Demenz Pflege

Die Demenzpflege

Demenzkranke Menschen, ihr Umfeld und das Pflegeteam stehen vor großen Herausforderungen. Die Diakonie Gütersloh bietet eine alternative und neue Lebensweise für Menschen mit Demenz. Willkommen auf der Website der Pflege-Wohn-Heim Smaily GmbH in Schlieren. An dieser Stelle erläutern wir, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es im Bereich Demenz gibt, um sich speziell für diesen Bereich zu qualifizieren. pflege.

de). Dahinter verbergen sich eine Reihe von Krankheitsbildern:

Der Mensch im Mittelpunkt

Gedächtnisschwund, verminderte Urteilsfähigkeit, Orientierungslosigkeit und Persönlichkeitsveränderung sind die Folge des psychischen Zusammenbruchs durch Demenzen. Genau deshalb ist es für die Demenzkranken so lange wie möglich von Bedeutung, ihre Unabhängigkeit zu bewahren - denn sie ist die Grundlage für ihr Selbstwertgefühl. Diese Einsicht verfolgte auch der Krankenpflegewissenschaftler Professor Dr. med. Dr. Erwin Böhms, als er 1983 das psychobiographische Leitbild der "Reaktivierenden Pflege" erarbeitete.

Die Hauptziele des Böhmschen Krankenpflegemodells sind die Wiederbelebung von Patienten mit destruktiven Instinkten und Rückzugsneigungen, eine Linderung der Symptome ohne den Gebrauch von psychotropen Medikamenten und eine Steigerung des Selbsteinschätzung bei älteren Menschen. Um dies in der täglichen Versorgung umsetzen zu können, legt er vier Richtlinien fest: das Umfeld, das Prinzip der Normalität, die rehabilitierende Haus-Ideologie und die Psychobiographie.

Geprüfte Böhm-Einrichtungen wie das Kura Seniorenzentrum Zürich sorgen zunächst für ein familiäres Miteinander. Ob die Einwohner aus einer urbanen oder einer ländlich geprägten Gegend kommen, ist von großer Bedeutung, da die Raumgestaltung darauf aufbaut. "Dieses Ambiente schafft ein "Heimgefühl", die Anwohner sollen an ihre Kinder- und Jugendzeit erinnern", sagt die Pflegeexpertin.

Laut Böhms ist der größte Abdruck eines Menschen bis zum Alter von 25 Jahren, danach wird die Erinnerung an das Alter ins rechte Licht gerückt. Zusätzlich zur Raumgestaltung bezieht Professor Böhms auch den Alltag, die Normalisierung, in sein Pflegekonzept mit ein. Sie sollen in der Lage sein, sich zu beruhigen, dem Gewohnten zu folgen. Dabei ist die persönliche Biographie von Bedeutung.

So sollte zum Beispiel jeder, der sein berufliches Leben als Kunsthandwerker verbringt, auch in einem Altenheim handwerkliche Aktivitäten ausüben dürfen, anstatt z. B. an Computerkursen teilnehmen zu müssen. Aber auch im Körperpflegebereich spielen Erfahrungen und Erfahrungen eine große Bedeutung. Demenzkranke Menschen haben eine ausgeprägte Neigung, sich in ungewohnten Lebenslagen unbehaglich zu fühlen, Angst zu haben.

In vielen Böhm-Einrichtungen wird das Wäschewaschen in der Wanne bevorzugt, um den daraus resultierenden "Ausreißern" vorzubeugen. Demenzkranke können nicht mehr lernen, sondern das Verschüttete reaktivieren. Die exakte Betrachtung und Kenntnis der jeweiligen Biographie der Betreuerinnen und Betreuer hilft zu ermitteln, welche Möglichkeit dies sein könnte.

Aber auch im Pflegealltag wird der Spieltisch gedeckelt, Torten gekocht, gewaschen, Wäsche gefaltet, Tiere wie z. B. Katze oder Vogel ernährt - mal mit mehr, mal mit weniger Abstützung. Betreuer sollten sich nicht nur um die Pflege von Menschen kümmern, so Böhms. Krankenschwestern müssen in die Lebenswelt des Demenzkranken eindringen, anstatt ihn aus seiner Lebenswelt zu reißen.

Was ist oder war für den Menschen, der sich dementsprechend verändert hat, von Bedeutung? Praktisches Beispiel aus dem Cura-Seniorencentrum Zeven: Eine demenzkranke Einwohnerin sucht ihren Mann, der in einer anderen Gegend zuhause ist. In einer geprüften Böhm-Einrichtung müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Berufsstand komplett überdenken und sich vom gewohnten Krankenpflegealltag abkoppeln.

Sehr viel Einfühlungsvermögen und Wissen über den Menschen sind hier die Eckpfeiler des Pflegenden. Informieren Sie sich hier über die Demenzpflege in den Altenheimen der Gruppe Kura.

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