Demenzkranke ins Pflegeheim

Altersdemenz in Pflegeheimen

lebt jetzt in einem Pflegeheim oder - in einer späteren Krankheitsphase -. Art der Erkrankung, wie z.B. Demenz oder Depression. Da sie eine Rund-um-die-Uhr-Pflege braucht, könnte sie in ein Pflegeheim ziehen.

Demenzkranke gehören zu den am stärksten gefährdeten Gruppen in Pflegeheimen.

Medizinisch-sozialpolitische Herausforderung: Alzheimer-Krankheit . Teil 5

TEILDOKUMENT: Horst Bickel: Demenzkranke in Alten- und Pflegeheimen: Wir kennen die Häuser und ihre Einwohner in Deutschland nur sehr wenig. Das betrifft nicht nur den gesundheitlichen Zustand und die Pflegebedürftigkeit der Anwohner, sondern auch die Frage nach der Belegungswahrscheinlichkeit, der Aufenthaltsdauer und deren Veränderung in den letzten Jahren.

Weil eine maßstabsgerechte Darstellung der Versorgungssituation von Demenzpatienten sowohl über die Ausbreitung der Krankheiten unter der älteren Menschen als auch über den Bevölkerungsanteil der Hausbewohnerinnen und Hausbewohner Auskunft erfordert, wird im Nachfolgenden zunächst die generelle Nutzung von Häusern beschrieben, bevor mit diesen Daten ein Zusammenhang hergestellt wird. Das Ergebnis lässt sich daher nicht ohne weiteres generalisieren, aber da Mannheim den selben Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen und in etwa den selben Stellenanteil zu Hause hat wie der deutsche Durchschnitt, sollten sie in verhältnismäßig engen Grenzen auf andere Gebiete übertragen werden können.

Laut Statistischem Bundesamt (1992) gibt es in Deutschland rund 700.000 Stellplätze in Altersheimen, Alten- und Pflegeeinrichtungen. Für die ältere Bevölkerung bedeutet dies, dass weniger als 6% der 12 Mio. Menschen über 65 Jahre in einem Haus unterzubringen sind. Häufig wurde dieser kleine Anteil als untergeordnet in der Altenpflege missverstanden, da nahezu 95% offensichtlich ihr Alter in privaten Haushalten ausgeben.

Abb. 1: Es wird jedoch übersehen, dass die Verteilung der stationären Pflege auf die Altersgruppe über 65 Jahre sehr ungleichmäßig ist und zu deutlich höheren Prozentsätzen führt, wenn die Altersbegrenzung nicht auf 65 Jahre, sondern auf 75 oder 80 Jahre festgelegt wird. Wie Abb. 1 verdeutlicht, ist lediglich eine schwindende Mehrheit der unter 75-Jährigen, d. h. O,7% der 65- bis 69-Jährigen und 1,9% der 70- bis 74-Jährigen, zu Hause.

Doch mit zunehmendem Lebensalter steigt der Anteil der Hausbewohner an der gleichaltrigen Bevölkerungsgruppe auf 5,1% der 75-79-Jährigen, 12,3% der 80-84-Jährigen, 23,1% der 85-89-Jährigen, knapp 30% der 90-94-Jährigen und knapp 40% der über 95-Jährigen stark an. Abb. 2: Diese Repräsentation verdeckt jedoch auch die eigentliche Wichtigkeit von Heimen für die Betreuung von älteren Menschen, was sich eindrucksvoll an der Anzahl der älteren Menschen zeigt, die vor ihrem Tode in ein Haus einziehen.

Abb. 2 verweist auf die 1992 in Mannheim gestorbenen über 65-Jährigen und verdeutlicht, welcher Prozentsatz zum Todeszeitpunkt in einem Haus war ("Bickel 1994"). Demnach waren 8,5 Prozent der 65- bis 69-Jährigen in der stationären Pflege und mehr als die Haelfte der ueber 85-Jaehrigen in einem Haushalt.

In der Gesamtzahl der über 65-Jährigen haben 36,7% der erwerbstätigen und 17% der erwerbstätigen Personen am Ende ihres Lebens ein Zuhause gefunden. Werden beide Geschwister zusammengenommen, sind rund 29% der Bevölkerung für einen kürzeren oder längeren Zeitraum auf ambulante Versorgung angewiesen. 2. Bild 3 zeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ein Haus bis zu einem gewissen Lebensalter zu betreten.

Bis zum 75. Lebensjahr sind es nur 5%. Über das 75. Lebensjahr hinaus nimmt das Sicherheitsrisiko - vor allem das der Aufnahme in Pflegeheime - jedoch stark zu und erreicht im 85. Lebensjahr 32%, im 90. Lebensjahr 56% und im 95. Ein Aufenthalt im privaten Haushalt ist im Höchstalter kaum möglich, stationäres Angebot im Haushalt ist jedoch die Norm.

Sie beträgt im Durchschnitt 2,2 Jahre für Einwohner von Pflegeeinrichtungen, die im Lebensalter von mehr als 65 Jahren zugelassen sind und sinkt von 4,4 Jahren bei einem Eintrittsalter zwischen 65 und 69 Jahren auf 1,1 Jahre bei Eintritt im Lebensalter von über neun Jahren ab.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in den Wohn- und Seniorenheimen liegt bei 5,5 Jahren; mit zunehmendem Lebensalter sinkt sie von 10,8 Jahren bei den 65- bis 69-Jährigen auf 2,5 Jahre bei den über 90-Jährigen. Wie aus Tab. 2 ersichtlich ist, haben in Mannheim knapp 50% das erste Jahr des Pflegeheimaufenthalts nicht überlebt.

Demgegenüber starben im ersten Jahr nur 13% der Bewohner des Altenheims - das zeigt ihren völlig anderen Gesundheitszustand im Gegensatz zu den Senioren. 47 % blieben mehr als fünf Jahre im Haus, 10 % sogar mehr als zwölf Jahre. Anhand der Darstellung der allgemeinen Wohnnutzung soll deutlich gemacht werden, dass nicht nur eine unwesentliche Minderheit älterer Menschen von der stationären Pflege abhängig ist.

Stattdessen verbringt nahezu 30% ihre Lebensjahre in Häusern, insbesondere in Altersheimen, wo sich 26% der über 65-Jährigen zum Zeitpunkt ihres Ablebens aufhalten. Welchen Stellenwert haben in diesem Kontext Demenzerkrankungen, deren Häufigkeit und das Risiko, dass neue Krankheiten mit dem Lebensalter stark zunehmen, die in den schweren Stadien der Erkrankung zu einem umfassenden Pflege- und Betreuungsbedarf und auch im Endstadium des Lebens geführt haben, da sie meist unumkehrbar fortschreitend sind und bis zum Tod anhält?

Tab. 3: Häufigkeit von Demenz in Einrichtungen: Tab. 3 beinhaltet die Resultate einiger gross angelegter internationaler Untersuchungen zur Häufigkeit schwerer Demenz in der Station. Schwere Demenz ist ein fortgeschrittenes Stadium der Erkrankung, in dem die Erkrankten nicht mehr in der Lage sind, den Alltag zu bewältigen, sondern ständig betreut und überwacht werden müssen.

Auch wenn Demenzkranke in den nordischen und angloamerikanischen Staaten nicht an leichteren Demenzkrankheiten leiden, ist es offensichtlich, dass die Mehrheit der Patienten in den nordischen und angloamerikanischen Staaten stationäre Einrichtungsmöglichkeiten hat. Die Prävalenzrate in Seniorenheimen schwankt zwischen 17% und 36%; im Durchschnitt ist etwa jeder Vierte an demenzkrank. Im Pflegeheim liegen die Werte zwischen 51% und 72% - im Durchschnitt werden zwei Dritteln als demenziell eingestuft - und alle Altenpflegeeinrichtungen zusammen machen zwischen 35% und 69% aller demenzkranken Mitbürger aus.

Tabelle 4 belegt, dass 43,7% aller pflegebedürftigen älteren Menschen an Altersdemenz leiden. Bei den Bewohnern, die ein Wohn- oder Pflegeheim betreten hatten, betrug der Demenzanteil weniger als 20%, während mehr als 60% der Bewohner des Pflegeheims eine fortgeschrittene Erkrankung aufwiesen.

Mehr als die Haelfte der Fälle entsprachen den Diagnosekriterien fuer die Alzheimer-Krankheit, ein weiteres Drittel war vaskulaer bedingt und weniger als 10% waren auf bestimmte oder unbekannte Ursache zurueckzufuehren. Tab. 4: Die männlichen Bewohner waren stärker von demenziellen Erkrankungen als die weiblichen Bewohner befallen. Bei zwei Dritteln der männlichen Bevölkerung waren es Demenzkranke, bei den weiblichen weniger als 40%.

Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in den Wohn- und Seniorenheimen mit ihrem verhältnismäßig kleinen Anteil an Demenzpatienten fast ausschliesslich weibliche Patienten waren. Betrachtet man nur die Bewohner von Pflegeeinrichtungen, sind die Häufigkeitsquoten von Bewohnerinnen und Einwohnern besser aufeinander abgestimmt. Auch aus Tabelle 4 ist ersichtlich, dass etwa die Hälfe aller Bewohner einer schwierigen Pflege bedürfen - 15,3% in den Wohn- und Pflegeeinrichtungen, 78,2% in den Pflegeeinrichtungen.

Besonders auffällig ist der Zusammenhang zwischen Pflegebedarf und Demenz, denn nicht weniger als 82% aller pflegebedürftigen Menschen waren demenzkrank und 93% der demenzkranken Menschen waren pflegebedürftig. Daraus ergibt sich die Fragestellung, ob die Demenz in gleichem Maße für den Eintritt in die Wohnung zuständig war oder ob sie vielmehr als Begleitkrankheit zu begreifen war oder sich erst nach der Aufnahme in die Wohnung entwickelte.

Sie waren in mehr als der Haelfte aller Faelle fuer die Zulassung in ein Pflegeheim und in 18% der Faelle fuer die Zulassung in ein Altersheim entscheidend. Alle Heimaufnahmen zusammen genommen, waren 43% wegen Demenz und den damit einhergehenden Beschränkungen der Selbstversorgung vonnöten. Das Ergebnis stimmt mit den Ergebnissen von Bergeer et al. (1976) überein, die bereits in den 1970er Jahren bei 49% der Neueintritte in ein Haus in Nordrhein-Westfalen ein hirn-organisches Syndrom diagnostiziert haben und nach wie vor signifikant unter dem von den US-Amerikanern gemeldeten Demenzanteil von 67,4% bei neu aufgenommenen Seniorenheimbewohnern liegen.

Tab. 5: Darüber hinaus zeigt das Ergebnis, dass sich die Demenz vorwiegend außerhalb des Hauses entwickelt hat und zu einer Überweisung geführt hat, nachdem Verwandte oder andere Betreuer vorher für einen kürzeren oder längeren Zeitraum Pflege geleistet hatten. Ein überwiegender Teil der älteren Menschen mit Demenz muss früher oder später in einem Haus aufwachsen.

Auch wenn es pflegebedürftige Verwandte gibt, kommt für viele Menschen im Laufe der Krankheit die Zeit, wenn sie sich entscheiden, den Pflegebedürftigen in ein Pflegeheim zu bringen. Es ist aus US-Studien bekannt, dass zwischen 20% und 30% aller Demenzen innerhalb eines Jahrs in ein Pflegeheim aufgenommen werden (Lieberman & Kramer 1991, Welch et al. 1992) und dass über die ganze Krankheitsdauer drei Viertel aller Patientinnen das ganze Leben im Haus sind.

Nach Erkenntnissen aus Mannheim (Bickel et al. 1993) und München (Haupt & Kurz 1993) wurden fast 30% der Demenzfälle innerhalb eines ganzen Jahrs in die Häuser eingelassen. Dies bedeutet, dass Jahr für Jahr nicht nur ein großer Teil der Demenzfälle in einem Haus landete, sondern auch die pflegebedürftigste und pflegebedürftigste Patientengruppe.

Tabelle 7 Dies ergibt, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, den Rest des Lebens in einem Haus im Verhältnis zu den älteren Menschen ohne Demenz. Vor ihrem Tode waren jedoch 60% aller dementen Patienten in Altersheimen, nur 35% blieben bis zum Ende in Familien.

Demgegenüber wurden nur 10% der Nicht-Demenz-Patienten in Pflegeheimen eingewiesen; 86% nutzten bis zum Ende ihres Lebens keine der ambulanten Betreuungsformen. Tab. 6: Obwohl viele Bewohner von Pflegeheimen in den letzten Dekaden auch an Demenz erkrankt waren, wurde der Anteil der intramuralen Versorgung Anfang der 1980er Jahre auf nur etwa 20% aller Demenzpatienten geschätzt (Cooper & Sosna 1983).

Allerdings zeigen die verfügbaren Ergebnisse, dass diese Zusammenhänge nicht mehr bestehen, es sei denn, zur Zahl der Erkrankungsfälle kommen noch die weniger schweren, so genannten milden Demenzkrankheiten hinzu, die einen weitestgehend eigenständigen Lebensstil ermöglichen. Inzwischen wissen wir, dass in vielen Industrieländern die eine oder andere halbe Zahl aller Demenzpatienten ins Krankenhaus eingeliefert wird.

Auch in Deutschland scheint sich dieser Trend fortzusetzen. Laut den Ergebnissen aus Mannheim werden gegenwärtig etwa 40% der Patientinnen und Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Erkrankung zu Hause und 60% in privaten Haushalten behandelt. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass die Bereitschaft der Verwandten zur Pflege abnimmt, zumal rund 30 Prozent der älteren Menschen überhaupt keine Nachfahren haben, die bei Bedarf Pflege leisten können.

Der anhaltende Anstieg der Lebensdauer wird in den nächsten Jahren sicherlich die absoluten Patientenzahlen steigern, denn Demenz ist eine Krankheit, deren Entwicklungsrisiko mit dem Alter zusammenhängt, deren altersbedingte Häufigkeit in den vergangenen Dekaden nicht abgenommen hat, die noch nicht oder nur in begrenztem Umfang verhindert werden kann und die bis auf wenige Ausnahmefälle zur Zeit nicht mit Erfolg behandelt werden kann.

Die Demenz führt zu einer völligen Pflegebedürftigkeit, aber oft ist niemand in der Familie für die Betreuung verfügbar oder in der Lage, sie zu betreuen, so dass die ambulante Altenpflege zunehmend in Anspruch genommen werden muss. Ambulante Leistungen können mit ihrem heutigen Leistungsspektrum nur einen zusätzlichen Betrag zur Familienpflege beisteuern, und psychiatrische Kliniken haben sich seit Ende der 1970er Jahre nahezu gänzlich aus der Langzeitpflege für ältere Menschen mit chronischen Geisteskrankheiten zurück gezogen.

Damit ist die Pflege im Pflegeheim die Standardpflege für den Demenzpatienten, der keine Verwandten hat oder von Verwandten nicht mehr betreut werden kann. Gegenwärtig gibt es keine Hinweise darauf, dass sich die Gesundheitssituation älterer Menschen in der absehbaren Zeit deutlich verbessert oder der Pflegebedarf sinkt.

In den vergangenen zehn Jahren, in denen die Ambulanz ausgeweitet wurde - nicht zuletzt auch in der Erwartung, den Stationärbereich zu entlasten - konnte ein solcher Rückgang der Nachfrage nicht beobachtet werden. So stieg die Einwohnerzahl in der Mannheimer Innenstadt zwischen 1982 und 1992 deutlich an. Abb. 4: Abb. 5: Abb. 4 und 5 zeigen, dass der Prozentsatz der älteren Menschen in einem Haus vor ihrem Tode in jedem Alter zugenommen hat.

Während 1982 weniger als 20% der über 65-Jährigen am Ende ihres Lebens im Krankenhaus waren (Bickel & Jaeger 1986), waren es 1992 knapp 30%. Die heute hilfsbedürftigen älteren Menschen würden über einen längeren Zeitraum in der ambulanten Pflege bleiben, daher erst in einem späteren Lebensalter in ein Haus kommen und die Häuser daher nur für einen kürzeren Zeitraum nutzen.

Obwohl auch das Durchschnittsalter der Mannheimer Aufnahme in den vergangenen zehn Jahren um mehr als zwei Jahre gestiegen ist, hat sich die Eintrittswahrscheinlichkeit in den verschiedenen Altersklassen keinesfalls verringert, im Gegenteil, sie hat sich leicht vergrößert. Demgegenüber hat sich die Aufenthaltsdauer in Pflegeeinrichtungen in allen Altersklassen um im Durchschnitt fünf Monaten verlängert - mit Ausnahmen der über 90-Jährigen, für die sie gleich ist.

Demenzen sind offenbar die mit großem Abstand häufigsten Ursachen für die Überweisung in ein Heim. Knapp zwei Drittel der Erkrankten müssen sich im Krankheitsverlauf stationär behandeln lassen. Nach unserer Umfrage in Mannheim kann davon ausgegangen werden, dass rund 40 Prozent aller Bewohner und mehr als 60 Prozent aller Bewohner von Pflegeheimen an fortgeschrittener Demenz leiden.

Die Demenz macht mehr als vier Fünftel der pflegebedürftigen Bewohner aus. Außerdem zeigen die Resultate, dass 40% der Demenz-Patienten jetzt innerlich und nur noch 60% in der heimischen Umwelt behandelt werden. Dies steht im Kontrast zu den früheren Einschätzungen, die auf einem deutlich niedrigeren Prozentsatz an wahnsinnigen Bewohnern beruhen.

Allerdings liegen sie immer noch unter den Werten anderer westlicher Industrieländer, die auch zeigen, dass Demenz das größte Gesundheits- und Pflegeproblem im Alter geworden ist. Danach befinden sich jedoch bis zu 300.000 der geschätzten 750.000 Demenzen mit schwerwiegenderen Krankheitsstadien in einer ambulanten Altenpflegeeinrichtung.

Unter den 225.000 freien Plätzen, die jedes Jahr besetzt werden müssen, würden 90.000 aufgrund einer Demenz in den Ruhestand gehen. Das sind 40% der Neuzulassungen und eine Überweisungsquote von 20% pro Jahr unter den 450.000 Stückelungen, die noch an private Haushalte geliefert werden. Wenn man die Prävalenzrate auf der Grundlage demographischer Prognosen extrapoliert, wird die Anzahl der Demenzerkrankungen in den kommenden drei Jahrzehnten voraussichtlich um mehr als 40% steigen, d.h. von heute 750.000 auf mehr als eine Millionen Fälle.

Selbst bei gleichem Anteil an stationären und häuslichen Pflegeleistungen würden mehr als 400.000 Bewohner an Demenz leiden. Es ist jedoch nicht notwendig, zukünftige Weiterentwicklungen anzustreben, um zu dem Schluss zu kommen, dass es im Sinne sowohl der Patientinnen und Patienten als auch der Institutionen und ihres Personals eine dringliche Aufgabenstellung ist, die Gerontopsychiatrie der Heimbewohnerinnen und -bewohner zu optimieren, die Fortbildung des Pflegepersonals besser auf die Bedürfnisse der hohen psychiatrischen Erkrankungsrate in den Häusern abzustimmen und noch größere Anstrengungen zur Bereitstellung einer angemessenen stationären Pflege zu unternehmen.

Prävalenz von Demenzkrankheiten bei institutionalisierten schwedischen alten Menschen. Psychogeriatrie in Nordrhein-Westfalen. Für die Nutzung der stationären Betreuung und Betreuung im hohen Lebensalter. Geisteskrankheiten älterer allgemeiner Krankenhauspatienten: Nutzung von Häusern im hohen Lebensalter. Die Prävalenz psychiatrischer Krankheiten bei Patienten in der Weiterbehandlung unter der Verantwortung geriatrischer Abteilungen. Internationale Zeitschrift für Geriatrische Psychiatrie 4, S. 227-233, Burns, B.J., Wagner, H.R., J.E., J.E., Magaziner, J., Permutt, T., et Landerman L.R. (1993).

Seelische Erkrankungen und gesellschaftliche Isolierung älterer Menschen: eine vergleichende Studie. Prävalenz von Demenzsyndromen bei Personen, die in Alten- und Pflegeheimen in Südschweden leben. Die Personen in der Langzeitpflege: 1 - Prävalenz der Demenz und Grad der Abhängigkeit. Internationale Zeitschrift für Geriatrische Psychiatrie 4, S. 299-304.

Die Prävalenz von Demenz bei einer Stichprobe älterer Norweger. Internationale Zeitschrift für Geriatrische Psychiatrie 8, S. 565-570. Demenz, Depression und Körperbehinderung in einem Londoner Stadtteil: eine Befragung älterer Menschen in und aus dem Wohnbereich und deren Auswirkungen auf zukünftige Entwicklungen. Internationale Zeitschrift für Geriatrische Psychiatrie 8, S. 741-746.

Fakten, die Entscheidungen zur Institutionalisierung älterer Menschen mit Demenz beeinflussen. Verhaltenssymptome bei institutionalisierten älteren Menschen - Beziehung zur Demenz. Internationale Zeitschrift für Geriatrische Psychiatrie 8, S. 843-849. Démence und Bewertung der Arbeitsbelastung älterer Menschen. Die Prävalenz und das Management von Demenz und anderen psychiatrischen Störungen in Pflegeheimen. Wie werden kranke ältere Menschen betreut?

Mehr zum Thema