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Demenz Definition: Definition von Demenz

Wie erkennt man Demenz? Geschichte und Definition von Demenz. Bei den Formen der Demenz muss zwischen primärer und sekundärer Demenz unterschieden werden. Die Demenz ((siehe auch in der Psychiatrie und Geriatrie) . Begriff Demenz (separat behandelt).

Demenzkrankheit

Unter Demenz versteht man alle Symptome, die mit einem Funktionsverlust verbunden sind, wie z. B. Nachdenken, Gedächtnis und Orientierung. Alzheimer Demenz ist die am häufigsten auftretende Demenz. Eine Demenzkrankheit verläuft in drei Phasen: In der zweiten Phase gibt es massive Probleme mit den alltäglichen Aktivitäten wie z. B. Wäsche und Kleidung, die bekannten Menschen werden nicht mehr wahrgenommen, es kommt zu Irritationen.

In der Endphase der Demenz verliert der Patient seine Sprechfähigkeit und wird dadurch unfähig und bedrängt. Übrigens vergisst der Demenzkranke zuerst, was er als letztes gelernt hat, was Teil des episodenhaften Gedächtnisses im Hippokampus ist, während das Verfahrensgedächtnis, d.h. das Wissen um Handlungsweisen, aufrechterhalten wird. Die Demenz ( „ohne Geist“ oder „ohne Verstand“) ist ein typischer Ausdruck für geistige Leistungseinschränkung und Verhaltensänderung.

Demenz ist eine der am weitesten verbreiteten Alterskrankheiten und ein Oberbegriff für diverse Krankheiten, vor allem für den altersbedingten oder krankheitsbedingten Abbau einmal beanspruchter Fertigkeiten und damit auch von Verstandesfähigkeit. Die Bezeichnung „Demenz“ stammt aus dem Latino „Demenz“, was „ohne Geist“ oder „Unvernunft“ ist. Demenzkranke Menschen können durch diese Änderungen ihre täglichen Arbeiten nicht mehr ertragen.

Das hohe Alter ist der wichtigste Faktor für Demenz, denn während nur etwa zwei Prozentpunkte aller 60- bis 70-Jährigen an Demenz erkrankt sind, ist es bereits ein Drittel der 90- bis 95-Jährigen. Allerdings steigern auch genetisch bedingte Veranlagungen, Lebensweise, bestimmte Arzneimittel, Kopfverletzungen und entzündliche Erkrankungen die Demenzwahrscheinlichkeit.

In Österreich sind 110.000 bis 130.000 Menschen an Demenz erkrankt, und bis 2050 werden in Europa rund 16 Mio. Menschen von Demenz erkrankt sein. Dabei wurde festgestellt, dass Menschen mit AB im hohen Lebensalter stärker zur Demenz neigen als Menschen anderer Gruppen, mit einem um 82% höheren Erkrankungsrisiko.

Es wird angenommen, dass Gerinnungsfaktoren eine wichtige Bedeutung dafür haben, ob sich das Erinnerungsvermögen mit zunehmendem Lebensalter verschlechtert, mit einer höheren Dichte einiger Gerinnungsfaktoren bei den Testpersonen der Alzheimer-Gruppe. Untersuchungen haben ergeben, dass Typ-2-Diabetes die Entstehung von Demenz bei Älteren fördert, indem die Östrogene an der Regulation des Glukosemetabolismus im Hirn mitwirken.

Eine aktuelle Studie (Walker et al., 2015) untersuchte die Auswirkungen der Partikelbelastung auf das Hirn mit Hilfe von Hirnscans, um das Ausmaß der einzelnen Gehirnareale zu bestimmen und nach Anzeichen für Blutgerinnsel und kleine Gehirninfarkte bei Menschen über 60 Jahren zu suchen, die in unterschiedlichen Abständen von großen Strassen wohnten und somit unterschiedlichen Feinstaubkonzentrationen von 2,5 µm exponiert waren.

Bei jeder Zunahme von zwei µg/m3 Schwebstoff hatten die Testpersonen ein um 46% erhöhtes Schlaganfallrisiko, wodurch ihr Hirnvolumen dem eines alten Menschen im Alter von einem Jahr entspricht, d.h. „je größer die Exposition, je länger das Hirn der Testperson….“. Obwohl nicht klar ist, welche Wirkmechanismen der feine Staub auf das Hirn ausübt, wird angenommen, dass die kleinen Teilchen, die sich in der Lungenwand absetzen, eine systematische, d.h. den ganzen Organismus betreffende „Entzündung“ anstoßen.

Eine genaue Diagnostik der Demenz ist daher problematisch, da Demenz unterschiedliche Gründe haben kann, wodurch es neben der bekannt gewordenen und oft auftretenden Alzheimer Demenz auch Demenzkrankheiten gibt, die auf anderen entarteten Gründen basieren, aber auch auf Kreislaufstörungen im Hirn oder Stoffwechselerkrankungen, zum Teil auch medizinische Gründe haben. Deshalb ist es notwendig, zwischen echter Demenz und Gedächtnisproblemen mit anderen Gründen zu unterscheiden, da nur so die passende Behandlung möglich ist.

Zum Beispiel kann die Positronen-Emissionsstromographie verwendet werden, um Amyloide im Hirn nachzuweisen, dass es sich um eine Alzheimer Demenz handelt. 2. Die Demenzerkrankung wird daher auch nach der psychosozialen und sozioökonomischen Lage, früheren somatischen und psychiatrischen Krankheiten, familiären Krankheiten, möglichen Medikamenten, Alltagsverhalten, Änderungen der geistigen Funktion, Person, Interessen usw. befragt.

Die Demenz wird im Wesentlichen in primäre und sekundäre Demenz unterteilt, deren Merkmale die Ursache sind: Die primäre Demenz ist ein Vorgang, bei dem die Gehirnzellen sterben, was bei etwa 90% aller Demenzen der Fall ist. Sekundärdemenz tritt auf, wenn Patienten an einer anderen Grundkrankheit wie einem Krebs oder einer Sucht wie Alkohol- oder Drogenabhängigkeit erkranken.

Eine unmittelbare Hirnläsion kann auch eine Folge der sekundären Demenz sein, die im Gegensatz zur Primärdemenz manchmal geheilt werden kann, wenn sie richtig und schnell behandelt wird. Demenzen können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Alzheimerkrankheit ( „Alzheimer-Krankheit“), bei der vor allem Hirnnervenzellen sterben, ist mit rund 60 Prozent die häufigste Form der Demenz.

Dabei werden Proteinzellen (Beta-Amyloid-Proteine) in den Gehirnnerven abgelagert, so dass die befallenen Nervenzelle anschließend aussterben. Gefäßdemenz – Kreislaufstörungen des Hirns oder Multi-Infarkt-Demenz, die zu einer Unterschreitung der Hirnzellen und dann zu deren Tod führt, Lewy-Körperdemenz, Morbus Pick (Frontotemporale Demenz), Morbus Parkinson, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, Morbus Chorea-Huntington. Gefäßdemenz ist die am zweithäufigsten auftretende Demenz.

Namensgeber dieser Demenzform ist der deutsche Neurologe Friedrich H. Lewy, der die Tätigkeit der Lewy-Körper zu Beginn des vergangenen Jahrtausends beschrieben hat. Lewy-Gehäuse sind Proteine, die die Verständigung im Hirn behindern und dadurch den Tod von Nervenzelle verursachen. Bei Frontotemporaler Demenz handelt es sich um eine Krankheit des Frontallappens und des Temporallappens, die durch die Implantation von Pick’s Body, einer Gruppe von Proteinen, die zum Zellsterben führen, charakterisiert ist.

Weil Frontallappen und Temporallappen in erster Linie für soziales Verhalten und Emotionen verantwortlich sind, führt Frontaldemenz oft zu einer Persönlichkeitsveränderung. Defizitsymptome wie Vitamin B12-Mangel, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Dehydrierung und starke Depression können zu demenzartigen Symptomen führen, die aber mit der Therapie des Triggers nachlassen. Da Alzheimer bei den unter 65-Jährigen etwa halb so stark ausgeprägt ist wie bei den über 65-Jährigen und die Gefäßdemenz fast ebenso oft vorkommt, kommt es zu diesen Demenzen.

Etwas häufiger sind andere Formen der Demenz bei älteren Menschen anzutreffen, aber die alkoholische Demenz ist fast vollständig verschwunden. Die Demenz wird neben der verhaltenstherapeutischen Therapie, die den Patienten die Alltagsorientierung erleichtern soll, in der Regel mit Medikamenten therapiert, aber auch mit Acetylcholinesterasehemmern und NMDA-Antagonisten. 2010 wird in der Fachzeitschrift Neurology berichtet, dass die Mehrsprachigkeit einige Hirnareale begünstigt, die die mit Demenz verbundene geistige Verschlechterung langfristig ausgleichen kann.

Obwohl bei Menschen, die im hohen Lebensalter zweisprachig oder vielsprachig sind, im Falle eines Demenzrisikos ein Hirnschaden vorliegt, kommt er erst später zum tragen als bei Menschen mit Demenzrisiko, die nur in einer einzigen Fremdsprache zurecht. Bilingualität bietet den Menschen anscheinend Routine, die Demenzerscheinungen wie Gedächtnisschwund, Verwirrung und Probleme bei der Problemlösung ausgleicht.

Eine weitere Studie (Perani et al., 2017) zeigt auch, dass Bilingualität, also der Einsatz von zwei Fremdsprachen, das Hirn auf zwei Arten vor Demenz bewahrt und den Ausbruch der Alzheimer-Krankheit mindestens verzögert. Tatsächlich braucht es durchschnittlich fünf Jahre mehr, bis zweisprachige Menschen Symptome einer Demenz bemerken.

Der positive Einfluss wird durch die Tatsache verursacht, dass die zweisprachigen Menschen mehr Grau- und Weißgehirn haben und dass ihre Gehirnareale funktioneller miteinander verbunden sind, was es dem Hirn leichter macht, den Verlust von Hirnzellen auszugleichen. Je mehr Betroffene die Zweitsprache im hohen Lebensalter benutzen, desto größer ist die Schutzwirkung.

Die Kernspintomographie ist zu neunzig Prozent in der Lage, die Alzheimer-Krankheit in einem Frühstadium zu ergründen. Übrigens hat die Praxis gezeigt, dass diejenigen, die an Demenz leiden, dazu neigen, zu trivialisieren, während diejenigen, die aus eigener Kraft mit großer Besorgnis kommen, oft keine Demenz haben. Manche Menschen scheinen es schwierig zu verstehen, dass das Hirn mit steigendem Lebensalter nicht mehr so effektiv und effektiv funktioniert, obwohl man noch viel lernt, wie in jungem Lebensalter, aber in manchen Situationen braucht es mehr und mehr Zeit.

So ist der Syndrome Short Test (SKT) ein Papier- und Bleistifttest zur Messung der Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistungen, der seit etwa dreißig Jahren in praktisch unverändertem Zustand insbesondere im Rahmen der Alzheimer- und Demenz-Diagnostik eingesetzt wird. Das Kurzsyndrom wurde 2001 von Hellmut Erheit entwickelt und hat sich als einer der meistverwendeten Test für das Demenz Screening durchgesetzt.

Die Prozedur umfasst neun Subtests, die zeitlich begrenzt sind, bei denen die Testpersonen Objekte nennen und erkennen oder Nummern auslesen und anordnen müssen. Die in den Subtests festgestellten Punktewerte werden für die Bewertung unter Beachtung von Alters und Intelligenzstufe in Standardwerte umgewandelt. Es ist eine der grössten Befürchtungen des Menschen, sich mit dem Problem zu beschäftigen und nur mit Menschen, die von der Krankheit betroffen sind.

Der Demenzkranke muss so sein, wie er ist, d.h. „man muss den Betreffenden in seiner Rolle begleiten, seine eigene Erfahrungswelt mit einbeziehen und nicht nur mit der Wirklichkeit konfrontiert werden, die der Kranke oft als Herausforderung empfindet und eine Anspannung auslöst.

Gerade Verwandte können die Patienten auch im hohen Alter noch auf der emotionalen Stufe ansprechen, da dieser Zusammenhang nicht durch die Erkrankung beeinflußt wird die unterschiedlichen Sinnesorgane der Patienten ineinandergreifen. Gerade wenn man beim Betreffenden mehrere Sinnesorgane zusammenführt, fördert man das Erinnerungsvermögen, wodurch neben einer Verbindung von akustischer, optischer und haptischer Wahrnehmung meist auch der Gefühlsaspekt miteinbezogen wird.

Es ist sehr hilfreich für alle Patienten, gute Erfahrungen zu machen, da sie diese besser in ihrem Erinnerungsvermögen festhalten können. Auch Demenz muss als normales Altern und nicht nur als klinisches Bild hingenommen werden. Demenzerkrankte Menschen verhalten sich oft offensiv, wodurch Ängste, Ärger, Unruhe, Enttäuschungen und Nervenschmerzen die häufigste Ursache sind.

Dies kann zu einem aggressiven Benehmen fÃ?hren, besonders wenn Menschen mit Demenz erkennen, dass sie nicht mehr selbst einfachere Aufgaben erfÃ?llen können, aber auch wenn sie sich von ihren Angehörigen missverstanden und unter Druck gesetzt empfinden. In den meisten Demenzpatienten bleiben verbale Wutausbrüche bestehen, aber wenn die Betreffenden ihre Triebe nicht mehr kontrollieren können, kommt es gelegentlich zu Gewalttätigkeit.

Bei wahnsinnigen Verwandten müssen die Mütter und Väter die Belange von Kind und Großmutter im Auge behalten, was ein hohes Maß an Sensibilität erfordert. Man muss den Schülern zunächst einmal verdeutlichen, dass es sich um eine Volkskrankheit handele und dass etwas für ihr Wohlergehen getan werden könne.

Kleinkinder sollten nicht unterschätzt werden, da sie bereits im achten Lebensjahr technische Einzelheiten nachvollziehen können. Die Alternsforscherin und Soziopädagogin der FH Münster, Frau Elisabeth Philipp-Metzen, gab vielen Schülern Vorlesungen über Demenz und erklärte, wie Gehirnzellen Information weiterleiten und dass dies bei Demenzpatienten nicht immer so gut ist.

Das Gehirn spricht, aber nicht alles kommt an, so dass die Kinder merken, warum Demenzkranke oft durcheinander oder vergessen sind. Jüngste Studien in einer zehnjährigen Langzeit-Studie belegen, dass das Erinnerungsvermögen und die Möglichkeit, Zusammenhänge schnell zu erfassen, ab dem 45. Lebensjahr spürbar abnehmen, eine überdurchschnittliche Reduktion in diesem Altersbereich deutet auf ein erhöhtes Alzheimerrisiko und andere Formen der Demenz in den Folgejahren hin.

Wer frühzeitig bemerkt, wann der psychische Verfall einsetzt, kann die Risiken für später auftretende Demenzerkrankungen besser nachvollziehen. Sie untersuchte die mentalen Kompetenzen von 45- bis 70-jährigen Männer und Frauen, indem sie ihr Erinnerungsvermögen, ihr mathematisches und verbales Verständnis von Kontexten, Verhaltensmustern und Verhaltensregeln sowie ihr Vokabular über einen Zeitraum von zehn Jahren untersuchte.

In einigen Versuchen sank die intellektuelle Leistung der 45- bis 49-Jährigen während der 10-jährigen Studienzeit um 3,6 Prozentpunkte, obwohl diese Reduktion weniger ausgeprägt war als die der 20-jährigen Studienteilnehmer, sie war jedoch nachweisbar. Es ist bekannt, dass Exekutivfunktionen mit dem Stirnlappen des Hirns, besonders dem Präfrontalkortex, verknüpft sind, dessen Funktionalität im hohen Lebensalter verhältnismäßig rasch nachlässt.

Bislang war davon ausgegangen worden, dass alle exekutiven Funktionen in etwa gleich stark abnahmen, aber eine Untersuchung der mentalen Leistungsfähigkeit von etwa 600 Personen zwischen 18 und 88 Jahren ergab, dass sich der Wechsel zwischen unterschiedlichen Aufgabenstellungen und die Problemlösungsfähigkeit bei unterschiedlichen Personen in unterschiedlichem Maße verschlechterte, und die Problemlösungsfähigkeit besonders durch das Altern beeinträchtigt wurde.

Bereits im Altertum war das klinische Bild der Demenz bekannt, wurde aber erst gegen Ende des achtzehnten Jahrhundert „neu“ erkannt und als Reduktion der geistigen Kraft und des logischen Denkvermögens bezeichnet. Bei Angehörigen von Demenzkranken: Mit Demenz umgehen. Retarder der Alzheimer-Krankheit: Zweisprachigkeit als kognitive Therapie.

Kurzer Test zum Nachweis von Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen: Der Einfluss der Zweisprachigkeit auf die Hirnreserve und die metabolische Konnektivität bei Alzheimer-Demenz.

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