Fallbeispiele Altenpflege Demenz

Fallstudien Demenzpflege für ältere Menschen

ernsthafte Demenzkranke, in stationären Altenpflegeheimen. 3 Fallstudien und ein Lösungsvorschlag. Wohnraum und Demenz: Altenheime sind nicht die einzige Lösung. Persönliche Erfahrungen im Umgang mit Demenz und Biographiearbeit, um "Psychologie" für die Altenpflege präzise und überschaubar darzustellen.


24 Stunden Pflege

Typische Konstruktionen: Grundsätze und Forschungspraktiken

Das Ordnen und Umordnen von Erscheinungen in der Empirie zu Arten und einer sie umgebenden Typenlehre ist in der Praxis meist eine - schöpferische - Aufwendung. Anders als die alltägliche Typisierung erfordert die wissenschaftliche, systematische Typisierung eindeutige Definition von Arten, die kohärent vom Erfahrungsphänomen abgrenzen ( "ohne es auf kontext-isolierte Eigenschaften zu reduzieren").

Nichtsdestotrotz sind Arten nicht das Ziel einer Empirie, sondern eine Stufe oder ein Etappenziel zu einer Theorie. Die in diesem Sammelband gesammelten Beiträge spiegeln die allgemeinen Grundsätze der Typologie wider und stellen Auszüge aus umfangreicheren Erfahrungsberichten vor. Dies ermöglicht es dem Betrachter, verschiedene Phasen der Typisierung und typologische Konstrukte sowie verschiedene Auszüge aus Überlegungen zum Verhältnis von Theorie und Empirie zu verfolgen.

Prof. Dr. Ronald Hitzler betreibt Forschung zum Thema "Modernisierung als Handlungsproblem" an der TU Dortmund.

Auseinandersetzung mit dem herausfordernden Benehmen von Menschen mit Demenz

Eine große Aufgabe für die Versorgung und Behandlung von Menschen mit Demenz stellt das dementsprechend spezifische Benehmen dar. Häufig verunsichert man sich, wie man auf schwieriges Benehmen wie Agitation, Aggression, Furcht, distanziertes Benehmen, Verleugnung, Wahnvorstellung, Weinen und Geschrei richtig reagiert. Diese fundierten Grundkenntnisse erhöhen die Handlungsfähigkeit und führen zu mehr Versorgungssicherheit.

Die VERDE-Schulung dient der Vermittlung von Grundkenntnissen für Menschen mit bisher wenig technischen Kenntnissen: Der Lehrgang ist als Verbindungsmodul zur DEA-Schulung geeignet.

Sachinformationen

Hinsichtlich der Fragestellung, wie Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im hohen Lebensalter gefördert und betreut werden wollen, wird oft davon ausgegangen, dass ihre Belange und Sehnsüchte vor allem durch die Herkunftskultur z. B. durch Tradition, größere familiäre Orientierung und Religion bestimmt werden. Bei der Betreuung von älteren Zuwanderern ist daher ein Überdenken der Angebote und ggf. der bestehenden Altenpflege erforderlich (siehe Handzettel in der Bibliographie).

Dieser Baustein nimmt daher einige Punkte auf, die in der gegenwärtigen Diskussion um die kulturell sensible Betreuung und die multikulturelle Erschließung der Altenpflege erörtert werden. Es können auch im Privatleben, in der Umgebung, unter Freunden oder Bekannten Zustände entstehen, in denen ältere Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund sozialer Hilfe bedürfen. Senioren mit Zuwanderungsgeschichte haben viele verschiedene Ansprüche und Sehnsüchte, so wie sie im Fall einer Abhängigkeit betreut werden mochten.

Wie vielfältig ältere Zuwanderer sind, lässt sich nicht nur an ihrer eventuellen Mitgliedschaft in einer Volks- und/oder Religionsgemeinschaft ablesen, sondern auch daran, wie sie diese Mitgliedschaft gestalten können. Damit die Selbstbestimmung der älteren Menschen gewährleistet ist, ist es wichtig zu bedenken, dass die Unternehmenskultur nicht starr ist, sondern einem regelmässigen Wechsel unterworfen ist.

Darüber hinaus wirken sich auch andere Einflussfaktoren auf die Bedürfnisse von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus, wie sie im hohen Lebensalter betreut werden möchten: ihre eigene Sozialisierung, das Umfeld, zu dem sie sich gehören, wirtschaftliche Gesichtspunkte, aber auch Gender-Konzepte, die Generationenbeziehungen in der eigenen Familie uvm. Der Baustein macht somit für einen persönlichen und situationsabhängigen Umgang mit den Anforderungen von älteren Menschen mit Migrationshistorie sensibilisierbar.

In dieser Lehreinheit werden drei unterschiedliche imaginäre, aber realistische Aktionsbeispiele verwendet, in denen die Betreuung Älterer angesprochen wird: die Auseinandersetzung mit einem Nächsten ( "Material 1"), eine Pflegesituation in einem Altenheim ("Material 2") und die Gestaltung einer Beerdigung ("Material 3"). Es wird auch ein Hinweis für die Gesprächsführung mit einer alten Frau verwendet (Material 4).

Mit offen gestalteten Fragestellungen, die narrative Reize erzeugen, hilft der Ratgeber den Teilnehmern, ihr eigenes Sprechen zu führen. Werner Schiffauers Textauszug (Material 5) reflektiert eingehend das Kulturverständnis und fördert den Transfer von theoretischen Argumenten in Vorbildern. Zur Erleichterung des Lesens des Textauszugs wird eine Arbeitsaufgabe mit Textfragen verwendet.

Zur Verdeutlichung von Fachbegriffen kann ein Lexikon verwendet werden (Material 6). Im: Forums socialarbeit + gesund 2: 6-10. Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte: Romelspacher, Birgit (2008): Betreuung in einem interkulturellen Milieu. Zu: Romelspacher, B./Kollak, I. (Hrsg.): Intercultural perspectives for social and health care. Missbrauch, S. 197-216 Berliner Senat für Zuwanderung und Eingliederung ( (2014): Intercultural geriatric care in Berlin.

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