Ganztagespflege

Pflegehilfen aus Osteuropa schaffen Freiräume

Viele alte, kranke oder behinderte Menschen genießen in ihrer Familie eine komfortable Ganztagspflege. Gut so, denn für drei Millionen Pflegebedürftige in Deutschland gibt es bei Weitem nicht genug Heimplätze. Drei Viertel dieser Menschen werden zu Hause betreut. Die Kehrseite: Pflegende Angehörige klagen über physische und psychische Beschwerden. Wissenschaftlich fundierte Untersuchungen belegen, dass das nicht bloßes Gejammer ist.

Familiäre Pflege betrifft Millionen Menschen

Pflege zu Hause

Mehr als vier Millionen Menschen leisten bei uns private Pflegedienste. Auch wenn die echte Pflegezeit üblicherweise „nur“ drei bis sechs Stunden täglich beträgt, sind Aufsicht und Anleitung praktisch nicht nur im Einzelfall rund um die Uhr erforderlich. Durch die Ganztagspflege erlebt jeder zweite Pflegende regelmäßig die Unterbrechung des zur Regeneration wichtigen Nachtschlafs. Zu den körperlichen Beschwerden durch unregelmäßigen Schlaf und Rückenleiden kommen die psychischen Belastungen hinzu. Die eigene Lebenszufriedenheit leidet, ein Genießen von Freizeit ohne schlechtes Gewissen ist der Mehrzahl der pflegenden Angehörigen nicht mehr möglich. Zu den rein physischen Beeinträchtigungen gesellt sich ein ganzer Strauß psychosomatischer Erkrankungen: Nervosität, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen bis hin zu Depression und Burnout.

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Mehr als vier Millionen Menschen leisten bei uns private Pflegedienste.

Pflege und kein Ende

Der Druck, den der Pflegende empfindet, kommt meist nicht einmal von außen, am wenigsten vom Pflegebedürftigen selbst. Die eigene Familie und der Chef am Arbeitsplatz fordern die ihnen zustehende Zeitscheiben. Aber den größten Stress macht sich der Pflegende selbst. Seine eigenen Ansprüche an die Pflegequalität kann er niemals erfüllen. Er muss schlimmstenfalls den rapiden Verfall eines geliebten Menschen hilflos miterleben. Und er gewinnt den Eindruck, dass er in der Verpflichtung zur Pflege gefangen ist wie im Hamsterrad – bis eine stationäre Betreuung erforderlich wird oder auch bis zum Tod des Gepflegten. Dass eine solche Situation einem guten Verhältnis zwischen Pflegendem und Gepflegtem absolut nicht dienlich ist, liegt auf der Hand. Hilfe anzunehmen ohne eine Gegenleistung, ist schon schwer genug. Das gilt besonders bei intimen Vorgängen wie Körperpflege und Toilettengang. Wenn diese Situation auch noch von düsterer oder sogar aggressiver Stimmung begleitet ist, bleibt für einen warmherzigen, menschlichen Kontakt kein Raum mehr.

Pflegehilfen aus Osteuropa schaffen Freiräume

Spätestens an diesem Punkt sollten sich Angehörige dringend die Frage nach einer Pflegehilfe stellen. Die fremde Kraft wird von vielen Pflegebedürftigen eher akzeptiert als die eigenen Verwandten. Diese wiederum können durch die gewonnene Zeit und die weggefallenen Reibungspunkte den wichtigen Bereich der sozialen Kontakte ausbauen. Dank des niedrigen Lohnniveaus in Osteuropa arbeiten Pflegehilfen zu Tagessätzen ab etwa 60 Euro für Haushaltsführung und Ganztagspflege. Die Beschäftigung ist innerhalb der EU völlig legal und auch unbürokratisch möglich. Pflegeagenturen in Deutschland haben das Know-how und die richtigen Kontakte in die Heimatländer der Pflegehelfer. Sie machen Personalvorschläge, helfen beim Vertragsabschluss und unterstützen auch die praktische Durchführung der Pflege.

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