Haushaltshilfe Beschäftigen

Hilfe für den Haushalt Beschäftigung

In der Broschüre "Haushaltshilfe beschäftigen - Das musst Sie wissen" werden die Rechtslage und die zu beachtenden Punkte erläutert. Diese Möglichkeiten haben Sie, um die Haushaltshilfe legal zu nutzen. Falls Sie Haushaltshilfe in Anspruch nehmen, müssen Sie diese beim Minijobcenter anmelden. Für Personen, die eine ausländische Haushaltshilfe in Anspruch nehmen wollen, ist der Haushaltsscheck das Formular.


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Rechtlich gesehen: Haushaltshilfe - Neue Artikel

Laut einer Untersuchung des Institutes der deutschen Wirtschaft (IW) sind acht von zehn Hausangestellten schwarz beschäftigt - schätzungsweise vier Mio. Menschen. Die Hauptargumente für illegale Beschäftigung: Weniger risikoreich: Privatkunden, die nachweislich nicht angemeldete Erwerbstätigkeit haben, drohen Bußgelder von bis zu 5.000 EUR.

Seit 2005 wurden rund 600.000 bis 800.000 Mitarbeiter "legalisiert". Am gebräuchlichsten ist dabei der so genannte Mini-Job - die Erklärung der Grenzarbeit. Am Ende des Jahres 2015 waren in der Minijob-Zentrale in Essen fast 300.000 Menschen in Privathaushalten tätig. Dies sind 4,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und sechsmal so viel wie 2003; eine Registrierung als Mini-Jobber durch den Privatkunden ist nur möglich, wenn man nicht mehr als 450 EUR verdient.

Der Weg über das Netz ist besonders leicht (www.minijob-zentrale.de, Menüeintrag Haushaltshilfe anmelden). Das Zentrum vergibt den Antragstellern eine Unternehmensnummer und ermittelt alle anfallenden Gebühren auf der Basis der ausgewiesenen Vergütung und holt sie im halbjährlichen Einzugsverfahren ein. Der Antragsteller bezahlt neben dem Gehalt einen pauschalen Steuer- und Sozialversicherungsbeitrag von höchstens 14,9 vH.

Darunter sind je fünf Prozentpunkte für die Kranken- und Pensionsversicherung, zwei Prozentpunkte für das Finanzamt, 1,6 Prozentpunkte für die obligatorische Krankenversicherung, ein Prozentpunkt für die Entgeltfortzahlung oder 0,3 Prozentpunkte für den Schwangerschaftsschutz. Für Unternehmer wichtig: Für Mini-Jobber gelten die gesetzlichen Mindestlöhne von 8,50 EUR pro Arbeitsstunde; sie haben ein Anrecht auf bezahlte Ferien, Krankengeld und Schutz vor Mutterschaft.

Im Krankheitsfall zahlt der Inhaber des Minijob-Zentrums - der Bergarbeiterverband - dem Unternehmer 80 prozentige, im Falle einer Trächtigkeit gar 100 prozentige Lohnfortzahlung zurück. Bei allen Steuerzahlern: 20 % der Kosten für den Mini-Jobber können bis zu 510 EUR pro Jahr von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Dies wird durch ein Zertifikat des Minijob-Zentrums belegt.

"Durch den Steuervorteil gegenüber haushaltsbezogenen Leistungen ist der umweltfreundliche Weg für die meisten Bürgerinnen und Bürgern in der Regel noch attraktiver", erläutert sie. Das zeigt eine Beispielrechnung: Bei einem monatlichen Einkommen von 180 EUR kommen etwas mehr als 26 EUR an Steuern auf. Über 41 EUR der gesamten Kosten - rund 206 EUR - können von der Mehrwertsteuer abgezogen werden.

Letztendlich bezahlt der Kunde durch den steuerlichen Abzug weniger für seine Haushaltshilfe, als er sie auf dem Schwarzmarkt einsetzen würde. Das Arbeitsvolumen, aber auch die Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge erhöhen sich erheblich, wenn die Minijob-Variante als Arbeitsverhältnis nicht in Frage kommt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Reinigungsassistent mit verschiedenen Tätigkeiten mehr als 450 ? einnimmt.

"Im Prinzip muss der Auftraggeber dies selbst überprüfen", sagt sie. Das Minijobcenter führt auch Nachforschungen durch und unterrichtet den Auftraggeber. Im Falle einer unbefristeten Beschäftigung von Haushaltshilfen müssen sich die Mitarbeiter beim Steueramt, der Kranken- und Unfall-Versicherung anmelden. Auch bei der Bundesanstalt für Arbeit muss der Privatunternehmer eine Unternehmensnummer einreichen. Privatunternehmer können 20 % der Jahreskosten - höchstens 4.000 EUR - von der Mehrwertsteuer abziehen.

20% der Ausgaben (max. 4000 Euro) vom Steuerabzug, laut Stiftungswarentest nur für zwei Dinge:

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