Demenz Therapie

Die Demenztherapie

Memorytraining für leichte bis mittelschwere Demenz. Ob Kunst bei Demenz helfen kann, ist schnell beantwortet: Ja. Inwiefern wird die Demenz aufgrund von Durchblutungsstörungen behandelt? In der Demenztherapie werden die wichtigsten Medikamente in zwei Wirkstoffgruppen eingeteilt: Acetylcholinesterasehemmer und NMDA-Antagonisten. Selbst wenn die medikamentöse Therapie nur ein Teil der Demenztherapie ist.

Behandlung von Demenz und Alzheimerkrankheit

Demenz ist nicht zu heilen, aber zu behandeln. Die Therapie muss den Betroffenen angepasst werden. Mit medikamentösen und nichtmedikamentösen Behandlungen können die psychischen und physischen Leistungsfähigkeiten eines Menschen mit Demenz so lange wie möglich aufrechterhalten werden.

Dabei wird die Therapie der individuellen Demenz auf den Patienten zugeschnitten. Es ist von Anfang an erforderlich, die betreuenden Verwandten in die Therapie einzubeziehen. Je mehr sich die Kommunikationsfähigkeit der Beteiligten im Krankheitsverlauf verschlechtert, desto größer wird die Bedeutung der Verwandten. Es sind dann die Verwandten, die den Doktor verstehen lassen können, was der Patient sagt und wie er sich verhält.

Es wurden verschiedene Vorgehensweisen zur nichtmedikamentösen Therapie und Unterstützung von Menschen mit Demenz erarbeitet. Diese können auch in Kombination und zusätzlich zur Arzneimitteltherapie eingesetzt werden. Sie erfordern eine besondere Ausbildung, geben aber auch den Verwandten vielfältige Hinweise für die tägliche Pflege. Die Kenntnis der Möglichkeiten, Belange und Präferenzen des Patienten helfen bei der Auswahl, was für ihn persönlich in Frage kommt.

In jedem Falle sollte es dem Patienten Vergnügen machen.

Therapiemöglichkeiten - Akupunktur - Alzheimer ÖsterreichAlzheimer Österreich

Mittlerweile gibt es diverse Arzneimittel zur Therapie der Alzheimer-Krankheit und ihrer Nebenwirkungen. Es geht darum, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung und Mitsprache in einem unabhängigen Lebensstil weitgehend zu erhalten. Eine frühe und mittlere Anwendung kann den Krankheitsverlauf hinauszögern und die Beschwerden verbessern. Chrominesterasehemmer sperren das Azetylcholin abbauende Ferment und stellen so sicher, dass mehr Botenstoffe für die Signalübermittlung im Hirn zur Verfügung steht.

Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Wirksamkeit von Medikamenten dieser Klasse von der Dosierung abhängt. In der Arztpraxis heißt das, dass die Arzneimittel regelmässig verwendet werden sollten und die höchste Dosierung verwendet wird. Im Falle einer mittelschweren bis schweren Krankheit können so genannten Memantinen verwendet werden. Sie hemmen die Glutamatwirkung, ein Stoff, mit dem Nervenzelle sich gegenseitig austauscht.

Alle verfügbaren Arzneimittel verlangsamen nur den Krankheitsverlauf. Zudem wurden Verfahren erarbeitet, die den Erkrankten und ihren Familien bei der Bewältigung der Folgen der Krankheit behilflich sein können. Alzheimerpatienten leiden oft an einer Vielzahl von psychologischen Beschwerden und Verhaltensstörungen im Laufe ihrer Krankheit. Auch diese Nebenwirkungen sollen mit Medikamenten und flankierenden Massnahmen wie nichtmedikamentösen Behandlungen und Eingriffen bekämpft werden.

Memorytraining "Use it or lose it": Lernende Experten und Hirnforscher nutzen dieses Motto gern im Rahmen der Aufrechterhaltung der Hirnleistung. Dies betrifft sowohl Menschen mit einer beginnenden Vergessenheit im hohen Lebensalter als auch Menschen mit Demenz, die durch Erinnerungsübungen bei der Erhaltung ihrer Alltagsfähigkeiten gefördert werden. Weil ihre Leistung in der Regel lange Zeit gut gehalten wird, sind alle angefu?hrten Optionen zur "Prävention" auch bei leichten bis mittelschweren Demenzen geeignet.

Es geht aber nicht darum, neue Dinge zu lernen, sondern darum, individuelle Kompetenzen und Kompetenzen zu erhalten. MusiktherapieLeute mit Demenz benötigen sie! Sie ist ein Anstoß für die neuronalen Umstrukturierungsprozesse und begünstigt die Formbarkeit des Hirns in jedem Alter (auch bei Menschen mit Demenz!). Es regt die komplexen Kognitions-, sensomotorischen und affektiven Vorgänge im Hirn an und begünstigt die Kognitionsfähigkeiten auch im fortgeschrittenen Alter.

Durch die Aktivierung emotionaler Erinnerungsinhalte kann die Lebenssituation von Menschen mit Demenz verbessert werden (Altenmüller u. a., 2014). Aus diesem Grund wird in der Gesellschaft von Menschen mit Demenz die Medizin oft als "Silberkugel" bezeichnet. Zielgerichtet genutzt, erlaubt sie Begegnungen, auch wenn die Sprachen nicht mehr verfügbar sind. Es befähigt Menschen mit Demenz, sich auszusprechen.

Im Bereich der musiktherapeutischen Arbeit wird in vielerlei Hinsicht zur Erreichung von pflegerischen und therapeutischen Zielen verwendet, die eine funktionale und emotionale Verbindung haben, aber kein Musikziel anstreben. So wird z.B. mit Hilfe von Noten die motorische Leistungsfähigkeit von Menschen mit Demenz erhalten, aber kein Gerät wird "gelernt". Eine ausgebildete Musiktherapeutin unterstützt z.B. bei der Aufrechterhaltung von Fertigkeiten für selbstbestimmtes Agieren, in den Gebieten der verbalen und nonverbalen Verständigung, bei der Würdigung und dem Nachweis der Fähigkeit zur Emotionsschwingung, bei der Erhaltung der Grob- und Feingangmotorik, des Gangverhaltens und der Ansprache.

BeschäftigungstherapieWenn Menschen mit Demenz in ihrer Tätigkeit und ihrer gesellschaftlichen Beteiligung eingeschränkt sind, ist es ratsam, sich an einen Ergotherapeuten zu wenden. Eines der Probleme von Menschen mit Demenz kann sein, dass sie sich aus der Freizeit und den gesellschaftlichen Tätigkeiten ausziehen. Die Einbindung von Betreuern oder Angehörigen in den Therapieablauf ist zweckmäßig, um Belastungen für alle zu mindern.

Eine der Kernaufgaben der Beschäftigungstherapie bei Menschen mit Demenz besteht darin, die Leistungsfähigkeit von Alltagsaktivitäten (ADL) mit vorhandenen Fähigkeiten und Problemstellungen zu beurteilen. Ausgehend von den Bedürfnissen des Demenzkranken werden die folgenden Punkte betrachtet. Es unterstützt die Wahl der geeigneten Hilfen sowie Umwelt- und Wohnungsanpassungen (Adaptionen), um die Gesundheit von Menschen mit Demenz und die erfolgreichste Ausführung von Alltagsaktivitäten zu garantieren.

Möglichen Betreuern oder Angehörigen wird empfohlen, wie sie Menschen mit Demenz im täglichen Leben helfen können (vom Ankleiden; Essen; Waschen; in ihrer freien Zeit, aber eventuell auch am Arbeitsplatz - dies wird jeweils einzeln geplant). Außerdem gibt es dort eine Liste von Therapeuten mit einem Eingabefeld. Dabei ist es wichtig, welche Chancen es gibt, den Anforderungen eines längeren Lebensstils gerecht zu werden:

Oftmals ist es nur wegen der Verluste der Kognition möglich, die ungeklärten Themen des Lebens zum Ausdruck zu bringen, jetzt benötigen diese Menschen in der Verarbeitungsphase sensible, nicht wertschätzende Zuhörer, die unbedingte Annahme ihres So-Seins und das Verstehen von neuen und manchmal seltsamen Ausdrücken.

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