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24 Stunden Pflege

.. Eins-zu-eins-Pflege in den eigenen vier Wänden.

Intensivmedizin - "Persönliche Betreuung ist notwendig".

In einem interdisziplinären Projektteam des Universitätsklinikums Kölns wurde der personelle Bedarf einer intensivmedizinischen Abteilung auf Basis aktueller Hygiene-Richtlinien eruiert. Wir haben mit dem Pflegefachmann des Arbeitskreises, Herrn Dr. med. Werner Barka, über die in der " Deutsche Medizinische Woche " veröffentlichten Resultate gesprochen. Die Pflegezeit für die Patientenbetreuung auf einer internen intensivmedizinischen Station haben wir vor dem Hintergund der Hygienerichtlinie des Robert-Koch-Instituts und der lokalen Hygiene-Kommission errechnet.

Wir haben den ermittelten Zeitaufwand mit dem aktuellen Pflegeschlüssel abgeglichen und die Auswirkungen auf das Personalwesen erörtert. Für die Datenerfassung, die im Frühling 2013 über einen Zeitraum von 3 Monate auf der internen intensivmedizinischen Station des Universitätsklinikums durchgeführt wurde, haben wir 30 Krankenschwestern ausgewählt. Die Quote der qualifizierten Mitarbeiter lag bei 28 prozentual.

Die Gesamtdauer der Durchführung der Hämodialyse bestand zum Beispiel aus den einzelnen Phasen der Handdesinfektion, dem Tragen von Handschuhen, der Anwendung der Blutwäsche und der Handdesinfektion nach dem Aussteigen. Der Gesamtaufwand von einer Krankenschwester pro Patienten und Arbeitsschicht ergibt sich aus der Frequenz der durchgeführten Messungen. In einem weiteren Arbeitsschritt haben wir fünf imaginäre Modell-Patienten einer intensivmedizinischen Station zusammengestellt, um den Personalaufwand anhand der festgelegten Zeitpunkte in der Praxis besser zu errechnen.

Außerdem schrieben wir an die Intensivstation anderer Universitätskliniken und fragten nach dem mittleren Personalbestand - also der Beziehung zwischen Pflegekraft und Patient. Der Rücklauf betrug 28 Prozentpunkte. Die Umfrage zeigte, dass eine Krankenschwester für im Durchschnitt 2,5 intensivmedizinische Pflegebedürftige verantwortlich ist. Zusätzlich wurde eine anonymisierte Fragebogenbefragung unter den Betreuern zu den Bereichen Arbeitsaufwand und Arbeitshygiene durchgeführt, um herauszufinden, wie die Hygienerichtlinie derzeit auf Basis des eigentlichen Personal-Schlüssels gehandhabt wird.

Ein Großteil der Befragten - die Antwortquote lag übrigens bei 50 prozentig - hält die für einen Patient zur Verfügung stehende Zeit für unzureichend. 90 % geben auch in unterschiedlichen Stufen an, dass sie ihre Patientinnen und Patienten aus Zeitgründen nicht bestmöglich betreuen können. Zur bestmöglichen Patientenversorgung unterlassen 80 Prozent der befragten Personen eine Ruhepause, 63 % kürzen die Grundversorgung und 16 % befolgen nicht durchgängig die Hygiene.

Ungefähr die Haelfte der Umfrageteilnehmer halten Hygienemassnahmen fuer notwendig, um die Patientensicherheit zu gewaehrleisten. 97% aller Umfrageteilnehmer nannten Handdesinfektion, 85% Handschuhe, 77% Einzelpflege und 79% gaben an, dass die effektivsten Massnahmen zur Erreichung dieses Ziels die Erstuntersuchung bei der Patientenaufnahme seien.

Weniger als zehn Prozentpunkte wurden auf diese Aktionen verwiesen. Die Modellberechnung von fünf imaginären Intensivpflegepatienten ergab, dass eine Krankenschwester pro Schichtdauer von 7 Std. und 30 Min. plus 30 Min. Pausen nur einen einzigen Patient ausreichend behandeln kann. Bei den anderen vier Fiktivpatienten übersteigen die Musterzeiten die Regelarbeitszeit.

Auf der Intensivstation ist es selbstverständlich geworden, dass nicht genügend Zeit für eine optimierte Versorgung der Patienten zur Verfügung steht und dieses Manko ansonsten ausgeglichen wird - zum Beispiel durch den Verzicht der Mitabeiter. Das entspricht auch den Resultaten des Pflege-Thermometers 2012 des Bundesinstituts für Berufliche Aufbauforschung.

Eine Einschränkung unserer Analyseergebnisse ist jedoch, dass die ermittelte Pflegezeit nur als Beispiel für eine interne intensivmedizinische Station erfasst wurde. Das ist aber nur möglich, wenn ausreichend Pflegekräfte zur Verfuegung stehen. Nach unserer Auswertung müssen wir davon ausgehen, dass auf der intensivmedizinischen Station eine Einzelpflege vonnöten ist. Nein, das können wir nicht, weil wir keine zusätzlichen Betreuer mitfinanzieren.

Inzwischen ist es uns oft gelungen, für Patientinnen und Patienten, die mit einem Assist-System versorgt werden müssen, einen individuellen Pflegeschlüssel zu garantieren. Es stellt sich die Aufgabe der Gesellschaften, sich der Problematik zu stellen, ob sie gewillt sind, noch mehr für das Gesundheitswesen auszugeben und damit den Personalbestand im Pflegesektor zu erhöhen. Derzeit werden vom G-BA verbesserte Pflegeschlüssel verordnet, zum Beispiel in der Neugeborenenheilkunde.

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