Häusliche Pflegedienste

Versorgung zu Hause ist die bessere Alternative

Immer mehr Senioren sind früher oder später auf häusliche Pflegedienste oder eine stationäre Versorgung im Heim angewiesen. Die Chancen, 85 Jahre und älter zu werden, sind heute so gut wie nie. Aber nicht jedem ist es vergönnt, den Lebensabend bei guter Gesundheit zu verbringen. Finanziell lässt sich heute schon vorsorgen für eine eventuelle Pflegebedürftigkeit. Wenn es dann so weit ist, sind weitreichende Entscheidungen zu treffen.

Stationäre Betreuung mit schlechtem Ruf

Pflege zu Hause

Viele Betroffene haben Angst vor dem Pflegeheim, und auch die Angehörigen äußern Bedenken. Zu häufig finden sich in der Presse Berichte über Pflegemängel, die leider auch von den Prüfern der Kranken- und Pflegekassen bestätigt werden. Einige Bundesländer versuchen, mit einer Begrenzung der Platzzahl pro Heim die Mängel abzustellen. Ein Zusammenhang zwischen Größe der Einrichtung und Pflegequalität ist jedoch umstritten. Kleinere Heime bedeuten aber tendenziell weniger Pflegeplätze und steigende Kosten. Ein Grund mehr, auf die Betreuung zu Hause zu setzen.

Häusliche Pflegedienste
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Immer mehr Senioren sind früher oder später auf häusliche Pflegedienste oder eine stationäre Versorgung im Heim angewiesen.

Versorgung zu Hause ist die bessere Alternative

Heime sind manchmal nicht gut, aber immer teuer. Selbst wenn die Pflegekasse die Heimkosten übernimmt, bleibt ein Eigenanteil von rund 1.600 Euro unabhängig vom Pflegegrad, der für Unterbringung und Verpflegung angerechnet wird. Unter Berücksichtigung von Sachleistungen der Pflegekasse, Pflegegeld und möglichen Steuervorteilen kann man zu diesem Preis auch private Versorgung durch häusliche Pflegedienste erhalten, wenn nötig sogar eine Versorgung rund um die Uhr. Eine Arbeitsteilung zwischen ambulanten Pflegediensten und Pflegehilfen, vornehmlich aus Osteuropa, macht das möglich. Während sich die Profis um die medizinischen Aufgaben kümmern, kommen für Haushaltsführung und Grundpflege Hilfskräfte mit geringerem Stundenlohn zum Einsatz. Da hier ein recht großer Zeitaufwand anfällt, macht sich die Ersparnis deutlich bemerkbar. Die Pflege in deutschen Haushalten ist bei osteuropäischen Frauen und auch Männern eine beliebte Arbeit, weil deutscher Arbeitsschutz und Mindestlohn gelten. Trotzdem kommt man bei angestellten Hilfskräften nur auf Kosten von etwa 2.000 Euro im Monat für eine 24-Stunden-Betreuung.

Pflegeagenturen erklären die optimale Vertragsgestaltung

Pflegevermittler hier vor Ort haben die richtigen Kontakte nach Osteuropa und können ganz konkrete Personalvorschläge machen. Sie zeigen außerdem, wie die Pflege am besten organisiert wird. Keine Pflegekraft kann rund um die Uhr arbeiten. Das wäre auch nach dem Arbeitszeitgesetz gar nicht zulässig. Benötigt ein Senior eine Vollzeitbetreuung durch einen häuslichen Pflegedienst, sollte die Pflegehilfe im Haushalt wohnen. Das fördert den Kontakt, lässt einfache Übergänge zwischen Arbeit, Bereitschaft und Ruhezeiten zu und bedingt zudem eine Ausnahme von den gesetzlichen Vorschriften zur Höchstarbeitszeit. Da die ausländischen Hilfskräfte in der Regel nur zwei bis drei Monate am Stück in Deutschland bleiben, sorgen die Agenturen für Vertretungen und achten dabei auch darauf, dass sich der Gepflegte nicht ständig an neue Gesichter gewöhnen muss.

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