Haushaltshilfe

Haushaltshilfe und Unterstützung bei der Pflege

Eine Haushaltshilfe und die Unterstützung bei der Pflege entlasten Angehörige von Senioren, kranken oder behinderten Menschen. Die beschränkte Zeit, die neben dem Beruf und der Verantwortung für die eigene Familie bleibt, kann sinnvoller verbracht werden als mit Putzen und Waschen. Frauen aus Osteuropa bieten ihre Unterstützung als Haushalts- und Pflegehilfen auf dem deutschen Markt an. Die Beschäftigung ist legal und auch bezahlbar.

Belastung für pflegende Verwandte ist hoch

Pflege zu Hause

Zwar gibt es mittlerweile gesetzliche Regelungen über bezahlte Auszeiten vom Beruf, wenn ein Verwandter gepflegt werden muss. Die Lösungen sind aber nur für kurzfristige Notsituationen tauglich. Auf lange Sicht können Leistungen aus öffentlichen Kassen das Einkommen nicht ersetzen, wenn jemand seine Arbeitszeit reduziert oder den Beruf wegen der Pflege ganz aufgibt. Hinzu kommt die erhebliche körperliche und auch psychische Belastung. Pflege ist keine Kleinigkeit. Studien zeigen klar die Folgen, angefangen von häufigeren Rückenleiden bis hin zu Antriebslosigkeit oder sogar einer handfesten Depression. Die permanente Anspannung durch die Begleitung eines nahen Angehörigen durch eine schwere Erkrankung, vielleicht auf seinem letzten Lebensweg, darf nicht unterschätzt werden. In so einer Situation sollte Zeit für unbelastete Gespräche sein. Der psychosoziale Kontakt ist die wichtigste Aufgabe der nahen Verwandten.

Haushaltshilfe
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Eine Haushaltshilfe und die Unterstützung bei der Pflege entlasten Angehörige von Senioren, kranken oder behinderten Menschen.

Osteuropäerinnen als Haushaltshilfen und für die Grundpflege

Natürlich darf der Haushalt nicht vernachlässigt werden. Aber dafür gibt es Hilfe. Pflegeagenturen in Deutschland vermitteln zuverlässige Arbeitskräfte aus Polen, Ungarn, Rumänien, Lettland und vielen anderen Staaten der Europäischen Union. Im Gegensatz zu Menschen aus Nicht-EU-Ländern dürfen sie ohne bürokratische Hürden in Deutschland arbeiten. Dank Dienstleistungsfreiheit, Arbeitnehmer-Freizügigkeit und der Möglichkeit zur Entsendung von Mitarbeitern durch einen ausländischen Arbeitgeber braucht es weder einen Aufenthaltstitel noch eine besondere Arbeitserlaubnis. Die Haushaltshilfen übernehmen nicht nur allgemeine hauswirtschaftliche Aufgaben, sondern sind auch in der sogenannten Grundpflege sehr beliebt. Bei ihnen sind Aufstehen, Morgentoilette und Ankleiden des Pflegebedürftigen nicht von der Stoppuhr bestimmt, sondern von kompetenter, warmherziger Art. Ist zusätzlich eine medizinische Behandlungspflege erforderlich, kommt ein ambulanter Pflegedienst mit examiniertem Fachpersonal ins Haus.

Kosten um 2.000 Euro im Monat für die Vollzeitpflege

Eine selbstständige Pflegehilfe kann bei einer 24-Stunden-Betreuung schon ab etwa 1.700 Euro im Monat beschäftigt werden. Allerdings bewegt man sich in einer Grauzone zur Scheinselbstständigkeit. Deshalb ziehen die meisten Pflegebedürftigen bzw. ihre Angehörigen ein Arbeitnehmer-Modell vor. Eine abhängig beschäftigte Haushaltshilfe kommt ab etwa 2.000 Euro monatlich ins Haus und lebt üblicherweise mit im Haushalt. Dadurch entstehen noch geringe Nebenkosten. Die Pflegekasse zahlt bei anerkanntem Pflegegrad Pflegegeld zur freien Verfügung, das für die Finanzierung verwendet werden kann. Das Pflegegeld darf auch mit Sachleistungen für einen Pflegedienst kombiniert werden. Hat der Pflegebedürftig steuerpflichtiges Einkommen, können die verbleibenden Kosten in der Steuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistung geltend gemacht werden.

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