Demenz

Schwachsinn

Mehr und mehr ältere Menschen leiden an Demenz. Eine Demenz, eine Diagnose, die jeder stellen kann. Die Demenz nimmt weiter zu, Alzheimer ist eine der häufigsten Formen der Demenz. Altersschwester beleidigt und schlägt den verrückten Rentner. Der personenzentrierte Umgang mit verwirrten Menschen.

Das ist Demenz. Was ist das? ÖsterreichAlzheimer ÖsterreichAlzheimer Österreich

Die Demenz ist ein Sammelbegriff für klinische Bilder, die mit einem zunehmenden Abbau von bestimmten geistigen Fähigkeiten wie Denkvermögen, Orientierungs- und Lernvermögen, Sprach-, Wahrnehmungs- und Urteilsfähigkeit verbunden sind und zu einer Einschränkung im Umgang mit dem Alltag führt. Gedächtnisstörungen: psychische Störungen: emotionale Kontrollstörungen: Motivationsstörungen, Verhaltensänderungen und Persönlichkeiten. Mit zunehmendem Alter nimmt das Demenzrisiko zu, und es besteht ein hoher Zusammenhang zum Alter.

Weniger häufig, aber auch jünger werdende Menschen werden vor dem Alter von sechzig Jahren krank. Primärdemenz - das Hirn ist unmittelbar betroffen. Sekundärdemenzen werden durch andere Krankheiten verursacht: Eine frühzeitige und genaue Diagnostik ist für die Wahl der geeigneten Therapieform und für die richtige Therapie der Patienten von Bedeutung. Vor allem bei der Alzheimer-Krankheit gilt: Je früher die Therapie einsetzt, desto höher sind die Chancen, die Erkrankung zu verzögern und desto besser ist die Lebenssituation für die Patienten und ihre Familien.

Demenz betrifft vor allem ältere Menschen

Nicht nur Demenzkranke und Patientenbetreuer sind gefragt. Patientinnen und Patienten, Verwandte und Betreuer erzählen in vielen Weblogs und Diskussionsforen von ihren Erfahrungen im Alltag mit Demenzkranken. Auf beiden Seite, für Patientinnen und Patientinnen ebenso wie für ihre Familien. Doch je früher sich alle Betroffenen an einer Krankheit wie z. B. Morbus Parkinson beteiligen, desto besser wird es möglich sein, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen und das Dasein so zu formen, dass möglichst viel Wohnqualität erhalten wird.

Etwa 1,5 Mio. Menschen in der Bundesrepublik sind demenzkrank. Zweidrittel aller Erkrankungen sind auf die Alzheimer-Krankheit zurückzuführen. Dadurch ändert sich auch die Personalität der Beteiligten permanent, sie können ihren Lebensalltag nicht mehr allein meistern und den Kontakt zur Umwelt aufgeben.

Mit fortschreitender Krankheit werden sie immer abhängiger von Fürsorge und Gesundheit. Solch eine Weiterentwicklung beunruhigt viele. Auch die Demenz wird mit steigender Lebenserwartung anwachsen. Hierzu zählen die Alzheimer-Krankheit und andere Erkrankungen wie die Gefäßdemenz, die durch Kreislaufstörungen im Hirn verursacht wird. Auch entzündliche Hirnerkrankungen, chronische Alkoholsucht und andere physische und psychische Erkrankungen können zur Entstehung von Demenz führen.

Aber nicht jede Vergessenheit im hohen Lebensalter weist auf den Beginn der Demenz hin. Streß, emotionaler Streß, physische Erkrankungen haben oft auch Auswirkungen auf die Mentalität. Anhand einer Serie von Prüfungen und Versuchen wird dann aufgezeigt, welche Gründe für das Versagen ursächlich sind und ob der Ausbruch einer Demenzkrankheit unmittelbar bevorsteht. Zielgerichtete Therapieprogramme, darunter so genannte sozialpsychologische Behandlungen mit Verhaltens- und Ergotherapien, beginnen hier.

Trotz der immer wiederkehrenden Hürden tragen sie dazu bei, den Alltag mitzugestalten. Drogen wie Anti-Demenz-Medikamente können das Krankheitsgeschehen manchmal für einige Zeit aufhalten. Für Patienten und ihre Angehörigen ist der Austausch von entscheidender Bedeutung.

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