Haushaltshilfe bei Krebskrankheit

Häusliche Hilfe bei Krebserkrankungen

Bei Krebspatienten geht die Betreuung oft über die stationäre Behandlung hinaus. Der Krankenversicherer kann entweder eine. Man kann nicht alle Belastungen, die mit Krebs verbunden sind, reduzieren. Und die Krankheit war bisher tabu: "Ich wollte das Kind nicht belasten. Eine Krebsdiagnose kann nicht nur die Lebensplanung, sondern auch die finanzielle Situation stören.

Aktuell Jänner 2014: Krebsambulanz

Bei vielen Krebskranken wird nur eine bestimmte Zeit im Spital verbracht, zum Beispiel um eine große OP. Andererseits erfolgen heutzutage in der Regel wesentliche Behandlungsschritte auf ambulanter Basis. Im Falle von Tumoren sind dies beispielsweise adjuvante Chemotherapie oder Strahlentherapie, die den Behandlungserfolg festigen sollen.

Danach kann eine stationäre Versorgung von Anfang an möglich sein. Für die Nachuntersuchungen müssen die Patientinnen und Patienten im Regelfall nicht ambulant aufgelassen werden. Möglichst lange zu Haus zu sein und nicht ins Spital gehen zu müssen - das ist auch für die meisten Menschen, deren Krankheit voranschreitet, sehr bedeutsam.

Dazu werden in der Ambulanz je nach Lage unterschiedlichste Therapieverfahren eingesetzt: kleine Ambulanzen, Chemotherapien, Bestrahlungen und Arzneimittel, die zur Verlangsamung des Tumorwachstums und zur Linderung der Symptome erforderlich sind. Auch die Pflege und Betreuung der Erkrankten und ihrer Familienangehörigen im täglichen Leben ist uns ein wichtiges Anliegen. Allerdings bedarf die Ambulanz einer gewissen Vorbereitung für alle Betroffenen: damit Sie auch in unvorhergesehenen Fällen wissen, an wen Sie sich richten müssen.

Es ist auch bedeutsam, dass man, um als Klient gut betreut zu werden, alle Fachärzte, die man gerne miteinbeziehen möchte, informiert und sie auch auffordert, sich miteinander zu unterhalten. Zum Beispiel werden überflüssige Mehrfachuntersuchungen oder die Verordnung von Medikamenten durch unterschiedliche Mediziner vermieden. Nachfolgend finden Sie Hinweise für Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige.

Welches für einen Krebskranken "richtig" ist, richtet sich immer nach der individuellen Lebenssituation. In der Regel ist dies der behandelnde Mediziner, der die gegenwärtige Lage anhand aller Erkenntnisse einschätzen kann und auch den entsprechenden Therapievorschlag gemacht hat. Für viele Patientinnen und Patienten sind dies Krankenhausärzte, die die weitere Vorgehensweise vor der Operation erklären.

Für andere ist es der Spezialist, der die Diagnose Krebs stellt und nun überprüft, ob eine Behandlung von Anfang an möglich ist. Ist eine reine Ambulanztherapie aus ärztlicher Perspektive überhaupt möglich oder muss ich ins Spital? Ist es möglich, eine Ambulanztherapie auch physisch und aus meiner Lebens- und alltäglichen Situation heraus durchzuführen?

Mit den Ärzten, mit denen diese ersten Fragestellungen diskutiert wurden, müssen nicht unbedingt die Kontaktpersonen sein, die dann für die weitere Bearbeitung zuständig sind. Allerdings können sie erklären, wer für die tatsächliche "Therapieberatung" in Frage kommt: Dies bezieht sich auf den behandelnden Arzt bzw. das Team von Ärzten, mit dem man wichtige Entscheide fällt .

Im Regelfall übernimmt er auch die tatsächliche Behandlung von Krebspatienten. Sie können je nach Lage Fachärzte in Privatpraxen oder ambulante Abteilungen von auf Krebspatienten ausgerichteten Krankenhäusern sein. Was ist, wenn nicht die bestehenden Mediziner die Behandlung des Krebses anstreben? Wie kann man erkennen, ob ein Spital für die Tumortherapie ausgerüstet ist?

Es gibt heute eine Vielzahl von Anforderungen an eine Klinik, die ihre besonderen Erfahrungen mit Tumorpatienten nachweisen wollen: In den Krankenhäusern werden unter anderem gesellschaftsrechtliche, sozialpsychologische und ernährungswissenschaftliche Beratungen durchgeführt. Diese engagieren sich für die Weiterentwicklung der Krebstherapie: Neben der Therapie nach modernsten Maßstäben wird den Patientinnen und Patienten auch die Beteiligung an medizinischen Untersuchungen geboten.

Auch für die Behandlung ambulanter Krebserkrankungen ist die rechtliche Form der Institution wichtig: Die Ambulanz muss über eine "Ambulanzlizenz", d.h. eine Sonderlizenz, verfügen, damit sie Tumorsprechstunde und -therapie für den ambulanten Bereich bereitstellen kann. Bei der Suche hilft auch der folgende Linktipp: Kliniken müssen seit mehreren Jahren Angaben über ihre Leistungen, aber auch über ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit und die Anzahl der jährlichen Behandlungen machen, jedenfalls die Kliniken der so genannten Standardversorgung.

Sie werden von Ärzten, aber auch von Krankenversicherungen verwendet, wenn sie Patientinnen und Versicherten bei der Wahl des Krankenhauses mithelfen. Krebspatientinnen und krebskranke Menschen werden behandelt und betreut. Hierzu zählen nicht nur spezielle Leistungen wie die medikamentöse Therapie, sondern auch die medizinische Unterstützung bei einer Verschlechterung der Krankheit. Neben der Hämatologie haben auch andere Spezialisten die Gelegenheit, sich im Bereich der Krebserkrankungen weiterzubilden und zu qualifizieren.

Auch für die Ambulanz von Krebskranken können sie gute Kontakte sein. Die Online-Recherche ist unter www.bundesaerztekammer.de/page.asp? his=2.5511 möglich. Weitere Infos zum Herunterladen und Drucken finden Sie auch im Infoblatt "Suche nach Ärzten und Kliniken" (PDF). Für viele Betroffene ist es von Bedeutung, dass ihre bestehenden Ärztinnen und Ärzte, wie z. B. der Familienarzt, beteiligt sind.

Dies kann sehr praktisch sein: zum Beispiel, wenn Sie große Entfernungen für die tatsächliche Krebsbehandlung haben und einen lokalen Kontakt wünschen. Es ist dann durchaus möglich, dass der behandelnde Mediziner seine Kolleginnen und Kollegen über ärztliche Schreiben unterrichtet und ihnen den Befund zur Einsicht bereitstellt. Aber es ist dann entscheidend zu klären, wer für was und wann verantwortlich ist: Mit wem spreche ich über die Behandlungsplanung?

An wen kann man sich wenden, wenn sich die Lage plötzlich ändert, z.B. bei Reklamationen oder neuen Symptomen? Ähnlich verhält es sich bei Patientinnen und Patienten, die neben der Krebserkrankung noch eine andere Krankheit haben. Hier sollten die betreuenden Mediziner Informationen untereinander tauschen und klarstellen, wer welche Aufgabe hat. Die betroffenen Mediziner sollten auch wissen, welche Arzneimittel Sie gerade einnehmen und welche nicht.

Überflüssige Prüfungen und Überprüfungen werden vermieden, da die Mediziner alle vorhandenen Erkenntnisse auswerten. Jeder Arzt weiß, ob es noch andere Krankheiten gibt oder ob in der Geschichte allergische Reaktionen auf Arzneimittel aufgetreten sind. Die Krebstherapie verschlechtert oft die Fahrtüchtigkeit: Auch das Autofahren zur stationären Chemo-Therapie - das sollte man nie ohne ärztliche Beratung ausprobieren.

Wenn der behandelnde Mediziner bescheinigt, dass die Ambulanz die Stationärbehandlung ablöst oder kürzt, kann die Krankenkasse Entlastung gewähren. Ein typisches Beispiel sind Reisen zur stationären Chemo- oder Strahlentherapie. Trotz ärztlicher Verschreibung müssen diese Dienstleistungen von der Krankenkasse im Voraus bescheinigt werden, Ausnahmeregelungen sind in der Regel nur in dringenden Fällen möglich.

Nicht von der Selbstbeteiligung befreite Patientinnen und Patienten müssen ebenfalls einen bestimmten Betrag ihres Eigenbeitrags zahlen. Krebspatientinnen und krebskranke Menschen können eine ambulante Behandlung bekommen, wenn dadurch der Klinikaufenthalt umgangen wird. Wenn es im Haus kleine Kleinkinder gibt, die sonst nicht betreut werden können, ist Haushaltshilfe auch vorübergehend möglich. Patientinnen und Patienten, die von Anfang an oder nach einem Rezidiv stationär betreut werden, sprechen mit ihrem behandelnden Hausarzt über den Behandlungsbedarf.

Bei Krebskranken, die nach der Behandlung im Krankenhaus nach der Entlassung nach Haus kommen, gibt es nun ein so genanntes Entlassungsmanagement: Mediziner, Pflegefachkräfte und Mitarbeiter der Sozialversicherung unterstützen bei der Aufbereitung, geben Auskunft über Versorgungsmöglichkeiten und reichen die erforderlichen Gesuche bei der Krankenkasse ein. Es gibt in speziellen Krebs-Zentren immer mehr so genannte Fallmanager oder Patientenbetreuer, sie sind auch Kontaktpersonen für diese Betreuung.

Die meisten dieser Mannschaften sind bereit, in den ersten Tagen zuhause mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, einige werden dies noch länger tun. Am liebsten nicht ins Spital, das ist der Wille vieler Krebskranken, deren Krankheit voranschreitet. Aber auch die Behandlung von Schwerkranken ist jetzt zu Haus möglich - sofern alle erforderlichen Kontaktpersonen zusammenarbeiten.

Zu diesem Zweck wurde die "Spezialisierte Palliativmedizin ", kurz SAV, geschaffen: Sie ermöglicht es dem behandelnden Hausarzt oder Spezialisten, Fachkrankenschwestern und Palliativärzte hinzuzuziehen. Das Merkblatt "Advanced Cancer: Care and Support" (PDF) enthält die Hintergrundinformationen und Kontaktpersonen. Zum Beispiel Cytostatika für die Chemo. Etwas anders ist es bei einer Krebstherapie in einer Arztpraxis:

Diese geht entweder vom betreuenden Mediziner unmittelbar in die Auftragsapotheke, oder man legt sie dort selbst als Patienten vor. Nicht in allen Pharmaunternehmen werden beispielsweise für die ambulante Chemo-Therapie Lösungen hergestellt. Was Krebspatienten jedoch zu Hause brauchen, kann in der Regel in jeder beliebigen Drogerie erworben oder über die Versandapotheke bestellt werden.

Krebskranke brauchen Hilfe bei der stationären Versorgung und oft auch danach. Medizinische Hilfen müssen vom behandelnden Arzt verschrieben werden, bei gesetzlichen Krankenkassen muss die Vermittlung im Voraus von der Krankenversicherung genehmigt werden. Was ist mit der Ambulanzkrebsbehandlung in der Praxis? Auch die verantwortlichen Mediziner protokollieren alle Diagnose- und Behandlungsmaßnahmen sowie alle ärztlichen Erkenntnisse.

Solange sollten die Patientinnen und Patienten ihre eigenen Aufzeichnungen führen. Das alles sollte mit dem behandelnden Facharzt besprochen werden. Medizinisches Schreiben oder Befundinformationen, in dem die Diagnostik, der Befund und die laufende Therapie festgehalten werden. Ein Zustand, den viele Krebskranke einmal oder ähnlich durchlebt haben: Das ist der Fall: Vielleicht gibt es dahinter eine Ansteckung, die das körpereigene Abwehrsystem wegen Krebs und Krebstherapien nicht ertragen kann?

Was sollte ein Pflegebedürftiger beachten und welche Warnhinweise er umgehend mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen sollte - diese Frage sollte auf jeden Fall in die Diskussionsliste bei der ambulanten Behandlungsvorbereitung aufgenommen werden. Dies erleichtert es Krebskranken zu beurteilen, was eigentlich ein Ernstfall ist und welche Warnsignale sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

Die beabsichtigte Einnahme von Medikamenten sollte ohne Absprache mit den betreuenden Ãrzten nicht verÃ?ndert werden. Frage an den Arzt: Welche Schwierigkeiten können auftauchen? Wo erreiche ich den für die Therapie zuständigen Facharzt am Abend oder am wochenenden? Wenn ein Notfallarzt hinzugezogen werden muss oder ein plötzlicher Krankenhausaufenthalt notwendig ist - welche Angaben zur Diagnostik und Therapie müssen gemacht werden?

Besonders für Menschen, die ihre Medikamente in der Regel in der Versandapotheke einkaufen.

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