Demenz im Pflegeheim

Altersdemenz in Pflegeheimen

Zu einem bestimmten Zeitpunkt bei Alzheimer oder anderen Krankheiten ist das Pflegeheim der letzte Ausweg. genießt alle Vorteile, die unsere Pflegeheime in dieser Zeit bieten. Demenzkranke Menschen begleiten wir respektvoll und sensibel und bieten ihnen ein Zuhause, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen können. Die Unterbringung erfolgt in attraktiven Einzel- und Doppelzimmern mit Dusche und WC. Weitere Informationen zu Wohngemeinschaften in einem unserer Alten- und Pflegeheime finden Sie hier.

Pflegehilfe für Senioren

Computer-Chip statt Krankenschwester?

Das entschied Mathias Mortensen, als wieder einmal einer der Einwohner seines Pflegeheimes untergegangen war. Die Leiterin des Pflegeheimes für Kinder im nordfranzösischen Dörfchen D, Frau Dr. med. Martensen, kämmte zusammen mit Polizisten, Feuerwehren und Rettungsdiensten das Gebiet, bis sie den dementen Mann sicher auf einem Felde vorfanden. Damals, vor sieben Jahren, entschied sich der Künstler, sein Haus zu modernisieren, um zu verhindern, dass Demenzkranke untergehen.

Nicht nur die Menschen in der Bundesrepublik werden alt, auch die Anzahl der Demenzkranken steigt immer mehr. Nach Schätzungen der Deutschen Alzheimergesellschaft werden es derzeit 1,5 Mio. und bis 2050 rund drei Mio. sein. Ein besonderes Problem für Pflegeheime, in denen mehr als 60 Prozente der Bevölkerung an Demenz erkrankt sind.

An den Handgelenken von drei Bewohnern, die als besonders laufgefährdet eingestuft werden, befindet sich ein Apparat, der an eine Uhr erinnernd ist. Er ist Teil eines Ortungssystems, mit dem der entsprechende Ort seines Trägergerätes übertragen werden kann. Überquert eine Person eine der beiden Schleifen am Hausausgang, sendet das System einen Alarmton an das Pflegende.

Die zweite Sicherheitsebene, die außerhalb der Anlage genutzt wird und über Satellit über Satellit verfügt, arbeitet ebenfalls mit einem Sender. Bei Überschreitung des eingestellten Grenzwertes sendet dieses GerÃ?t selbstÃ? Wieviele Pflegeeinrichtungen bereits Positionierungssysteme nutzen, ist nicht bekannt. Doch nicht nur das Haus in Nordfriesland: Nach eigenen Informationen hat das Unternehmen bereits mehr als 1.000 Systeme errichtet.

Nach Schätzungen von Herrn Dr. med. Bernd Dominik von Hoffer Nachrichtentechnik aus dem Hamburger Raum verfügt inzwischen rund ein Drittel der Seniorenheime im Wassereinzugsgebiet der Hansestadt über Ortungssysteme. Mit 80 Einrichtungen der ambulanten Pflege ist der Verband der grösste Anbieter von Altenpflege in Baden-Württemberg. Die Pflegekraft empfängt über Funk eine Nachricht, wenn sich der Anwohner mit einem Sender vom Sendegebiet wegbewegt und damit die Empfangsstärke nachlässt.

Umgekehrt ist es beim RFID-Chip umgekehrt: Kommt ein Anwohner in die Nähe eines der Wandleser, schickt dieser einen Notruf an das Pflegende. "Angesichts der steigenden Anzahl von Demenzkranken in Pflegeeinrichtungen werden Positionierungssysteme eine immer größere Bedeutung erlangen", ist Mathias Märtensen davon überzeugt. 3. Aber nicht nur das: Es herrscht ein Mangel an Pflegekräften.

Natürlich haben Menschen mit Demenz, wie alle anderen auch, das Recht auf Bewegungsfreiheit, das durch das Basic Law garantiert wird. Solange sie sich und andere nicht in Gefahr bringen, dürfen sie das Haus betreten - das muss das Krankenpflegepersonal sicherstellen, außerhalb des Hauses praktisch nicht. "Das Positionierungssystem fällt also gerade in das Spannungsgebiet zwischen Befreiung und Sicherheit", sagt Hans-Jürgen Freter von der Alzheimergesellschaft.

Durch die Mechanisierung soll nicht dazu geführt werden, dass Bewohner mit Demenz, für die der soziale Umgang und die Aufmerksamkeit des Menschen besonders bedeutsam sind, in Ruhe gelassen werden. Anders beurteilt es Mathias Märtensen. "Lokalisierungssysteme können Menschen mit einem extremen Drang, sich in einer abgeschlossenen Einheit zu bewegen, ersparen", sagt er. Es steht in ihrem freien Ermessen, ob Positionierungssysteme freiheitseinschränkende Vorkehrungen sind.

Aus diesem Grund teilen die Betreuungseinrichtungen der Judikative ihre Vorhaben in der Regel im Voraus mit. Ein technisches System, durch das sich bei Annäherung einer Personen mit einem Antwortgerät selbsttätig schließt, ist jedoch bewilligungspflichtig und die Wohnung muss die Notwendigkeit der Massnahme vorweisen. Aber auch ohne die Hilfe der Technik haben die Häuser ihre Einwohner längst daran gehindert, einfach wegzulaufen:

Selbst wenn sie unter einer Glasscheibe sitzen, werden sie von Patienten mit Demenz als eine Hürde wahrgenommen, die sie nur widerwillig durchbrechen. Auf dem Gelände des Pflegeheims wurde auch ein Busbahnhof eingerichtet. "Wir riskieren, dass wir nur an den Beschwerden herumbasteln, aber die tatsächlichen Gründe aus den Augen verlieren", sagt er.

Aus diesem Grund wurde im Gradmannschen Hause, einer eigens für Menschen mit Demenz konzipierten und abgeschlossenen Anlage, ein anderer Weg eingeschlagen. Hier gibt es keine Standortsysteme, sondern rund 1.000 qm Wohnraum für 27 Einwohner und einen großen Vorgarten. Aber auch er will Tracking-Systeme nicht gänzlich abweisen.

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