Häusliche Pflege Angehörige

Angehörige der häuslichen Pflege

Häusliche Pflege wird auf freiwilliger Basis angeboten. Wer sich zu Hause um eine Person kümmern will, steht oft vor vielen Fragen und Herausforderungen: Ausbildungs- und Erholungswoche für pflegende Angehörige. Betreuung eines nahen pflegebedürftigen Angehörigen im häuslichen Umfeld. Zu Hause werden viele Menschen von ihren Angehörigen liebevoll betreut.

Brandfleck

Zum einen ist die grundsätzliche Bereitwilligkeit, betreuungsbedürftige Angehörige zu Hause zu pflegen, sehr willkommen. Auf die liebevolle Betreuung können sich viele Menschen stützen, vor allem ältere Menschen, die auf Unterstützung zählen. Bei pflegenden Angehörigen, die früher vielleicht als Büromitarbeiter oder Kunsthandwerker tätig waren, bringt die neue Aufgabenstellung nicht nur eine große Veränderung mit sich - die Lage kann mit steigender Lebenserwartung auch als große Last wahrgenommen werden.

Stattdessen ist der Einsatz von Pflege jeden Tag aufs Neue gefordert - für einen unvorhersehbaren Zeitraum, in der Regel über viele Jahre. Es ist daher nicht verwunderlich, dass fürsorgliche Angehörige rasch unter den selben Symptomen wie überforderte arbeitende Menschen zu leiden haben. Psychosomatische Erkrankungen sowie erhöhte Angriffslust durch Vorwürfe, die sich auch gegen die eigene Persönlichkeit wenden können (Depression), begleiten das klinische Bild.

Dies alles zusammen hat letztendlich eine negative Haltung zur eigenen Aufgabenstellung und zur Arbeitsvernachlässigung zur Folge. Eine Krankenkasse hat kürzlich in einer Umfrage bestaetigt, dass haeusliche Pflege die Pflegekraefte erkrankt. Pflegebedürftige Angehörige sind drei Mal öfter von einer Depression betroffen als der übrige Teil der Gesellschaft. Wer einen Demenzkranken zu Hause betreut, ist besonders psychisch gestresst.

HINWEIS: Achten Sie als fürsorglicher Verwandter auf die beschriebene Warnmeldung. Überfordere dich nicht, denn am Ende schädigst du dich selbst und die Person, um die du dich mit Liebe kümmerst. Einige Wohltätigkeitsorganisationen führen Schulungen durch, in denen pflegebedürftige Angehörige erfahren, wie sie ihren pflegerischen Alltag vereinfachen können.

Grundkenntnisse sind in folgenden Gebieten erforderlich

Deshalb sind viele auf die Fürsorge anderer Menschen angewiesen. Deshalb sind viele von ihnen abhängig. Sind Sie Verwandter oder Verwandter einer betreuungsbedürftigen Personen, ist es Ihnen natürlich besonders am Herzen liegend, dass Ihr Familienangehöriger mit Liebe und Professionalität versorgt wird. Eine freundliche Umgebung ist für Menschen mit Pflegebedürftigkeit sehr wertvoll. Deshalb gibt es die Möglichkeiten der Heimpflege.

Anders als bei der ambulanten Pflege in Pflegeheimen werden betreuungsbedürftige Menschen zu Haus in den eigenen vier Räumen und in ihrer gewohnten Atmosphäre betreut. Hier erfahren Sie alles, was Sie über die häusliche Pflege wissen müssen. Häusliche Pflege ist eine bevorzugte Möglichkeit, vor allem für Menschen in Pflegebedürftigkeit, weil sie es Ihren Angehörigen oder Ihren Angehörigen ermöglicht, weiter zu wohnen.

Das spart auch das Kosten, das Sie sonst in eine Einrichtung stecken würden. Mit diesem Beitrag wollen wir Ihnen die Chancen und Gefahren zeigen, sich selbst um Ihre Familienmitglieder oder Verwandten zu kümmern. Hauptvorteil dabei ist, dass Sie selbst eine vertraute und persönliche Beziehung zu dem betreuungsbedürftigen Menschen haben.

Allerdings wird es oft zum Problem, wenn man häusliche Pflege und Arbeit verbinden will, weil man natürlich das eine oder andere nicht vergessen will. Abhängig vom Gesundheitszustand und den Pflegebedürfnissen Ihrer Verwandten ist es Ihnen oft nicht möglich, alle Betreuungsaufgaben und Pflegesituationen allein zu meistern. Dies erfordert oft das praktische Wissen von professionellen Krankenschwestern, wenn Sie Schwierigkeiten bei der Heimpflege haben.

Hier können Sie herausfinden, wie eine Pflege in der täglichen Arbeit auszusehen hat. Alternativ ist es daher möglich, sich ambulanter Pflege zu bedienen. Fachkrankenschwestern und -pfleger helfen Ihren Verwandten bei grundsätzlichen Aktivitäten wie Körperhygiene, Stehen, Liegen und Verabreichung von Lebensmitteln oder Arznei. Doch auch das Zubereiten, Reinigen und Shoppen gehören zur Ambulanz.

Das kann eine Erleichterung für Sie sein, damit Sie Ihre Arbeit und Pflege besser einteilen. Zugleich kann das Pflegepersonal Sie trainieren und Ihnen den richtigen Umgang mit dem Fall erklären. Wenn Sie nicht die ganze Zeit in die häusliche Pflege stecken können und Ihre Verwandten ein hohes Maß an Pflege benötigen, ist die stationäre Pflege oft die beste Option für die häusliche Pflege.

Wenn es um die häusliche Pflege geht, ist es von Bedeutung, dass Sie als Angehörige oder Verwandte über das notwendige Pflege-Know-how für den Ersatz einer professionellen Krankenschwester/eines professionellen Krankenpflegers verfügt. Hierzu müssen Sie sich praktische Kenntnisse aus den unterschiedlichsten Gebieten angeeignet haben, denn die Therapie hängt immer von der Lage des Pflegefalles ab. Krankenkassen sind rechtlich dazu angehalten, Ihnen kostenlose Lehrgänge und Trainings anzubieten, um Sie mit wichtigen Hinweisen und Grundkenntnissen zu versorgen.

Auf diese Weise können Sie sich besser auf die Anforderungen in der Heimpflege vorbereiten und mit einer betreuungsbedürftigen Person umzugehen. Sind Sie erwerbstätig und wollen dennoch ein enges, betreuungsbedürftiges Familienmitglied betreuen, gibt es unterschiedliche Betreuungsmöglichkeiten und Zeitformen. Genaue Bestimmungen sind im Pflegezeitengesetz und im Familienbetreuungszeitgesetz geregelt.

Die Frage, ob Sie die Pflege oder die häusliche Pflege übernehmen können, hängt davon ab, ob die pflegebedürftige Personen ein naher Familienangehöriger ist. Wenn Sie kurzzeitig verhindert sind, können Sie für höchstens zehn Tage von der Arbeitszeit entlassen werden, um Verwandte zu versorgen.

Obwohl kein Gesuch erforderlich ist, muss Ihr Betrieb über die kurzfristige Betreuung frühzeitig unterrichtet werden und kann den Pflegebedarf des Familienangehörigen nachweisen. Ein medizinisches Gutachten und ein anerkanntes Versorgungsniveau sind hier besonders bedeutsam. Zusätzlich kann aber auch ein Pflegegeld bei der Pflegeversicherung beansprucht werden. Der Pflegezeitraum kann von engen Verwandten für die häusliche Pflege genutzt werden und befreit Sie für höchstens sechs Monaten von der Erwerbstätigkeit.

Eine Teilbefreiung ist ebenfalls möglich, aber in jedem Falle muss die Stillzeit in Ihrem Betrieb angemeldet werden. Wenn die Anzahl der Mitarbeiter im Betrieb zu klein ist, haben Sie möglicherweise keinen Anrecht auf Pflege. Ab 2012 gibt es auch eine familiäre Betreuungszeit, die die Vereinbarkeit von Pflege und Arbeit erleichtert.

So haben Sie das Recht, bis zu 24 Monatsfreizeiten in Kauf zu nehmen und die Wochenarbeitszeit auf rund 15 Wochenstunden zu verkürzen. Die Pflege- und Betreuungszeiten können bei einer maximalen Laufzeit von 24 Tagen beliebig oft ineinandergreifen. Sie können ein unverzinsliches Kreditdarlehen des Bundesamtes für Familienangelegenheiten und Zivilgesellschaft als Finanzhilfe sowohl für die Betreuungszeit als auch für die Betreuungszeit in Anspruch nehmen.

Wenn Sie zu Hause von Angehörigen betreut werden, ist es in den meisten FÃ?llen kaum möglich, stÃ?ndig rund um die Uhr zu sein. Hier kann die so genannte präventive Pflege eingesetzt werden, damit Ihr Pflegebedürftiger auch dann gut betreut wird, wenn Sie nicht dabei sind.

Um präventive Pflege in Anspruch nehmen zu können, muss zumindest die Pflegestufe 2 für den Betreuten anerkennt werden. Es ist auch von Bedeutung, dass die betroffene Personen sechs Monaten im Voraus von Verwandten oder Freunden zu Hause behandelt und umsorgt wurden. Wenn Ihr Familienangehöriger jedoch nur von einem stationären Krankenpflegedienst behandelt wurde, hat er keinen Anrecht auf präventive Pflege.

Wird die häusliche Pflege von nahen Angehörigen geleistet, können Pflegebedürftige oder deren Vertreter einen Pflegezuschuss verlangen, der eine der Hauptleistungen der Pflegeversicherung ist. Mit Hilfe dieses gesetzlich vorgeschriebenen Pflegezuschusses können Sie z.B. Pflegehilfen besorgen und die häusliche Pflege grundlegend erleichter. Die Gewährung des Betreuungsgeldes hängt in erster Linie vom Pflegebedarf und damit vom Versorgungsgrad ab.

Antragsberechtigt sind nur Personen mit einer Pflegestufe von 2 bis 5. Wenn Sie noch keine Pflege für Ihr Familienmitglied erhalten haben, müssen Sie dies zunächst nachholen. Die Pflegebedürftigen erhalten erst nach erfolgter Bewilligung auch den Pflegezuschuss. Es ist auch von Bedeutung, dass es um die häusliche Pflege geht.

Bei vorwiegend ambulanter Pflege gibt es keinen Pflegezuschuss. Selbst wenn Sie sich ganz auf die Pflege Ihres Familienmitgliedes zu Hause und viel Engagement einstellen wollen, dürfen Sie Ihre eigenen Belange nicht unterlassen. Gerade bei einem hohen Betreuungsbedarf und wenig Fremdhilfe kommt es oft vor, dass pflegebedürftige Angehörige nicht bemerken, wie die ganze Lebenssituation ihre eigene Kraft verbraucht.

Deshalb ist es notwendig, Belastungen zu meistern und Möglichkeiten zur Entlastung zu nutzen. Gerade für pflegebedürftige Angehörige gibt es einige Massnahmen, die eine Last im Ernstfall reduzieren können. Selbsthilfe-Gruppen: Es gibt Selbsthilfe-Gruppen für fast jedes Fachgebiet, einschließlich der Betreuung durch Angehörige. Sie werden dort mit Gleichgesinnten zusammenkommen, mit denen Sie über Aufgaben und Problemstellungen in der Heimpflege sprechen können.

Außerdem erhalten Sie Hinweise und Kniffe im Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen. Ferien: Ein Ferienaufenthalt gibt Ihnen viele Gelegenheiten, sich zu regenerieren und etwas Distanz zur Heimpflege zu erlangen. Sie können die vorbeugende Pflege in Anspruch nehmen, so dass auch Ihre Angehörigen oder Ihre Angehörigen während Ihrer Urlaubszeit versorgt werden.

Doch auch ein Aufenthalt mit dem Betreuten kann dazu beitragen, Streß abzubauen, indem er die vertrauten vier Wänden verlässt. So wird z.B. in einem Pflegeheim auch Ihr Familienangehöriger während Ihrer Abwesenheit mitbetreut. So können Sie besser mit Ihren Empfindungen über die Pflege Ihres Familienmitgliedes zu Hause umgehen können.

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