Demenz Hygiene

Die Demenzhygiene

Die Alzheimer- und Demenzkrankheit: Informationen und Tipps für Patienten und Angehörige der Krankheiten. in der Körperpflege und Hygiene. Hygiene ist hier besonders wichtig. Demenzkranke haben oft ihr eigenes Tempo. Die tägliche Hygiene zum Ritual machen.


24 Stunden Pflege

Sanitäre Einrichtungen: Mehr Hygiene bei Demenz

Domicil Bethlehemacker, eine spezielle Einrichtung für Demenzkranke in Bern, hat die Geräte an die Bedürfnisse der Anwohner angepasst. Rollhandtuchspender mit Sensor-Steuerung sorgen z.B. in Patienten- und Sanitärräumen für einen wirtschaftlichen Konsum und bieten Hygiene. Die Demenz ist der Hauptgrund für die Notwendigkeit der Pflege im hohen Lebensalter. Gemäss Angaben des Bundesamts für Statistik haben im Jahr 2013 aufgrund der demographischen Entwicklungen rund 200'000 Menschen mit Demenz in der Schweiz gelebt.

Damit leidet jeder achte Mensch über 65 Jahre an Demenz. Domicil Bethlehemacker in Bern macht das schon heute: 71 Pflegeplätze, drei Tagesstätten und ein Ferienraum im Kompetenz-Zentrum Demenz sind auf die Belange von Menschen mit Demenz zugeschnitten. Menschen mit Demenz sind oft verunsichert und von ihrer Umgebung überwältigt.

"Wir brauchen ein Produkt, mit dem unsere Anwohner umgehen können und das so stabil wie möglich ist", sagt Patrizia Baeriswyl, Head of Care and Nursing, Domicil Bethlehemacker. Häufig hatten die Anwohner bei den älteren Geräten eine beliebige Menge des Papiers aus den Automaten mitgerissen.

Hinweise für Verwandte von Demenzkranken

Die Verwandten eines dementen Patienten finden es auch schwierig, ihr eigenes Los zu ertragen. Zusätzlich zu der Unterstützung, die Sie dem Patienten bieten können, ist es besonders wichitg, dass Sie sich um sich selbst kümmern. Ein paar grundlegende Hinweise machen den Alltag mit und für Demenzkranke wesentlich einfacher. Verwandte leisten den grössten Beitrag zum Wohlergehen des Demenz-Patienten, indem sie ihm Geborgenheit und Zuversicht geben.

Sie können mit ein paar Handgriffen nicht nur den Verwandten Ihrer Betroffenen das tägliche Brot abnehmen, sondern auch Routine und Differenzierungsmöglichkeiten für sich selbst aufzeigen. Für demente Patienten ist Orientierungshilfe das A und O. Helfen Sie Ihrer Familie, indem Sie die Räume nach ihrem Orientierungsvermögen ausrichten, einen immer gleichbleibenden Alltag einplanen und ihnen ein stabiles Erscheinungsbild geben.

Indem Sie sinnvolle Tätigkeiten planen, die der demente Patient noch alleine durchführen kann, verschaffen Sie sich die Freiheit, die Sie im Kontext der Versorgung unbedingt brauchen. Seien Sie vorsichtig, um die Umwelt nicht zu ändern, bewegen Sie kein Mobiliar oder verlagern Sie Ihre Kleidungsstücke. Wenn Sie die bisher gewohnte Ordnung in so vielen Bereichen wie möglich beibehalten, besteht eine gute Chance, dass sich der Demenz-Patient lange Zeit selbstständig zurechtfindet.

Für die Demenzkranken sind Arbeiten von Bedeutung, weil sie sich sonst rasch unbrauchbar werden. Weil die Demenzkranken viel laufen und laufen und sich auch gerne im Grünen bewegen, ist auch ein kleiner, sicherer Park eine gute Bewegungsmöglichkeit. Bei Demenzkranken sind Konversationen von Bedeutung. Die physische Rundumversorgung des Demenzkranken wird im Verlauf der Krankheit unvermeidlich.

Nur schlecht koordiniert, kann er sich nicht mehr selbst kleiden, geschweige denn auf die Reinheit seiner Kleider achten. Hilf dem Betroffenen bei der Wahl der Bekleidung und beim An- und Ausziehen. So lange er es alleine ausprobieren will, sollten Sie es zugeben. Achte auf die Reinheit der Kleidungsstücke und auch auf eine gute Passform.

Demenzerkrankte Menschen werden rastlos, wenn die Bekleidung zu unangenehm ist. Wenn sich der Betroffene nicht mehr um sich selbst kümmert, sollten Sie sich einmischen. Hilf ihm beim Wäschewaschen, Dusche und Bad und sorge dafür, dass die Hygiene nicht untergeht. Selbst Feinmotorik wie das Putzen von Zähnen wird für Demenzkrankheiten immer schwieriger.

Wenn ein Demenzkranker an Harninkontinenz oder Kotinkontinenz erkrankt ist oder einfach die Toilette vergißt, sollten Sie beim Anziehen so genannte Inkontinenzkissen oder gar eine Windelhose verwenden. Vergiss nicht, dich um deinen Liebsten zu kümmern. Darüber hinaus gibt es mittlerweile eine große Anzahl von Pflegeangeboten für Demenzpatienten, die Sie nicht nur erleichtern, sondern auch eine qualifizierte Betreuung und Unterstützung Ihrer verrückten Verwandten im Sinne ihrer eigenen Leistungsfähigkeit bieten.

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