Expertenstandards Pflege

Fachkundige Standardpflege

Durch E-Learning Kurse werden alle gängigen Expertenstandards in der Pflege, wie Dekubitusprophylaxe oder Entlassungsmanagement, erfolgreich umgesetzt. Zurzeit wird die Umsetzung des Expertenstandards "Beziehungsmanagement in der Versorgung von Menschen mit Demenz" diskutiert. Entwickelt und veröffentlicht werden die nationalen Expertenstandards vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Weiterbildungsreihe zu Expertenstandards in der Pflege. Das übergeordnete Ziel des DNQP ist es, die Qualität der Versorgung auf der Grundlage praktischer und fachlicher Standards in allen Versorgungsbereichen zu fördern.

Fachliche Standards in der Pflege

Zur spürbaren Verbesserung der Versorgungsqualität von Einrichtungen für Pflegebedürftige sollen neben den internen pflegerischen Standards auch die evidenzbasierten Qualitätssicherungsinstrumente von Pflegefachleuten und ein Einvernehmen innerhalb der Fachgruppe in die pflegerische Praxis integriert werden. Sie werden als Expertenstandards in der Pflege angesehen. Bislang wurden sieben Expertenstandards vom Nationalen Netz für Qualitätsmanagement in der Pflege (DNQP) in Zusammenarbeit mit dem Rat für Pflege und mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums erstellt.

Im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes wurde die Erarbeitung und Fortschreibung von Expertenstandards den Vertragspartnern gemäß 113 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Nr. 1 SGB II, d.h. den Beauftragten der Krankenkassen und Pflegeinstitutionen, überlassen. In einem zweiphasigen Prozess findet die Erarbeitung eines Expertenstandards statt. In einem ersten Arbeitsgang wird von einer Gruppe von Experten ein Experten-Standard entwickelt. In einem zweiten Arbeitsgang wird dann der entwickelte Experten-Standard getestet.

Er wird nach der erfolgreichen Umsetzung des Expertenstandards im Bundesgesetzblatt publiziert und ist damit für alle Krankenkassen und deren Vereinigungen sowie für anerkannte Einrichtungen der Pflege bindend. Bereits Ende 2016 wurde die Prüfung des bereits 2014 erarbeiteten Expertenstandards "Erhaltung und Pflegemobilität " beendet. Die Tests haben gezeigt, dass der Sachverständigenstandard praxistauglich ist und mit vertretbarem Einsatz umgesetzt werden kann.

Es zeigte sich, dass die EinfÃ??hrung des Expertenstandards sich positiv auf pflegebedÃ?rftige Patienten auswirkt.

Fachkritik | Wartung mit Konzeption

Welche sind Expertenstandards? Der Begriff "Expertenstandards" steht im Gegensatz zu den Stösser-Standards oder den von Institutionen und Pflegedienststellen selbst erstellten Pflegeleitfäden für die theoretische Konstruktion des Netzwerks für Evidenz-basierte Pflege. Eine Expertennorm ist eine Leitlinie, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft für den Umgang mit bestimmten Aufgabenbereichen entwickelt wurde.

Liegen keine Untersuchungsergebnisse vor, aus denen sich in der praktischen Anwendung eine eindeutige Handlungsempfehlung ableiten lässt, wird die Lösung des Problems dem Pflegepersonal in der praktischen Anwendung übertragen. Meiner Meinung nach gewährleisten die Expertenstandards in ihrer jetzigen Fassung einen verantwortungslosen Bürokratismus in der Pflege, dessen Kosten in keinem angemessenen Verhältnis zur Leistung stehen.

In der Pflege ist der kritische und kritische Umgang mit allem, was von "oben" kommt, ein ganz besonderes Ereignis. Ansonsten lässt sich nicht erklären, warum alle Fachpresse und Fachleute zunächst auf diese Normen, wie das Amen in der Gemeinde, ansprachen. Erst in der Realität haben viele Menschen den Verstand verloren.

Ich wäre sehr überrascht, wenn dieser Bericht die nötigen Impulse für eine fruchtbare, kritisch geführte Diskussion auf wissenschaftlicher Ebene geben würde. Ein Hauptproblem, das ich in der Krankenpflege erkenne, ist der Mangel an Kritikerfähigkeit. Genauso wie der kritisch Betroffene als Störer erfahren und mit Ablehnung bestraft wird, wird eine kritisch Krankenschwester ausgemobbt und jeder, der sich nicht an die vorhandene Konformität halten will, ignoriert, geht man auch auf Kritik zu angeblich wissenschaftlich fundierten Texten ein.

Es ist wirklich sehr neugierig, ob dieser Artikel in der Fachzeitschrift "Pflege" die überfällige Debatte bringt, so dass am Ende das Fachthema Normen wirklich von neuem beschlossen werden kann. Andernfalls bestimmt die Praktik, wie mit diesen Normen umzugehen ist. Das liegt daran, dass die Pflegestation ganz andere Schwierigkeiten hat als die richtige Umsetzung von Expertenstandards.

Auch die bestrebten Pflegedienste werden bis zum 10. Lebensjahr anerkannt haben, dass es sowieso egal ist, ob die vermeintlichen naturwissenschaftlichen Richtlinien berücksichtigt werden oder nicht. Seht man, was in den Häusern meist vor sich geht, was dort zählt und unbedeutend ist, dann kann man diese Normen schon heute als tot beschreiben. 08.01.2008 - BZ-Bericht - unter anderem mit Kritik eines Krankenpflegewissenschaftlers zum Unfug der Bewertungsskalen des Deku-Risikos.

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