Durchschnittliche Pflegekosten 2015

Mittlere Pflegekosten 2015

Mittlere Pflegekosten 2015. Auch interessant. 1 durchschnittlicher Eigenanteil in der Pflegestufe 1. Mittlerer Wartungsbedarf (ohne Pflegekosten) ab 1. Januar 2013 / 1.

Januar 2014/. Durchschnittliche Pflegekosten Stufe 1 pro Standort im Märkischen Kreis.

Hoher Aufwand für die Stationärversorgung

Seit 1999 erhebt das statistisches Landesamt in Wiesbaden alle zwei Jahre die Durchschnittskosten für Pflegeheime. Vor kurzem wurden die Werte für die mittleren Kosten der ambulanten Versorgung publiziert. Aus diesen Daten wird klar, dass die Eigenvorsorge bei Pflegebedarf - auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen - immer wichtiger wird.

Gemäß 43 Abs. 1 SGB VIII zahlt die Sozialversicherung für die pflegerischen Ausgaben und die Ausgaben der Sozialfürsorge und für die Leistung der ärztlichen Versorgung für die Krankenversicherten im Pflegefall pauschal. Derzeit belaufen sich die Bezüge auf 1.023 EUR in Betreuungsstufe I (erheblicher Pflegebedarf), 1.279 EUR in Betreuungsstufe II (schwieriger Pflegebedarf) und 1.432 EUR in Betreuungsstufe III (sehr schwieriger Pflegebedarf).

Bei der Bewertung der Wohnkosten in Deutschland zum 15. Dezember 2007 wurde festgestellt, dass pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner im Schnitt 915,00 EUR in Pflegeklasse I, 2.341 EUR in Pflegeklasse II und 2.766 EUR in Pflegeklasse III erhalten haben. Die Kosten für die häusliche Pflege waren in den neuen Ländern, insbesondere in den Ländern Sachsen-Anhalt und Sachsen, am niedrigsten.

Für Pflegebedürftige in Sachsen-Anhalt betrugen die Ausgaben für Betreuung, Übernachtung und Mahlzeiten 2.250 EUR pro Monat, in Sachsen 2.280 EUR pro Monat. Nordrhein-Westfalen und Hamburg sind die teuerste Region Deutschlands mit durchschnittlich 3.131 bzw. 3.040 EUR pro Monat in der Betreuungsstufe III.

Zur Berechnung der Monatskosten werden die mittleren Tageskurse mit dem 30,42-Faktor verrechnet.

Pflegebericht 2018: Pflegequalität in der Praxis

Der Pflegebericht, der in Form eines Buches und als Open Access -Publikation veröffentlicht wird, untersucht alljährlich die relevanten Pflegethemen für Patienten. Das Hauptthema des Jahrs 2018 ist die Sicherung der Langzeitversorgung. Hierzu werden die aktuellen Trends vorbereitet, bewertet und Ausblicke auf die weitere Entwicklung gegeben. In den 15 Fachbeiträgen werden u.a. folgende Aspekte erörtert: die theoretischen Grundlagen, die wissenschaftlichen Voraussetzungen für ein Verständnis von Qualitäts- und Ethikfragen; die Geschichte und Fortentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingen und internationalen Regulierungsansätze zum Qualitätsmanagement; die Sichtweise der Anwender und die Herausforderung bei der Bewertung der Lebens- und Anreiztheorie auf die Entscheidungen der Betreffenden; Auswirkungen von Qualifizierung und Personal auf die Versorgungsqualität; Qualifizierung in der Ambulanz und Stationärversorgung sowie die Erfordernisse eines branchenübergreifenden Zugangs zu Qualitä t.

Der Pflegebericht enthält darüber hinaus Untersuchungen zur Pflegebedarfsentwicklung, zur Nutzung unterschiedlicher Versorgungsformen und zur pflegerischen Infrastruktur.

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