Familienpflegerin

Kinderkrankenschwester

Die Haus- und Familienkrankenschwester ist ein anerkannter Beruf im sozialen Bereich, zu dem auch die Pflege von Haushalten gehört. Die Familienbetreuer sind Experten in Fragen des praktischen Alltags. Berufsausbildung zur staatlich anerkannten Familienkrankenschwester. Weshalb haben Sie sich für eine Ausbildung zur Familienkrankenschwester im Ev. Bildungszentrum Hesselberg entschieden?

Pflegehilfe für Senioren

Der Familienpfleger unterstützt Familien in Notsituationen, unabhängig von Konfession, Ideologie oder sozialer Stellung.

Familienbetreuung: Einsichten, Hintergrund, Erlebnisse

Und ich fragte Sie, ob Sie etwas über meinen eigentlichen Berufsstand wissen wollen: Familienfürsorge. Obwohl ich seit vielen Jahren nicht mehr als Familienkrankenschwester gearbeitet habe, habe ich eine Menge Erfahrungen, die ich gern mit Ihnen teilte. Familienfürsorge gibt es schon seit dem Hochmittelalter.

Die familiäre Pflege, wie wir sie heute wissen, war damals noch nicht nötig. Da waren immer Angehörige, die sich einmischten, wenn die Mama vermisst wurde. Dies ist heute nicht mehr zwangsläufig garantiert, deshalb gibt es Familienbetreuer. Mit dem Dorfhelfer erscheint eine spezielle Art der Familienbetreuer. Dieser Mensch ist besonders geschult, um zu unterstützen, wenn eine auf einem Bauernhof lebende Frau versagt.

Natürlich auch die Familienbetreuung, die über soziale Dienste erfolgt. Präsentationen von Unternehmen, die Pflegematerialien anboten, eine Einweisung in die Pflegepraxis (Führung von Unterlagen, Planung eines Auftrages mit Zielsetzung) und vieles mehr. Aber ich war vorher noch kein Friseur, sondern habe die Lehre als Hotelmanagerin aufgegeben, um in die Familienbetreuung zu gehen.

Anwendungsbereiche der Familienfürsorge, die ich zum größten Teil selbst erlebt habe, sind: Da gab es Vater, die mich überrascht haben, weil sie alles wußten (Kinderkleidergrößen, Lieblingsspeisen usw.) und andere, die mich schockierten. "Von dem einen kam leicht ein Vorwurf und der andere sagte: "Ich weiss nicht, wo meine Ehefrau den Sauger hinstellt".

Meine kürzeste Aufgabe hat drei Tage gedauert und meine längste etwa sechs Monaten. Ich habe mich mit einigen meiner Freunde angefreundet und der Umgang hielt viele Jahre an und existiert bis heute. Kurz nachdem ich sie auf einer Mission mit einem Kollegen getroffen hatte, sah ich, wie sich die beiden Mütter von ihrer krebskranken Frau verabschiedeten.

Wie mir meine Eltern erzählten, hatte ihre Eltern ihren eigenen Mann geschlagen und ihn in ein Bücherregal gestoßen und kleine Jungen über den Tot sprechen hören: "Was ist los mit deiner Mami? So viele unterschiedliche Familien-Netzwerke, so viele unterschiedliche Lebensentwürfe, so viele unterschiedliche Familienmitglieder! Wie ein Unikat ist jede einzelne Person, ein Herzstück, um das sich alles dreht. Alles andere ist nur eine Frage der Zeit.

An der Türe begrüßte mich die Mama, ihre großen, zerrissenen Blicke haben mich fixiert. Sie hat mir und meinem Chef einen Sitzplatz auf dem gehäkelten Sofabett angeboten, um sich auf den vor uns liegenden Boden zu setzen. Auf dem anderen, etwas schmutzigen Sofabett sass der Mann und blieb still, während die Mama mich unterwies.

Ein Lächeln, denn ich weiß noch, welche Lage es war, die mir - junge, unerfahrene Familienkrankenschwester - sagte: "Baby, es kommen noch viele neue Dinge auf dich zu": Sie schaute ihren Mann an, erhob den kleinen Jungen mit der bunt gestreiften Strumpfhose ins Angesicht und schrie in der Mitte der Salzlampe Kristall-Pendel-Meditationsatmosphäre: "Dann wußte ich: die Vorstellung, daß ich irgendwohin marschieren, den schönen Angehörigen ein wenig helfen und wieder gehen könnte - ich könnte sie eingraben.

Ich habe viel von dieser Gastfamilie gelernt. Dabei erfuhr ich, dass der Kontakt mit Geisteskranken sehr schwer sein kann (okay, das hätte ich nach meiner Familienanamnese wissen können, aber dann hatte ich keine Ahnung, dass die "Eigenheiten" meiner Mütter einen eigenen Name nach dem ICD10 haben). Nach einigen Dienstwochen ruft die Frau meinen Betriebsleiter an und sagt: "Es macht mir nichts aus, dass ihr Mitarbeiter eine Beziehung zu meinem Mann hat - ich bin offen dafür.

Sie hat schwerwiegende mentale Störungen. Im Familienkreis habe ich gelernt, dass man ohne Staubsaugerleitungen auskommt (!) und 150 qm alte Gebäudeböden aufräumen kann. Am Abend hat der superliebende und ideell begabte Papa in der Brause ein Kuhkostüm mit Textilfarbe gefärbt. Am Morgen begrüsste ich das getarnte Mädel mit: "Hey, du bist eine großartige Katze, du hast ja auch ein echtes Unkraut!

"Hinter ihm steht der in Panik und Gestik winkende Vater." "Ich habe gelernt, dass es in der Literatur viele verschiedene Facetten der Leidenschaft gibt und dass ein Buch nie nach seiner Hülle beurteilt werden sollte." Ich hätte es wirklich geliebt, wenn mein Papa sich nach der Arbeit mit Textilfarben in den Dusch- und Schminkläden um mich gekümmert hätte.

Da gibt es so viele unterschiedliche Gastfamilien - jede ist ein Einzelner. Selbstverständlich habe ich auch traumatisierten Schülern begegnet. Für einige meiner Schüler habe ich es gleich beim Briefing herausgefunden: Eines Nachmittags bei der gewohnten Teambesprechung am Mittwoch Nachmittag gab mir mein Kollege eine Gastfamilie. "Sie hatte eine psychotische Anfälle." Sie ist jetzt in der Irrenanstalt.

Die 10-Jährige hat erst seit zwei Wochen im wahrsten Sinne des Wortes unter dem Schreibtisch Platz genommen. Der Kollege hatte mit Liebe, aber ohne Erfolg versuchte, das Mädel unter dem Küchentisch herauszulocken. Ein sehr zuvorkommender Mann, der immer sehr beschäftigt war (Geschäftsmann-Klischee auf den ersten Blick), hat sich mir geöffnet, wir haben uns unterhalten, er hat mich herumgeführt.

Zuerst haben wir nicht über die Dame geredet. Die Kleine sass unter dem Esstisch. Ich habe die Leitung des Vaters übernommen. Die Kleine ist unter dem Spieltisch geblieben. An dem ersten Tag war das Mädel unter dem Spieltisch herausgekommen und hatte ein paar Wörter mit mir geredet. In den folgenden Tagen wagt er sich behutsam zurück in sein Privatleben.

Mir wurde bekannt, dass die Frau unter dem Borderline-Syndrom leidet und tatsächlich einen gewalttätigen Angriff hatte, weshalb sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dann habe ich zufällig gefragt, ob dem Mädel eine Tuchpuppe fehlt, aber sein jüngerer Sohn sagte, dass er überhaupt keine Tuchpuppen besitze. Am Abend kam ich schließlich zum Papa und er liess sich die Doll vorführen.

Er sagte leise: "Es besteht der begründete Verdacht, dass meine Ehefrau als Kinder zu Hause misshandelt wurde, das kommt allmählich auf. Er fühlte sich weit weg von seiner Ehefrau und wunderte sich, wie er sie nach diesem Ereignis jemals wiederfinden würde. lch hatte das Gefühl, die Hochzeit sei vorbei.

Sie durfte am Wochenende nach Haus gehen. Der Gastgeber hat mich am Montagabend nach dem ersten dieser beiden Wochenende mit einem dünnen Grinsen begrüßt: "Hallo Mrs. P., mögen Sie Konfitüre? "Es ist nett, wenn deine Ehefrau etwas so Gewöhnliches wie Konfitüre macht...." Ich habe etwas Hilfloses versucht. Am Ende meines Auftrages habe ich meine Mama kennengelernt.

Kaum war die Mama weg, war sie wieder sehr an mir interessiert. Die Beziehung von der für das Kind so vorteilhaften Vertrautheit in die Ferne zu verlagern, damit das Kind am Ende des Auftrages den Weg zurück in seinen (emotionalen) Lebensalltag finden konnte, fing ich an. Sie sollte gefeuert werden, aber das war nicht möglich.

Er hat das Gebäude verkauft und eine Nachbarwohnung gekauft, wo er mit den Nachkommen einzogen. Vor dem Ende des Auftrags traf ich seine neue Lebensgefährtin, die er irgendwann in seinem Arbeitsumfeld wiedergefunden hatte. Ich habe vor einiger Zeit auf der Suche nach dem Mädel, das ich so lieb gewonnen und gefunden habe, auf meiner Facebook-Seite gesucht.

Jetzt eine wunderschöne Dame, sah sie mit einem Lächeln in die Fotokamera, aber mit tiefem und ernstem Blick. Aus einer fünfköpfigen Schönstattfamilie, deren Mama ihre 3-wöchige Behandlung um eine ganze Weile verlängert hat und nicht mehr zu ihrem pathologisch selbstliebenden Mann nach Haus gehen wollte, der mir jeden Tag für Stunden von all seinen Heldentätigkeiten erzählt hat, während ich mich um die Betreuung der Waisenkinder und die Führung des Haushalts bemühte.

Bei der Operation fragte mich sein zweitgeborenes Kind nach der Rufnummer des Kinderschutzbunds und ich hörte, dass er die beiden sofort nach meiner Abreise verprügelt hatte. Die Sozialpädagogische Familie hat bereits eine Frau von der SSFH entsandt, mit der ich zusammengearbeitet habe. Etwas anderes hätte die Nachkommen mitgenommen. Nach acht Schwangerschaftswochen kam die Frau aus der Heilung, sie war sehr weit weg von ihrem Mann und liess sich von ihm nicht einmal in die Arme schließen.

Ich habe mich an diesem Tag von der ganzen Schönstattfamilie verabschiedet und sie nie wieder gesehen. Zu ertragen, zu unterstützen, neue Wege zu gehen und akzeptiert zu werden. Es war sehr nett, für eine Gastfamilie zu arbeiten, deren Ältester unter starkem autistischen Herzschlag erkrankte. Alle haben gelitten. An einem gewissen Punkt sagte die Mama zu ihrem Mann: "Sehen Sie, wir machen uns ständig Gedanken, dass der Kleine beschädigt ist, weil sich alles um den Großen herum bewegt.

Doch was für eine großartige Person ist unsere Familienkrankenschwester - und sie hat etwas ähnliches miterlebt. "Meine Hilfe war mir nicht sonderlich bemerkenswert, aber offenbar hat sie ihnen geholfen, denn der Papa - ein sehr netter, gebildet und auffallend stolz wirkender Mann aus der maurischen Kultur - ist am Ende meines Auftrages ausgegangen und hat mir eine Anlage gekauft.

Das sind sehr tiefgehende Einsichten, die man bekommt, wenn man sich um ausländische Gastfamilien kümmert. Jede Familiennetzwerke ist einmalig und man kann alle Menschen rasch akzeptieren. Der unwillkürliche Gebrauch muss mit vorsichtiger Entfernung gemischt werden. Der Versuch, die Vorteile der familiären Pflege zu nutzen, ist unangenehm. Früher hatte ich eine Aufgabe in einer Gastfamilie, die durch eine bevorstehende Plazenta-Abtrennung angezeigt wurde.

Jeden Tag ging die schwangere Frau mit ihrer sehr fröhlichen und fröhlichen Mama einkaufen. Einmal habe ich einen Kollegen abgelöst, der von acht auf vier Arbeitsstunden umgestellt wurde. Innerhalb von vier Arbeitsstunden machte ich das ganze Heim sauber, machte drei unterschiedliche Mahlzeiten (weil die meisten von ihnen nicht das selbe waren.

Bei uns hat jeder sein eigenes Essen bekommen), gebügelt und die Fenster geputzt. Danach bin ich mit einer dichten Schweißtropfen auf der Nase nach Haus gefahren und war glücklich, der an Krebs erkrankten Frau trotz der reduzierten Stundenzahl alles anbieten zu können. In einem der beiden Becken hätte ich keinen Abfalleimer entleert und die Mama war sehr verärgert darüber.

Und als ich wieder sehr wütend wurde, sagte sie: "Das passiert immer wieder in Krebspatientenfamilien. Und das Überangebot aller Familienangehörigen. Ein Kollege sagte mir, wie eine Frau bei ihrer ersten Einlieferung ins Haus sagte: "Moment mal, ich muss der Putzfrau nur erzählen, was sie zu tun hat!

Zahlreiche Familienbetreuer sind einfühlsam, sachkundig und eine große Stütze. Es war aber immer ärgerlich zu sagen, dass man nicht da ist, um etwas zu tun, was die ganze Familie selbst nicht aus Trost tun will. Ich werde euch im folgenden Beitrag erzählen, wie es dazu kam, dass ich diesen Job endlich aufgegeben habe - wenn ihr noch einen wollt, dann heißt das.

Falls Sie sich für die Pflege der Familie oder meine Erzählungen interessieren, dann fragen Sie mich etwas darüber. Oh: Weinibald hat jetzt das Gymnasium abgeschlossen und ist ein sehr liebenswürdiger, schöner Mann geworden, dessen Eheleben mit seiner Frau unglücklicherweise sehr mühsam wurde.

Auch bei der Frau gibt es das Borderline-Syndrom, wie sich Jahre später herausgestellt hat - und das kann eine Kinderzeit "etwas anstrengend" machen.

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