Illegale Pflegekräfte aus Polen

Krankenschwestern und Krankenpfleger aus Polen

Aus Kostengründen stellen sie dafür oft Krankenschwestern aus Osteuropa ein. Der Schutz hängt jedoch davon ab, ob sie legal oder illegal beschäftigt sind. Aber Vorsicht: Es ist illegal, eine solche Krankenschwester einzustellen.

Illegale Beschäftigung einer Pflegekraft: Der Mieter wurde gewarnt.

Da er zwischen 2009 und 2011 einen polnischen Krankenpfleger für die Betreuung seiner Ehefrau unrechtmäßig eingestellt hat, wurde ein 79-jähriger Gefangener vom Landgericht abgemahnt und zur Entschädigung verhaftet. Seine Ehefrau sei nach einem Hirnschlag und einer schweren Gehirnblutung auf 24 Stunden Betreuung angewiesen. 3.

"Wir waren 40 Jahre lang fröhlich miteinander verbunden, also konnte ich es nicht rechtfertigen, meine Ehefrau in ein Haus zu stecken", erklärt Herr Dr. h. c. h. c. Hünfelder im Gerichtssaal. Am Anfang hat er einen Krankenpflegedienst in Anspruch genommen", erklärt der Herr Hofrat der Stadt. Die Ehefrau hatte die dritte Versorgungsstufe und brauchte deshalb eine Rundumversorgung. "Ich habe endlich über eine Behörde mit einer Krankenschwester aus Polen gesprochen ", berichtet der 79-Jährige.

Ein Helfer aus Polen übernahm für 32 Monaten die Betreuung seiner Ehefrau. Er gab der polnischen Dame das Betreuungsgeld in Geld und fügte etwa 200 EUR aus seiner Pension hinzu. Wegen seines niedrigen Verdienstes konnte er sich die Krankenpflege aus Deutschland nicht erlauben. Seine Verteidigerin Rajimund Kind erläuterte dem Gerichtshof, dass sein Klient wegen dieser Lage Dritte um Unterstützung gebeten habe.

Dabei ging es nicht um personelle Bereicherungen, sondern um die Betreuung der inzwischen verstorbenen Frau. Während einer Probezeit von zwei Jahren muss er eine monatliche Entschädigung von 100 EUR auszahlen. Verstößt er gegen die Bewährungsvoraussetzungen, muss der Betroffene eine Geldstrafe von 120 Tagen zu je 20 EUR aufwenden.

Schwarze Wirtschaft Heimpflege: bis zu 800.000 Pflegekräfte illegale Beschäftigung

Die Betreuungs- und Pflegearbeit in dt. Gastfamilien wird in zunehmendem Maße von Migrantinnen geleistet. Ihr prekärer Zustand wird nun in einer arbeits- und organisationssoziologischen Untersuchung an der Technischen Universität Darmstadt unter dem Titel "Migrantenschwestern in Deutschland im Spannungsfeld zwischen strukturbedingter Ohnmacht und eigener Primärmacht" erforscht. Für "Betreuungspflichten" in der eigenen Wohnung, die früher von vorwiegend weiblichen Angehörigen wahrgenommen wurden, werden heute immer mehr Wanderarbeiterinnen aus Mittel- und Osteuropa beschäftigt - weil ein Altenheim nicht in Betracht kommt oder viele die Arbeit nicht selbst aufnehmen können oder wollen.

Der Betroffene oder seine Familienangehörigen spart durch die Mitarbeiter aus Rumänien oder Polen Geld und sichert sich oft eine 24-Stunden-Betreuung an sieben Tagen in der Woche. 2. Niemand weiss ganz genau, wie viele weibliche Wanderarbeiterinnen zur Zeit in Deutschland beschäftigt sind. In ihrer Untersuchung "Migrantenkrankenschwestern in privaten deutschen Haushalten zwischen Strukturschwäche und individuellem Primärstrom" ging die Gutachterin auf die Lage der Krankenschwestern ein, führte in neun Häusern mit Krankenschwestern, Pflegenden und Verwandten 27 Qualitätsinterviews durch und holte die Expertinnen und Experten von Beratungszentren ein.

"In allen Faellen gab es eine starke Asymmetrie der Macht auf Kosten des Pflegepersonals", so sie. Das Pflegepersonal müsste mangels Regelung eigene Arbeitsverhältnisse absprechen. In ihrer Untersuchung ermittelt die Gutachterin vier Typen von unsicheren und ungeregelten Arbeitsverhältnissen: illegale Erwerbstätige, mutmaßliche Hausangestellte, die im Zuge der Freizügigkeit der Arbeitnehmer nach Deutschland kommen, aber in der " Grauzone der Pflege " tätig sind, von einem Dienstleistungsunternehmen ins Ausland entsandte und fiktive Freiberuflerinnen.

Sie sind jedoch überzeugt, dass das Phänomen langfristig nur gelöst werden kann, wenn es publik gemacht wird und Wanderarbeitnehmerinnen in Deutschland eine Interessenvertretung erhalten. Es ist nicht bekannt, wie viele Migrantinnen in der Heimpflege arbeiten. Berechnungsbeispiel: 400.000 Wanderarbeiterinnen in der Heimpflege, die mit 1.500 EUR pro Monat "zur Hand" bezahlt werden, ohne Steuer- und Sozialabzüge, sind 600 Millionen EUR pro Monat, mehr als 7 Milliarden EUR pro Jahr.

Das ist ein enormes Umsatzvolumen, das bisher in keiner einzigen statistischen Erhebung über das Betreuungsvolumen in Deutschland verzeichnet wurde.

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