Demenz und Pflege

Die Demenz und Pflege

Woher nehmen Angehörige Hilfe und Erleichterung? Demenzkranke können sich oft nicht mehr klar ausdrücken. Gestaltung des Alltagslebens in der Pflegegruppe für Bewohner mit Demenz, ohne durch andere Anforderungen wie Pflege, Haushalt etc. abgelenkt zu werden. Darstellung der Krankheit Demenz in Bezug auf Symptome, Wirkungen, Kommunikation, Kontakt und Linderung von Angehörigen.

Demenzpflege

Diagnostik: Demenz. Demenz ändert allmählich Ihr ganzes Lebens. Oft ändert sich auch die eigene Identität - eine große Last, besonders für pflegebedürftige Mitmenschen. Danach sind Ausdauer, Verstehen und die korrekte Behandlung des Patienten ausschlaggebend. Eine große Last ist die Demenzdiagnose. Wir müssen uns mit der nicht heilbaren Erkrankung eines nahen Menschen auseinandersetzen und uns von der ehemaligen Frau trennen.

Es muss entschieden werden, wie der Demenzpatient künftig behandelt werden soll. Weil die Erkrankung in der Regel nur schleppend voranschreitet, ist es oft so, dass die Angehörigen die Pflege nicht bewußt wählen, sondern mehr und mehr Aufgabe annehmen. Vor allem bei Demenz ist die Pflege extrem stressig und mühsam. So sind viele Menschen mit Demenz sehr ruhelos und laufen dauernd herum - oft auch nachts.

Selbst die Betreuer werden dann nicht mehr genug schlafen. Erkennen die Patienten ihre Verwandten nicht mehr, kann dies zu schweren Zuständen führen: zum Beispiel, dass der Betreffende sich nicht vom "Fremden" entkleiden kann. Die meisten Menschen mit Demenz können im Alter nicht mehr allein sein.

Die folgenden Anwendungsbeispiele veranschaulichen nur einige der vielen Probleme bei der Betreuung von Menschen mit Demenz. Es ist wichtig, die Krankheiten zu begreifen. Diejenigen, die wissen, dass ein bestimmtes Verhalten auf die Erkrankung zurückzuführen ist und kein Anfall ist, können sie besser akzeptieren und darauf einwirken.

Auch die Krankenschwestern sollten sich dessen bewußt sein: Mit einer Demenzkrankheit zu reden und zu argumentieren bringt nichts.

Demenzkrankheit

Die Demenz ist kein normales Zeichen des Alters, sondern eine Erkrankung, die den Lebensalltag der Erkrankten und ihrer Verwandten erheblich beeinflusst. Wenn Sie als Angehöriger an die Grenze Ihrer Belastbarkeit stoßen, wenn Ihnen individuelle Information über Demenz fehlt, wenn Sie eine Beratung über geeignete Hilfen wünschen, weil Demenz beginnt, werden Sie hier fündig: > Alzheimer-Gesellschaft StädteRegion Aachen e:. V. > Dementizberatung der Fauna e: V: Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Familienangehörigen in der Stadtregion Aachen:

Hier finden Sie Hinweise zu Selbshilfegruppen (einschließlich Demenz-Selbsthilfegruppen) und Diskussionsgruppen für pflegebedürftige Familienangehörige von Menschen mit Demenz: Pater Théodor Mas vom Ärztezentrum der Region Aachen, der seit Jahren unentgeltlich Verwandte von Alzheimer-Demenzkranken betreut, hat einen Informationsflyer über den richtigen Umgang zum Thema entwickelt. In der Aus- und Fortbildung im Büro für Seniorenarbeit der Stadtregion und im Pflegefonds der Aachener Allgemeinen Krankenkasse (AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse) werden in Zusammenarbeit eintägige Seminare angeboten, die eigens auf die Belange pflegender Angehöriger zugeschnitten sind.

Es werden unter anderem eintägige Seminare zum Themenkomplex Demenz durchgeführt. Nähere Infos dazu hier:: In einem vom Bundesgesundheitsministerium gesponserten "Leuchtturmprojekt" des Universitätsklinikums Freiburg in Kooperation mit der Alzheimergesellschaft und weiteren Kooperationspartnern wurde eine neue Website erstellt, die Ärzte, Pflegepersonal, Patienten und Angehörige umfassend über das Themengebiet Demenz informiert.

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