Hauspflegedienst

Menschliche Pflege ohne Blick zur Uhr

Ein Hauspflegedienst bedeutet für den Betreuten einen Verbleib in der vertrauten Umgebung bei weitgehendem Erhalt von Privatsphäre und selbstbestimmtem Leben. Für die Angehörigen ist die Beschäftigung professioneller Pflegekräfte Beruhigung und Entlastung zugleich. Und wenn dadurch eine vollstationäre Versorgung vermieden wird, kann die private Seniorenbetreuung auch finanziell von Vorteil sein.

Hohe Stundenlöhne nur für qualifizierte Tätigkeiten

Pflege zu Hause

Eine examinierte Pflegekraft mit privater Vollzeitpflege beauftragen, ist für einen Normalverdiener vollkommen illusorisch. Die Stiftung Warentest rechnet dafür Kosten von mindestens 10.000 Euro im Monat aus. Die persönliche Krankenschwester für einen Senior wäre aber auch in aller Regel völlig überzogen. Schwer kranke Prominente wie Steven Hawking oder Michael Schumacher mögen diese Art der Betreuung brauchen und können sie sich auch leisten. Bei altersbedingten Einschränkungen reicht aber ein ambulanter Pflegedienst, der für eine Stunde täglich oder an jedem zweiten Tag ins Haus kommt. Diese Hauspflegedienste arbeiten mit Fachkräften, und nur sie dürfen Tätigkeiten der medizinischen Behandlungspflege ausführen, zum Beispiel Wundverbände wechseln, Infusionen legen oder Blutzucker messen. Ist ein Pflegegrad anerkannt, leistet die Pflegeversicherung hierfür aus dem Budget für Sachleistungen. Der Versicherte bekommt davon meist gar nichts mit, weil die Abrechnung direkt zwischen Pflegedienst und Pflegekasse erfolgt. Er sieht deshalb auch nicht, dass die teuren Leistungen nach Minuten bemessen und bezahlt werden.

Hauspflegedienst
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Ein Hauspflegedienst bedeutet für den Betreuten einen Verbleib in der vertrauten Umgebung bei weitgehendem Erhalt von Privatsphäre und selbstbestimmtem Leben.

Menschliche Pflege ohne Blick zur Uhr

Grundpflege fällt ebenso wie die Haushaltsführung nicht in den Zuständigkeitsbereich ambulanter Hauspflegedienste. Putzen, Waschen, Einkaufen und Kochen braucht kein Examen. Und auch die Unterstützung bei Körperhygiene, Mobilität innerhalb und außerhalb der Wohnung, Essen und Trinken ist besser bei jemandem angesiedelt, der nicht gehetzt auf die Uhr schauen muss, sondern Zeit für menschliche Wärme mitbringt. Weil Angehörige dies aufgrund eigener Verpflichtungen oder räumlicher Entfernung nicht immer leisten können, bieten osteuropäische Pflegehilfen entsprechende Dienstleistungen mit großem Erfolg in Deutschland an. Sprachbarrieren spielen nur eine geringe Rolle, denn nach kurzer Zeit entstehen ein Vertrauensverhältnis und ein Miteinander von Pflegebedürftigem und Pflegekraft. Gerade in intimen Situationen wie Duschen oder Toilettengang ist vielen Senioren die Betreuung durch eine „Fremde“ lieber als die Begleitung durch einen Menschen, mit dem sie anschließend unbeschwert Freizeit verbringen sollen.

Pflegeagenturen sind Profis im Markt

Vermittlungsagenturen vor Ort sind das Bindeglied zwischen Arbeit suchenden Haushalts- und Pflegehilfen im Ausland und den deutschen Haushalten. Sie wissen, welche Hauspflegedienste zuverlässiges Personal nach Deutschland entsenden, erklären die innerhalb der Europäischen Union völlig legalen und unkomplizierten Vertragskonstruktionen mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen und den entstehenden Kosten sowie die Finanzierung über das Pflegegeld. Nach erfolgreicher Vermittlung endet die Betreuung nicht. Es gibt Unterstützung bei der Abholung der Pflegerin am Bus oder Bahnhof, bei Fragen der Unterbringung, Bezahlung, Regelung der Arbeitszeiten und der Urlaubsvertretung.

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