Bezahlter Urlaub für Pflegende Angehörige

Gezahlter Urlaub für pflegende Angehörige

Politische Pflegeagenturen, deutsche Vermittler - liebevolle Pflege statt Pflege im Minutentakt. Seit diesem Jahr haben die Mitarbeiter Anspruch auf bezahlten Urlaub, der über den normalen Arbeitstag hinausgeht. Der Betreuer hat Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit und bezahltem Urlaub. Lohnfortzahlung für die Pflege: Entsprechend der Arbeit.


24 Stunden Pflege

Der Zeitpunkt der Entscheidung: Zwischen Mediennähe und.... - Elke Ebner

Die Tatsache, dass im Massenmedienzeitalter keine Zeit mehr für weitreichende Politiklösungen bleibt, ist ein populärer Themenschwerpunkt des Nachdenkens. Diese Bewertung steht im Widerspruch zu der Feststellung, dass in Deutschland nur über lange Zeiträume hinweg politisch entschieden wird. Von wem oder was kommt die Zeit für den Entscheidungsprozess? Ein Blick auf die für die Rechtsetzung verbindlichen Organe und Verfahrensweisen lässt Licht aufkommen:

Am Beispiel der Reform des Gesundheitswesens und der Etablierung der Krankenpflegeversicherung und der Deutsch-Deutschen Waehrungsunion kann veranschaulicht werden, wie die politische Organisationsstruktur den Zeitpunkt der gesetzlichen Regelung bestimmt.

Die häusliche Krankenpflege stärken: Über die Notwendigkeit einer Änderung des Krankenpflegezeitgesetzes - Michael Kossens

Angesichts der Bevölkerungsentwicklung, der zunehmenden Anzahl von Pflegebedürftigen und der Preisentwicklung im Gesundheits- und Pflegesektor hat die ambulante Versorgung in den vergangenen Dekaden an Wichtigkeit zugenommen. In der Politik gibt es seit Beginn der 2000er Jahre Erwägungen, die Kompatibilität von Beschäftigung und Betreuung durch weitergehende Freistellungsmöglichkeiten zu erhöhen und das Potenzial von Familienbetreuern verstärkt zu mobilisieren.

Das Care Time Act, das seit Jahresmitte 2008 in Kraft ist - als (versuchter) Ausgleich zwischen Erwerbs- und Pflegearbeit - wird von Michael Kossens einer fachübergreifenden Untersuchung unterzogen und konkretisiert, wo Änderungsbedarf vorliegt. Sie untersucht vor allem die Fragestellung, ob das Pflegezeitengesetz und das Familienbetreuungszeitgesetz tatsächlich einen wesentlichen Anteil zur Verbesserung der Kompatibilität von Erwerbs- und Familienpflege haben.

Zunächst werden die Verhältnisse pflegebedürftiger und pflegebedürftiger Menschen im Kontext eines literarischen Diskurses sowie der vorangegangenen (eher kursorischen) Studien zur Auswirkung des Krankenpflegezeitgesetzes aufbereitet. Auf der Grundlage des verfügbaren Datenmaterials erarbeitet er die Notwendigkeit einer Änderung des Krankenpflegezeitgesetzes. Sie verdeutlicht damit die Schwachpunkte des aktuellen Gesetzes: die zu geringe Betreuungsdauer mit einer Beschränkung auf sechs Monaten, die zu enge Gruppe der Anspruchsberechtigten und die fehlende Unterstützung während der Betreuungszeit.

Schließlich wird das Familienbetreuungszeitgesetz, das am kommenden Tag in Kraft treten wird, einer eingehenden Prüfung und Empfehlung für seine weitere Entwicklung unterworfen.

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