Demenz Pflege Kosten

Kosten der Demenzpflege

Ein Betreuer kümmert sich um einen Demenzkranken. Pflegeheimkosten Demanz und Seniorenheim Kosten: Vergleich der Pflegekosten in der Schweiz und in Thailand, die mit hohen Behandlungs- und Pflegekosten verbunden sind, Nachtpflege ist besonders für Demenzkranke sinnvoll. Fokus auf Demenz in der Kindertagesstätte Oriongasse. Sprung zu Sprung Was kostet die Demenzpflege der Zukunft?

Demenzkostenstudie aus sozialer Sicht: Pflege von Demenzkranken durch Verwandte kosten im Vergleich mehr: Newsletter: Gesundheitsökonomie Nachrichten: Uni Hamburgs

Bei den Sozialversicherungen ist die Heimpflege durch Verwandte günstiger als ein Platz in einem Altersheim. Der durchschnittliche jährliche Aufwand der Krankenpflegeversicherung für die Pflege von Angehörigen im häuslichen Bereich beträgt ca. 5.000 EUR. Die Krankenkasse gibt jedoch für einen Pflegeheimaufenthalt rund 15.000 EUR pro Jahr aus. Wahrscheinlich ist dies einer der Hauptgründe, warum die Heimpflege nach 3 SGB II Vorrang vor der Pflege in Pflegeeinrichtungen hat.

Die Kosten der familiären Pflege werden dabei jedoch nicht ausreichend mitberücksichtigt. Die multizentrische AgeCoDe-Studie* untersuchte 128 Demenzkranke zu Haus und 48 in Pflegeheimen. Die Ressourcenverbräuche und Kostenschätzungen wurden rückwirkend auf Basis der Nutzung von ärztlichen und pflegerischen Dienstleistungen errechnet.

Dazu gehören neben der ambulanten Versorgung in Krankenhäusern, Aufenthalten in Altenheimen, der ambulanten medizinischen Versorgung z.B. durch einen Familienarzt, Aufwendungen für Hilfs- und Heilmittel sowie der ambulanten Fachpflege auch die ambulante Pflege. So betrugen die Jahresdurchschnittskosten 2008 fast 30.000 EUR für zu Haus lebende und 33.000 EUR für Pflegeheimpatienten.

Allerdings ist anzumerken, dass Pflegebedürftige in Heimen im Durchschnitt einen größeren Grad an Demenz und größere Restriktionen im Alltag hatten als zuhause. Werden diese Differenzen mit Hilfe statistischer Verfahren ausgeglichen, steigen die Kosten für zu haushaltende Pflegebedürftige um 11.344 EUR im Verhältnis zur Pflege in einem Altenheim, was vor allem auf höhere Kosten der ambulanten Pflege zurückzuführen ist.

Verständlich sind die gestiegenen Kosten für die Pflege: In der häuslichen Pflege wird auf den Einzelfall eingegangen, während im Altenheim das Personal mehrere Patientinnen und Patienten mitbetreut. Das Ergebnis der Untersuchung hängt in hohem Maße von der finanziellen Beurteilung der informalen Pflege ab. Die Kosten der ambulanten Pflege wurden im Rahmen des Projektes nach dem so genannten Substitutionskostenprinzip ermittelt, d.h. es wurden die Gehaltskosten einer Krankenschwester zu Grunde gelegt (18,69 Euro/Stunde).

Bei der monetären Beurteilung der Pflege, ab der der Pflegeaufenthalt im Heim billiger wird als die Pflege durch Verwandte, beträgt der Grenzwert 8,63 Euro/Stunde. Der Großteil der Menschen mit Demenz in der heutigen Zeit wird in den eigenen vier Wänden oder von Familienangehörigen ernährt. Aus der zitierten Untersuchung geht hervor, dass auch die persönliche Pflege durch die Angehörigen aus wirtschaftlichen Erwägungen in Zweifel gezogen werden muss.

Das Vorhaben wurde im Kompetenznetz Demenz (KND) und im Kompetenznetz Demenz ( "Degenerative Demenz", KNDD) realisiert und vom Bundesforschungsministerium (BMBF) mitfinanziert. Medizinsoziologie, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Uniklinikum Hamburger Klinikum für Allgemeine Medizin, Uniklinik Hamburg-Eppendorf; Universitätsklinik und Polyklinik für Psychiatrie u; Lehrstuhl für Allgemeine Medizin, Uniklinik Dusseldorf; Lehrstuhl für Medizin; Lehrstuhl für Psychiatrie u; Lehrstuhl für Psychologie und Medizin; Lehrstuhl für Psychosoziologie; Lehrstuhl für Psychiatrie der Medizin; Lehrstuhl für Psychotherapeuten; Lehrstuhl für Psychiatrie und Medizin; Lehrstuhl für Orthopädie; Lehrstuhl für Psychiatrie und Medizin; Lehrstuhl für Psychologie; Lehrstuhl für Psychiatrie;

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