sie den Spielball weitergeben wollen. Die Kugel wird um so schneller über den Spieltisch rollen, je härter sie ist. Mit zunehmender Größe des Balles steigt die Chance, dass der Schlag gefangen wird.

Begleitmusik erzeugt einen Bewegungsrhythmus, der die Bewegungsabläufe des Individuums beeinflusst. Bowling ist eines von vielen Themen, die bei Demenzkranken wieder auftauchen. Jede dieser Personen weiß, mit welcher einzigen Bewegungsart der Ball über den Weg bewegt wird. Alle Objekte, die beim Bowling eine große Bedeutung haben, sind abwechslungsreich.

Betroffene benötigen kein Wissen und werden lediglich durch das Gewebe und seine Bewegung geführt. Jedem Teilnehmenden wird eine Schlinge des Stoffes in die Hände gegeben. Der Stoff wird gestreckt und gehalten. Eine Kugel wird in die Stoffmitte platziert, die sich dann durch die Bewegung der Teilnehmenden über den Stoff bewegt.

Der Zweck der Aktion ist es, den Spielball auf dem Stoff zu verschieben, ohne dass er umfällt. Die Betroffenen, die durch das Aufrollen des Kugels nicht angesprochen werden, erhalten durch die Tuchbewegung noch einen Eingang und erheben ihre Hände nach oben. Dies bedeutet, dass die anderen Beteiligten und das Gewebe selbst die Bewegungen anregen.

Die Kugel ist in Grösse und Körpergewicht veränderbar. Eine schwere Kugel kommt nicht so rasch aus dem Stoff, ist aber schwer zu bewegen. Die Teilnehmenden müssen mehr Energie verbrauchen. Eine leichtere Kugel, z.B. ein Ballon oder eine Softkugel, ist einfacher zu bewegen, stürzt aber auch rascher aus dem Sieb.

Nicht der Bewegungsapparat, sondern die Lungen sind das Ziel dieser Tätigkeit. Hierdurch wird die Tiefenatmung der Beteiligten angeregt. Danach erhält jeder Kursteilnehmer einen Löwenzahn in die Hände und kann danach blasen. Sie können auch eine Blüte nach der anderen erhalten.

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