Bluthochdruck Schlaganfall

Hypertonie Schlaganfall

Wenn es unbehandelt bleibt, kann es einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder eine schwere Nierenerkrankung verursachen. Bluthochdruck gilt als Hauptrisikofaktor. Er ist für etwa die Hälfte aller Schlaganfälle verantwortlich. Ungefähr die Hälfte aller Schlaganfälle wird durch hohen Blutdruck verursacht. Die Folgen werden oft erst deutlich, wenn schwerwiegende Folgen wie ein Schlaganfall auftreten.

Hypertonie - Schlaganfallrisiko

Überhöhter oder überhöhter arterieller Hypertonie wird auf 20 Mio. Menschen in Deutschland und auf jeden zweiten über 60-Jährigen geschätzt. Es wird empfohlen, den Druck zwei- bis dreifach hintereinander mit einer Unterbrechung von einer halben Stunde zu ermitteln. Zunächst sollte der Druck an beiden Händen gemessen werden. In den meisten Fällen kann der Blutdruckanstieg nicht auf eine andere Erkrankung zurückzuführen sein.

Wir sprechen in diesen FÃ?llen von primÃ?rer Hypertonie, die auch vererbbar und durch Adipositas verstÃ?rkt sein kann. Bluthochdruck ist bei manchen Menschen die Ursache einer anderen Volkskrankheit (sog. sekundäre Hypertonie), wie z.B. Nierenerkrankungen, hormonelles Ungleichgewicht oder Aortenveränderungen. Der Bluthochdruck wird dann indirekt durch die Therapie der Grunderkrankung behandelt.

Hoher Blutdruck (> 140/90 mmHg) ist ein Faktor für Schlaganfall, Niereninsuffizienz, Herzinsuffizienz und Herzinfarkt. Eine Urin- und Laborkontrolle sowie eine Herz- und Nierenultraschalluntersuchung werden empfohlen, um mögliche Folgeerkrankungen des Bluthochdrucks rechtzeitig zu erkennen. Wichtigste Präventionsmassnahmen bei Bluthochdruck sind regelmässige körperliche Betätigung und Ausdauersport. Wichtiger Hinweis: Auch Senioren über 80 Jahren können von einer Blutdrucksenkung leben; diese sollte jedoch nicht schlagartig, sondern nur schleppend ablaufen.

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Regelmäßiges Training ist eine wichtige Stütze in der Vorbeugung und Grundtherapie bei der Therapie von Bluthochdruck. Nicht nur die Entstehung von Bluthochdruck kann durch sportliche Aktivitäten verhindert werden, sondern auch die bereits bestehende Bluthochdruckrate reduziert werden. Besonders Bluthochdruck-Patienten, die bisher im Sportbereich nicht aktiv waren, kommen in den Genuss von körperlichem Training.

Zu diesen situativen Ausgleichsmechanismen kommen tages- und altersbedingte Schwankungen des Blutdrucks sowie unerwünschte, krankheitsbedingte Hypertonie hinzu. Es werden zwei Messwerte bei der Messung des Blutdrucks ermittelt: Bei den Blutdruckwerten handelt es sich um Millimeter Quecksilber (mmHg). Optimal ist der Druck 120/80 mm HV (WHO-Zielwerte), der Bluthochdruck bei Vollblut ab 140/90 mm HV und kann je nach Blutdruckniveau variieren:

Hoher Blutdruck - auch arterieller Bluthochdruck oder arterieller Bluthochdruck genannt wird - ist ein wichtiger Faktor für die Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen wie z. B. Infarkt und Schlaganfall. Ausschlaggebend für die Diagnostik sind permanent gesteigerte Meßwerte, vereinzelt auch Meßwerte, die nach Festlegung noch nicht als chronischer Bluthochdruck angesehen werden. Die Gefahr eines hohen Blutdrucks bei Schlaganfall oder Myokardinfarkt ergibt sich aus Veränderungen der Gefäßwanddicke und -elastizität: Die gesunden Arterien haben weiche, federnde Innenwandungen und sind durchlässig. Ein permanent steigender Blutdruck bewirkt eine Stärkung der Gefäß-Innenwand, er paßt sich den gestiegenen mechan....

Hypertonie steigert das verhältnismäßige Schlaganfall- oder Herzinfarktrisiko im Verhältnis zu Menschen mit einem gesunden Bluthochdruck um das Vier- bis Achtmal, je nach Grad der Hypertonie. Die Therapie des Hypertonus dagegen reduziert das Krankheitsrisiko erheblich. Allerdings muss die Erbanlage nicht unbedingt zu einer dauerhaften Hypertonie führen, die auch durch Lifestyle-Faktoren deutlich gemildert werden kann.

Die folgenden Lifestyle-Faktoren fördern die Entwicklung der Bluthochdruckerkrankung und können daher positiv beeinflußt werden: geringe Kaliumaufnahme. Eine Längsschnittuntersuchung hat auch bei hypertensiven Patienten gezeigt, dass die physische Leistungsfähigkeit ein um 70% geringeres Todesrisiko durch Schlaganfall oder Herzanfall darstellt (Journal für Cerebrovascular Diseases, 2008, 2;6: 526-532, Li, Engström). Regelmäßiges Training ist daher als wesentlicher Pfeiler in der Vorbeugung und auch in den Empfehlungen zur Grundtherapie der Bluthochdruckerkrankung verankert. Mehr Blutzufuhr durch einen einzigen Herzrhythmus.

Zusätzlich erhöhen sich die Parameterwerte der metabolischen Parameter Blutzucker, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin und Triglyceride. Meta-Analysen zur antihypertensiven Wirksamkeit von Ausdauersportarten bei hypertensiven Patienten zeigen, dass der systolische Druck um etwa 10 mm Hg und der diastolische Druck um etwa 8 mm Hg abnimmt. Gerade Menschen mit leichtem und frühem Bluthochdruck können von einem regelmäßigen Konditionstraining ähnlich wie bei einer medikamentösen Behandlung profitiert werden.

Ausdauertraining soll den langfristigen Lifestyle bestimmen; je nach Ausgangslage sind bereits nach wenigen Tagen erste Wirkungen zu verzeichnen. Bereits nach ca. 12 Schwangerschaftswochen werden ca. 80% der erwarteten antihypertensiven Wirksamkeit erlangt. Diese vermeintlich kleinen Auswirkungen haben auch eine große Wirkung: In großen Untersuchungen reduzierte eine Blutdruckreduktion von 8 mmHg die Schlaganfallquote um 40 Prozent und die Gesamtmortalität um 20 Prozent.

Persönliche Präferenzen und Erlebnisse sollten bei der Wahl des Trainingsprogramms immer mitberücksichtigt werden, um eine langfristige Bewegungsfreude zu haben. Nach den Erkenntnissen des American College of Sports Medicine von 2014 kann die Wirkung eines regelmässigen Konditionstrainings drei Mal pro Woche je nach Trainingsrichtung zwischen 30 bis 45 Min. und 20 mmHg liegen.

Bluthochdruck-Patienten mit einer längeren "Bewegungsabstinenz" können diese 30 min in 3 mal 10 minütige Phasen einteilen, wenn sie mit dem Üben beginnen. Für gesunde Menschen wird in der Regel eine Maximalherzfrequenz von 220 Takten pro Minute angenommen; dies würde ein Pulsbereich von 170 - 180 mm Hg minus Alter voraussetzen. Obwohl ein Workout über sehr geringen Stressreizen größere Auswirkungen hat, sollten diejenigen, die dies nicht erkennen können, auf keinen fall ganz auf sportliche Aktivitäten verzichten. 2.

Ein wenig Übung lohnt sich auch und schließlich muss jeder selbst feststellen, wie viel Spaß und Reichtum er an dieser Sportart hat. Nicht nur die Entstehung von Bluthochdruck kann durch sportliche Betätigung verhindert werden. Bei Patienten mit vorhandenem Bluthochdruck können die Blutdruckwerte ebenfalls reduziert werden. Bluthochdruck-Patienten, die bisher physisch nicht aktiv waren, kommen besonders in den Genuss von körperlichem Training.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass man mit sehr kleinen Trainingsstunden (Belastungsdauer von fünf Minuten) beginnt und diese über mehrere Monate schrittweise erhöht, vor allem für Menschen, die seit Jahren im Bereich des Sports abstinent sind. Langfristiges Vergnügen soll der Spaß am Spiel sein! Sozialkontakte können auch den sportlichen Bereich attraktiver machen und das Engagement anregen!

Zusätzlich kann die Stressphase, z.B. beim Laufen, zunächst auf fünf min. begrenzt werden und dann alternierend Pausen einlegen. In den ersten beiden Trainingswochen kann eine Dauer von maximal 10 bis 30 min ausreichen. Medizinisch gesehen wird den Gesundheitssportlern empfohlen, vier- bis fünffach pro Tag etwa eine halbstündige Trainingseinheit zu absolvieren.

Fühlt er sich physisch erkrankt oder schwach, fühlt er Schmerz oder trägt er eine Infektion? Der Fokus liegt auf der Bewegungsfreude und der Wahrnehmung des Körpers. Doch vielleicht kann die Lust am sportlichen Leben durch kleine "Helfer" gesteigert werden? Bei vielen Bluthochdruckpatienten gibt es Betablocker, weil sie eine sehr starke Wirkung auf die Senkung des Blutdrucks haben.

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