Hilfe bei Pflegestufe 1

Unterstützung bei Pflegestufe 1

(Elftes Sozialgesetzbuch, kurz SGB XI, 2016). oder Behinderung erfordern erhebliche oder größere Unterstützung. Betreuungsstufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Betreuungsstufe 3, z.B. mit einer Reinigungshilfe).

Informieren Sie sich hier, auf welche Leistungen Sie mit Pflegestufe 1 Anspruch haben.

Pflegehilfe (Sozialhilfe)

Bei Pflegebedürftigkeit, unzureichenden oder fehlenden Sozialleistungen Ihrer Pflegeversicherung und nicht ausreichendem eigenen Bedarf an Einnahmen und Mitteln können Sie Hilfe bei der häuslichen oder pflegerischen Betreuung nachholen. Die Gefahr der Pflegebedürftigkeit kann jeden betreffen. Prinzipiell ist daher jeder Mensch dazu angehalten, sich gegen dieses Wagnis bei einer gesetzlichen oder gesetzlichen Pflegeversicherung zu versichern. 2.

Pflegebedürftig sind nach derzeitigem Stand der Gesetzgebung Menschen, die aufgrund von Krankheiten oder Behinderungen erhebliche langfristige Hilfe für die alltäglichen und regelmässig anfallenden Aufgaben des Alltags benötigen - aber nicht die Erkrankung oder Invalidität entscheidet über den Pflegebedarf, sondern der daraus entstehende Hilfsbedarf bei den alltäglichen Aufgaben.

Die Zeit, die ein Familienmitglied oder ein anderer Betreuer, der nicht zur Krankenschwester für die notwendige Grund- und häusliche Pflege ausgebildet ist, braucht, muss für die Pflegestufe I im Tagesmittel mind. 90 min pro Woche sein, um die Pflege zu gewährleisten, für Pflegestufe II mind. 3 Std. und für Pflegestufe III mind. 5 Std., bei Pflegestufe I mind. 45 Min., bei Pflegestufe II mind. 2 Std. und bei Pflegestufe III mind. 4 Std. keine Grundversorgung (z.B. Hilfsmittel in der persönlichen Pflege, Nahrung und Mobilität).

Der Medizinische Service der Krankenkasse (MDK) ermittelt, ob und in welchem Ausmaß Betreuungsbedarf besteht. Die MDK wird von der verantwortlichen Krankenkasse mit der Antragstellung zur Pflegeversicherungsleistung beauftrag. Ist jemand nicht pflegebedürftig, wendet sich das Sozialamt mit der Anfrage nach einer Meinung zur Pflege.

Pflegebedürftigen stehen Grundversorgung und Hauspflege als Sachleistungen (häusliche Pflegehilfe) zu. Als Alternative gibt es die Moeglichkeit, einen Pflegezuschuss zu bekommen, wenn die Pflegebeduerftigen ihn fuer die Grundversorgung und die haeusliche Betreuung selbst nutzen koennen. Die Krankenpflegeversicherung deckt auch Leistungen zur Vorbeugung der Pflegenden (häusliche Pflege), Tag- oder Nachtbetreuung ( "teilstationäre Pflege") und kurzfristige Betreuung ("temporäre ambulante Pflege") ab.

Pflegebedürftigen steht das Recht auf Versorgung in vollständig stationären Pflegeeinrichtungen zu, wenn eine stationäre oder teilweise stationäre Versorgung nicht möglich ist oder aufgrund der Besonderheiten des Einzelfalls nicht in Frage kommt. Zusätzlich können Pflegehilfen und fachliche Unterstützung, Subventionen für Massnahmen zur Förderung des persönlichen Lebensumfeldes und Kurse für Verwandte und Freiwillige bewilligt werden.

Pflegebedürftige Verwandte oder pflegebedürftige Anwohner und Bekannte können Sozialversicherungsleistungen für die Pflegekraft in der Regel in Form von Zuschüssen an die zuständige Pensionskasse abführen. Pflegeversicherungsleistungen werden von der Krankenpflegeversicherung je nach Art der Leistung bis zu gewissen Höchstbeträgen gedeckt, die Ihre Krankenkasse für Sie im Einzelfall festlegen kann. Mit der vollstationären Versorgung sind die Übernachtungs- und Verpflegungskosten, die Sie auch in Ihrem Wohnumfeld zu übernehmen hätten, nicht gedeckt.

Wenn Pflegebedürftige nicht für unversicherte Residualkosten gedeckt werden können, können Sozialhilfeleistungen (SGB XII) eine Option sein. Sozialleistungen als Beihilfen erfolgen jedoch nur, wenn und soweit die Hilfe zur Selbsterhaltung und Hilfe von Ernährern - in der Regel Angehörige in der geraden Reihe oder Ehegatten - unzureichend ist.

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