Freiberuflich als Krankenschwester Arbeiten

Arbeit als freiberufliche Krankenschwester

sind in die streng hierarchischen Arbeitsabläufe der Klinik integriert. als freiberuflicher Pflegefachmann meist etwas teurer als ein Zeitarbeiter. Dadurch kann der Arbeitszeitplan (Servicevertrag) jederzeit beendet werden. Kann ich auch als freiberufliche Krankenschwester arbeiten? Weshalb arbeiten wir, die Unterzeichner (und alle anderen) freiberuflich?

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Krankenschwester der IHK kann nicht selbstständig im Krankenhaus arbeiten: LVS Hessische Krankenkasse 07-07-2016

Arbeitet eine Krankenschwester stundenweise auf einer IMC-Station, ist sie unweigerlich in die strikt hierarchischen Arbeitsprozesse der Praxis integriert. Übernimmt sie darüber hinaus kein ökonomisches Wagnis, muss sie als Arbeitnehmer und nicht als Selbständiger eingestuft werden (LSG Hessisches Landesgericht, Entscheidung vom 07.07.2016 - LG 8 K 297/15).

Das Fallbeispiel: Die Beteiligten bestreiten, ob die beschwerdeführende Krankenschwester als erwerbstätig oder selbstständig einzustufen ist. Der gelernte Krankenpfleger und Fachkrankenpfleger für Intensivmedizin und Narkose arbeitete im April 2012 in einer neurologischen Spezialklinik in D-Stadt. Basis war ein Entgeltvertrag für freie Pflege (IMC, Abteilung C3) mit einem Stundensatz von 39,00 Euro (mit unterschiedlichen Tarifen z.B. für Bereitschaftsdienst).

Darüber hinaus wurden die täglichen Kosten, Reisekosten und die Bereitstellung der Unterbringung durch die Praxis abgestimmt. Der Auftrag wurde von einer Maklerfirma ausgehandelt. Ihre Allgemeinen Bedingungen sahen vor, dass der "Auftragnehmer" - das staatliche Gesundheits- und Pflegepersonal - "selbständig und eigenverantwortlich" für den betreffenden Kunden arbeitet. Der Krankenschwester bat um einen Statusbericht.

Seitdem ist sie für mehrere Kunden da. In der Intensivmedizin oder Anästhesiologie arbeitet sie "nach den Angaben der Klinik", jedoch ohne Angaben zu Unterbrechungen oder Endezeiten. Es wurden die Randbedingungen für ihre Aktivitäten klargestellt. Im Zuge ihrer Einbindung in die operative Ablauforganisation der Praxis unterlag die Krankenschwester deren Anweisungen.

Andererseits gab es keine signifikanten Hinweise (insbesondere die Annahme eines ökonomischen Risikos), die eine eigenständige Geschäftstätigkeit unterstützen würden. Bereits baulich ist die Arbeit einer Krankenschwester in einem Spital mit der für ein Beschäftigungsverhältnis charakteristischen Integration in die betriebseigene Arbeitsgestaltung verknüpft. Für die Betreuung der Patientinnen und Patienten sorgen die Ärztinnen und Ärzte der Klinik. Die Ärztin oder der Arzt im Spital ist ein typisches medizinisches Berufsbild, das sich durch eine Hierarchie in der juristischen Tradition und der allgemeinen gesellschaftlichen Sichtweise auszeichnet.

Für die Organisations- und Ausbildungsstruktur des Klinikums war die Hierarchiestruktur ( "Medical Management Reservation" gemäß 107 Abs. 1 Nr. 2 SSG V) entscheidend. Der gesamte fachärztliche Ablauf und die im Spital geleisteten Dienste wären von einem Arzt zu kontrollieren (vgl. dazu die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 24. Mai 2009 - B3, S. 14/07 R) und würden für jede Einzelbehandlung, die nach einem medizinischen Behandlungskonzept durchzuführen wäre, unter permanenter fachärztlicher Aufsicht stehen.

Der Kläger wurde in diese hierarchische Gliederung während der Zeit ihrer Aktivität auf Abteilung 3 im Hause der eingeladenen Personen zu 1) integriert. Überzeugend für die VSG ist der Unterricht der Krankenschwester, eine Einweisung oder Steuerung ihrer Aktivität fand eigentlich kaum statt. Selbst wenn der Krankenschwester aufgrund ihrer Berufsausbildung, ihrer Erfahrungen oder einfach wegen des Fehlens ausreichenden medizinischen Personals, das sie während ihrer Arbeit in der Praxis angegeben hatte, mehr Freiraum bei der Organisation ihrer Pflegeaufgaben zugestanden wurde, war sie dennoch der Fachkompetenz der betreuenden Ärztinnen und des Pflegedienstes unterworfen.

Die Präsentation der Krankenschwester über die Arbeitsprozesse auf Abteilung 3 bei der Anhörung zeigte außerdem ihre Integration in die von der Praxis vorgeschriebenen Arbeitsprozesse und Unterrichtsstränge. Aus Senatssicht wäre es undenkbar, auf einer solchen Abteilung zu arbeiten, ohne dass die Krankenschwester von Anweisungen abhängig und in die Arbeitswelt des Spitals integriert wäre.

Für die VSG ist es undenkbar, dass der Kläger dies ungeachtet der professionellen Vorgaben der betreuenden Krankenhausärzte und der Pflegedienstleitungen auslegen konnte. Auch für den Bundesrat ist klar, dass die Krankenschwester in die Arbeitsgestaltung des IMA während ihrer Arbeit für die Praxis miteinbezogen war.

In Anbetracht der aus den genannten GrÃ?nden sehr stark hierarchieorientierten ArbeitsablÃ?ufe in einem Spital ist die Integration aller dort tÃ?tigen PflegekrÃ?fte in die Ablauforganisation der Praxis bzw. der Einzelstationen aus medizin- oder haftungsrechtlichen GrÃ?nden unabdingbar. Auch sie war integriert worden, weil sie sich auf die Benutzung der von der Praxis zur Verfügung gestellte Räume, medizinische Geräte und Arbeitsgeräte beziehen musste.

Für die streitige Arbeit bekam die Krankenschwester eine Entschädigung nach festen Stundentarifen in konkreten, abgestimmten Schichten. Um keine Unsicherheiten über den Erfolg des Einsatzes der Schwestern zu haben, wurden die Arbeitszeiten so festgelegt, dass sie vor allem keine leistungsbezogene Entlohnung erhalte. Bemerkung: Der Bestreben der Klinikleitung, die Arbeitsleistung kostengünstig in die Selbstständigkeit zu verlagern, ist in diesem Falle fehlgeschlagen.

Schon früh hatten die Betroffenen einen "Testballon" geklettert, um von einem Gericht prüfen zu lassen, ob es Möglichkeiten gibt, eine Krankenschwester in der Praxis freiberuflich arbeiten zu lassen. in der Praxis. Der Arbeitsablauf auf einer IMC-Station mit seinen festgelegten Abläufen und der strikten Einhaltung der ärztlichen Weisungen macht es für eine Krankenschwester schwierig, selbstständig zu arbeiten.

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